| − | Matthäus folgte seinem Vater [[Mathias Mauracher|Mathias]] (I.) nach Graz, wo er nach dessen Tod die von diesem begonnene Orgel der Franziskanerkirche vollendete. | + | Matthäus folgte seinem Vater [[Mathias Mauracher|Mathias]] (I.) nach Graz, wo er nach dessen Tod die von diesem begonnene Orgel der Franziskanerkirche vollendete, und bei dem er das Handwerk des [[Orgelbauer]]s erlernt hatte. |
| − | Er wurde von dem [[Franziskanerorden|Franziskanerpater]] [[Peter Singer]], dem Erbauer des [[Pansymphonikon]]s, nach Salzburg gebeten. Er verlegte 1861 seinen Wohn- und Werkstattsitz nach Salzburg, in die [[Steingasse]], ''Stein 42''.,<ref>''Handels- und Gewerbe-Schematismus für das Herzogthum Salzburg'', Salzburg, Verlag Ludwig Taube 1866, S. 23.</ref> wo sein Betrieb am 6. Oktober 1863 im Gewerberegister eingetragen wurde. Von Pater Singer erhielt Mauracher eine gründliche musikalische Ausbildung. | + | Bei Domchorvikar Johann Kliebenschädel<ref>Siehe: [http://www.res.icar-us.eu/index.php?title=Kliebensch%C3%A4dl,_Johann_Joseph_%281811-%29], aufgerufen am 20. September 2015.</ref> nahm er [[1837]] und [[1838]] Unterricht im Generalbass und in der Harmonielehre. Begonnen hatte es seine solide Ausbildung als 18jähriger [[1836]] bei Pater [[Peter Singer]] in Bozen, ''bei welchem er seine musikalisch-theoretischen Studien machte''. Zeitlebens ''haben diese kongenialen Naturen in Freud und Leid sich eine feste Freundschaft gehalten, haben sichmancherlei ergänzt, maches zusammen erkämpft, errungen''.<ref>[[Salzburger Chronik]] Nr. 182 ([[1884]]), zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 192.</ref> |
| | + | Er wurde von dem [[Franziskanerorden|Franziskanerpater]] Peter Singer, dem Erbauer des [[Pansymphonikon]]s, nach Salzburg gebeten. Er verlegte 1861 seinen Wohn- und Werkstattsitz nach Salzburg, in die [[Steingasse]], ''Stein 42''.,<ref>''Handels- und Gewerbe-Schematismus für das Herzogthum Salzburg'', Salzburg, Verlag Ludwig Taube 1866, S. 23.</ref> wo sein Betrieb am 6. Oktober 1863 im Gewerberegister eingetragen wurde. Von Pater Singer erhielt Mauracher eine gründliche musikalische Ausbildung. |
| | Mauracher hatte sodann mit der Schaffung der neuen Orgel der [[Kollegienkirche]] („Studienkirche“) solchen Erfolg, dass ihm mehrfache Großaufträge, u.a. der Umbau der [[Dom|Salzburger Domorgel]] und die Erneuerung der Bruckner-Orgel im Stift St. Florian, anvertraut wurden. Er machte auch die Bekanntschaft des Komponisten und Organisten Anton Bruckner, der ihn sehr schätzte. | | Mauracher hatte sodann mit der Schaffung der neuen Orgel der [[Kollegienkirche]] („Studienkirche“) solchen Erfolg, dass ihm mehrfache Großaufträge, u.a. der Umbau der [[Dom|Salzburger Domorgel]] und die Erneuerung der Bruckner-Orgel im Stift St. Florian, anvertraut wurden. Er machte auch die Bekanntschaft des Komponisten und Organisten Anton Bruckner, der ihn sehr schätzte. |