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== Im Bundesland Salzburg ==
 
== Im Bundesland Salzburg ==
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=== 12./13. Jahrhundert ===
 
Zur Zeit von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensburg]] (* [[1170]], † [[1246]]) wurde der [[Lungau]] von einem starken Erdbeben heimgesucht, das in mehreren sich über mehr als ein Jahr hinziehenden Einzelbeben unter anderem die [[Burg Katsch]] zum Einsturz brachte und die Bewohner der Burg unter sich begrub.
 
Zur Zeit von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensburg]] (* [[1170]], † [[1246]]) wurde der [[Lungau]] von einem starken Erdbeben heimgesucht, das in mehreren sich über mehr als ein Jahr hinziehenden Einzelbeben unter anderem die [[Burg Katsch]] zum Einsturz brachte und die Bewohner der Burg unter sich begrub.
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=== 14. Jahrhundert ===
 
Ein Erdbeben am [[25. Jänner]] [[1348]], bei dem auch die Stadt Villach zerstört wurde, löst auch in Salzburg großes Entsetzen aus.
 
Ein Erdbeben am [[25. Jänner]] [[1348]], bei dem auch die Stadt Villach zerstört wurde, löst auch in Salzburg großes Entsetzen aus.
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=== 18. Jahrhundert ===
 
Zwischen 19 und 20 Uhr am [[24. März]] [[1787]] ereignet sich ein Erdbeben zwischen [[Radstadt]], [[Forstau]], [[Flachau]] und [[Sankt Martin am Tennengebirge]]<ref name="Landesmuseum">Quelle [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/MittNatVerSt_39_0157-0296.pdf Landesmuseum Steiermark, Seite 160]</ref>.  
 
Zwischen 19 und 20 Uhr am [[24. März]] [[1787]] ereignet sich ein Erdbeben zwischen [[Radstadt]], [[Forstau]], [[Flachau]] und [[Sankt Martin am Tennengebirge]]<ref name="Landesmuseum">Quelle [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/MittNatVerSt_39_0157-0296.pdf Landesmuseum Steiermark, Seite 160]</ref>.  
    
Am [[8. Februar]] [[1784]] erschütterte ein heftiges Beben Salzburg, das auch in Teilen der Obersteiermark spürbar war. Am  [[24. März]] [[1787]]? fand ein weiteres Erdbeben in den salzburgischen [[Alpen]] statt, das möglicherweise auch in Obersteiermark gefühlt wurde<ref name="Landesmuseum"></ref>.  
 
Am [[8. Februar]] [[1784]] erschütterte ein heftiges Beben Salzburg, das auch in Teilen der Obersteiermark spürbar war. Am  [[24. März]] [[1787]]? fand ein weiteres Erdbeben in den salzburgischen [[Alpen]] statt, das möglicherweise auch in Obersteiermark gefühlt wurde<ref name="Landesmuseum"></ref>.  
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=== 19. Jahrhundert ===
 
Am [[31. März]], [[1. April]] und [[9. April]] [[1816]] wurden heftige Erdstöße am [[Radstädter Tauern]] und in [[Friesach]] verspürt, deren Zentren in der Obersteiermark lagen<ref name="Landesmuseum"></ref>.
 
Am [[31. März]], [[1. April]] und [[9. April]] [[1816]] wurden heftige Erdstöße am [[Radstädter Tauern]] und in [[Friesach]] verspürt, deren Zentren in der Obersteiermark lagen<ref name="Landesmuseum"></ref>.
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=== 21. Jahrhundert ===
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==== 2011 ====
 
Am [[12. März]] [[2011]], nur zwei Tage nach den verheerenden Erdbeben in Japan, wurde um 9:01 Uhr acht Kilometer nördlich von [[Mittersill]] ein Erdbeben der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala gemessen. Es hing jedoch nicht mit jenen in Japan zusammen, erklärten Seismologen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) – Unter den [[Alpen]] befänden sich viele tektonische Brüche in der Erdkruste, die bei einer plötzlichen Verschiebung ein Beben auslösten. Da, wo das Inntal das [[Salzachtal]] kreuze, liege eine solche Störungszone.
 
Am [[12. März]] [[2011]], nur zwei Tage nach den verheerenden Erdbeben in Japan, wurde um 9:01 Uhr acht Kilometer nördlich von [[Mittersill]] ein Erdbeben der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala gemessen. Es hing jedoch nicht mit jenen in Japan zusammen, erklärten Seismologen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) – Unter den [[Alpen]] befänden sich viele tektonische Brüche in der Erdkruste, die bei einer plötzlichen Verschiebung ein Beben auslösten. Da, wo das Inntal das [[Salzachtal]] kreuze, liege eine solche Störungszone.
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Am Sonntag, den [[20. November]] 2011 ereignete sich in der Früh um 04:24 Uhr ein leichtes Erdbeben in [[Saalfelden  am Steinernen Meer]]. Das Beben, das laut Erdbebendienst der ZAMG eine Magnitude von 2,8<ref>Beben auf der Richter-Skala der Stärke 2 bis 3 bedeuten extrem leichte, generell nicht spürbare, jedoch gemessene Erdbeben, Quelle [http://de.wikipedia.org/wiki/Richterskala Wikipedia Richterskala]</ref> auf der Richter-Skala aufwies, richtete keine bisher bekannten Schäden an Gebäuden an. Um 04:27 und um 04:30 Uhr folgten zwei Nachbeben der Stärke 2,6 und 2,3.
 
Am Sonntag, den [[20. November]] 2011 ereignete sich in der Früh um 04:24 Uhr ein leichtes Erdbeben in [[Saalfelden  am Steinernen Meer]]. Das Beben, das laut Erdbebendienst der ZAMG eine Magnitude von 2,8<ref>Beben auf der Richter-Skala der Stärke 2 bis 3 bedeuten extrem leichte, generell nicht spürbare, jedoch gemessene Erdbeben, Quelle [http://de.wikipedia.org/wiki/Richterskala Wikipedia Richterskala]</ref> auf der Richter-Skala aufwies, richtete keine bisher bekannten Schäden an Gebäuden an. Um 04:27 und um 04:30 Uhr folgten zwei Nachbeben der Stärke 2,6 und 2,3.
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==== Beben im Raum Radstadt Dezember 2011 ====
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===== Beben im Raum Radstadt Dezember 2011 =====
 
Am Mittwoch, den [[14. Dezember]] 2011 ereignete sich mittags um 13:37 Uhr bei [[Radstadt]] ein Erdbeben, das eine Magnitude von 3,6 nach Richter aufwies. Das Erdbeben wurde deutlich verspürt. 16 Sekunden nach dem ersten Erdbeben um 13h37 ereignete sich ein zweites, sogar noch etwas stärkeres Beben mit einer Magnitude von 3,8 nach Richter. Die Epizentren befanden sich zwischen Radstadt und [[Eben im Pongau]]. Um 13:35 Uhr gingen den beiden Hauptbeben mit Magnituden von 1,7 und 1,9 zwei Vorbeben voran. Knapp 50 Nachbeben wurden registriert, die aber unter der Fühlbarkeitsgrenze lagen. Von der betroffenen Bevölkerung gingen beim Österreichischen Erdbebendienst an der Hohen Warte in Wien mehr als 270 Bebenmeldungen ein. Sie berichteten von leichten Schäden wie Risse im Putz und umgefallenen Gegenständen. Bis in das 140 Kilometer entfernt liegende Ybbs in [[Niederösterreich]] konnte man das Beben spüren.
 
Am Mittwoch, den [[14. Dezember]] 2011 ereignete sich mittags um 13:37 Uhr bei [[Radstadt]] ein Erdbeben, das eine Magnitude von 3,6 nach Richter aufwies. Das Erdbeben wurde deutlich verspürt. 16 Sekunden nach dem ersten Erdbeben um 13h37 ereignete sich ein zweites, sogar noch etwas stärkeres Beben mit einer Magnitude von 3,8 nach Richter. Die Epizentren befanden sich zwischen Radstadt und [[Eben im Pongau]]. Um 13:35 Uhr gingen den beiden Hauptbeben mit Magnituden von 1,7 und 1,9 zwei Vorbeben voran. Knapp 50 Nachbeben wurden registriert, die aber unter der Fühlbarkeitsgrenze lagen. Von der betroffenen Bevölkerung gingen beim Österreichischen Erdbebendienst an der Hohen Warte in Wien mehr als 270 Bebenmeldungen ein. Sie berichteten von leichten Schäden wie Risse im Putz und umgefallenen Gegenständen. Bis in das 140 Kilometer entfernt liegende Ybbs in [[Niederösterreich]] konnte man das Beben spüren.
    
Tektonisch befindet sich Radstadt im Bereich der West-Ost verlaufenden [[Ennstal-Störung]], die rund 60 km lang ist. [[1913]] und [[1930]] ereigneten sich in [[Sankt Martin am Tennengebirge]] drei stärkere Erbeben mit Intensitäten von 5 und 6 Grad EMS-98 sowie [[1961]] in [[Hüttau]] mit 5-6 Grad EMS-98.
 
Tektonisch befindet sich Radstadt im Bereich der West-Ost verlaufenden [[Ennstal-Störung]], die rund 60 km lang ist. [[1913]] und [[1930]] ereigneten sich in [[Sankt Martin am Tennengebirge]] drei stärkere Erbeben mit Intensitäten von 5 und 6 Grad EMS-98 sowie [[1961]] in [[Hüttau]] mit 5-6 Grad EMS-98.
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==== 2014 ====
 
Im März [[2014]] wurden gleich zwei Beben im Land Salzburg gemeldet. Im Gebiet des 3&nbsp;666 Meter [[m ü. A.|hohen]] [[Großvenediger]]s an der Grenze von [[Osttirol]] zu Salzburg hatte sich am [[27. März]] in den Mittagsstunden ein Beben ereignet. Nach Angaben des österreichischen Erdbebendienstes erreichten die Erdstöße eine Magnitude von 3,2. Bereits einen Tag vorher, am [[26. März]], war im Raum [[Großgmain]] im  [[Flachgau]] unweit der Stadt Salzburg ein leichtes Beben spürbar. Die Stöße erreichten hier eine Magnitude von 1,4, berichtet die Zenralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf ihrer Homepage.
 
Im März [[2014]] wurden gleich zwei Beben im Land Salzburg gemeldet. Im Gebiet des 3&nbsp;666 Meter [[m ü. A.|hohen]] [[Großvenediger]]s an der Grenze von [[Osttirol]] zu Salzburg hatte sich am [[27. März]] in den Mittagsstunden ein Beben ereignet. Nach Angaben des österreichischen Erdbebendienstes erreichten die Erdstöße eine Magnitude von 3,2. Bereits einen Tag vorher, am [[26. März]], war im Raum [[Großgmain]] im  [[Flachgau]] unweit der Stadt Salzburg ein leichtes Beben spürbar. Die Stöße erreichten hier eine Magnitude von 1,4, berichtet die Zenralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf ihrer Homepage.
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==== Beben zwischen St. Johann im Pongau und Werfen, Juli 2015 ====
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==== 2015 ====
Am Sonntag, den [[26. Juli]] [[2015]] um 21.12 Uhr konnte zwischen St. Johann im Pongau und Werfen ein Erdbeben der Stärke 2,8 wahrgenommen werden.
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===== Beben zwischen St. Johann im Pongau und Werfen, Juli 2015 =====
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Am Sonntag, den [[26. Juli]] [[2015]] um 21:12 Uhr konnte zwischen [[St. Johann im Pongau]] und [[Werfen]] ein Erdbeben der Stärke 2,8 wahrgenommen werden<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/leichtes-erdbeben-im-pongau/apa-s24_1424512618 www.salzburg24.at]</ref>.
    
== In Grenzregionen ==
 
== In Grenzregionen ==