| − | Am Beginn ihrer Berufstätigkeit waren es ausschließlich Hausgeburten, mit denen sich Frau Jakober ihr Geld verdiente. Sie kam dabei – wohlgemerkt zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem ''Milchauto'' (zur Milchlieferung eingesetzter Lastwagen der Molkerei), dessen Chauffeur ein ehemaliger Schulkamerad von ihr war – von Maishofen über [[Viehhofen]] bis nach [[Saalbach]] hinein. Ab den 1950er-Jahren nahmen die Geburten im Krankenhaus zu und Frau Jakober bemühte sich um eine Arbeitsgenehmigung im Krankenhaus in Zell am See, die sie etwas später auch bekam. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete sie auch im Krankenhaus, wobei anzumerken ist, dass die damals dort tätigen Hebammen keine Anstellung erhielten, sondern ihr Honorar als freiberufliche Hebammen selbständig mit der Sozialversicherung abrechneten. | + | Am Beginn ihrer Berufstätigkeit waren es ausschließlich Hausgeburten, mit denen sich Frau Jakober ihr Geld verdiente. Sie kam dabei – wohlgemerkt zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem ''Milchauto'' (zur Milchlieferung eingesetzter Lastwagen der Molkerei), dessen Chauffeur ein ehemaliger Schulkamerad von ihr war – von Maishofen über [[Viehhofen]] bis nach [[Saalbach]] hinein. Ab den 1950er-Jahren nahmen die Geburten im Krankenhaus zu und Frau Jakober bemühte sich um eine Arbeitsgenehmigung im [[Krankenhaus Zell am See|Krankenhaus in Zell am See]], die sie etwas später auch bekam. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete sie auch im Krankenhaus, wobei anzumerken ist, dass die damals dort tätigen Hebammen keine Anstellung erhielten, sondern ihr Honorar als freiberufliche Hebammen selbständig mit der Sozialversicherung abrechneten. |
| | In den Nachkriegsjahren und auch noch lange Zeit später gab es eine hohe Geburtenrate. Frau Jakober lebte immer auf Abruf, hatte ständig nicht nur alle Hände voll zu tun, sondern litt häufig auch unter erheblichem Schlafmangel, sodass sich ihre Kinder zeitweise Sorgen um sie machten. | | In den Nachkriegsjahren und auch noch lange Zeit später gab es eine hohe Geburtenrate. Frau Jakober lebte immer auf Abruf, hatte ständig nicht nur alle Hände voll zu tun, sondern litt häufig auch unter erheblichem Schlafmangel, sodass sich ihre Kinder zeitweise Sorgen um sie machten. |