| | Schon [[1691]] riskierte man in Lüneburg, Deutschland, Gefängnis und öffentliches Auspeitschen für das ''lüderliche Werck des Tabaktrinkens''. Doch bevor man zu diesen drastischen Maßnahmen griff, galt der Tabak gar als Heilmittel. Katharina von Medici ließ ihren zweiten Sohn, den späteren Karl IX. von Frankreich, Schnupfpulver geben. Der Dreizehnjährige litt unter Migräne und man versprach sich durch das Schnupfpulver Linderung, die dann auch tatsächlich eintrat. Es entstandne Extrakte, Tinkturen, Pillen, Siruppe, Klistiere und Salben, alle auf der Basis von Tabakblättern. | | Schon [[1691]] riskierte man in Lüneburg, Deutschland, Gefängnis und öffentliches Auspeitschen für das ''lüderliche Werck des Tabaktrinkens''. Doch bevor man zu diesen drastischen Maßnahmen griff, galt der Tabak gar als Heilmittel. Katharina von Medici ließ ihren zweiten Sohn, den späteren Karl IX. von Frankreich, Schnupfpulver geben. Der Dreizehnjährige litt unter Migräne und man versprach sich durch das Schnupfpulver Linderung, die dann auch tatsächlich eintrat. Es entstandne Extrakte, Tinkturen, Pillen, Siruppe, Klistiere und Salben, alle auf der Basis von Tabakblättern. |