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→Itzling Mitte mit der zentralen Kirchsiedlung und dem Veronaplatz
===Itzling Mitte mit der zentralen Kirchsiedlung und dem Veronaplatz ===
===Itzling Mitte mit der zentralen Kirchsiedlung und dem Veronaplatz ===
Mit dem Bau der Pfarrkirche, des Pfarrhofs und der Errichtung der Volksschule um das Jahr 1900 hatte die Jahrhunderte lang bestehende bäuerliche Siedlung Itzling einen neuen Mittelpunkt bekommen und dieses bauliche Ensemble bildet zusammen mit dem Gasthaus ("Kirchenwirt zu Itzling") bis heute den Mittelpunkt des Stadtteils.
An dieses lokale Zentrum schließt im Norden ein Wohnbereich (Einfamilienhäuser, mehrgeschoßige Wohnhäuser) zwischen Kirchenstraße, Sportplatzstraße und Rauchenbichlerstraße an, dessen natürliche Grenze der Alterbach bildet. Richtung Westbahn überwiegt eine lockerere Verbauung mit Enfamilienhäusern und Gärten (Zweigstraße, Alterbachstraße).
Der Bereich im Osten der Kirche wurde erst ab den 1970-er Jahren verbaut (Seniorenheim Itzling, Gehörlosenheim). Der ursprünglich von der Schule zum ehemaligen Arbeiterheim führende Pfarrweg wurde im Verlauf dieser Neustrukturierung nach Osten verlegt und führt heute am Rande eines Spielplatzes vorbei Richtung Seniorenheim. An der Kirchenstraße befindet sich das Pfarrzentrum Itzling mit Antoniussaal und Pfarrsaal und das Arbeiterbegegnungszentrum (ABZ). Richtung Westbahn liegt die Obuskehre Pflanzmann (Linie 3). Der Name Pflanzmann stammt von einem Gasthaus und einer Landwirtschaft her, die aber vor etwa einem halben Jahrhundert eingestellt wurden. Der Name hat sich aber bis heute erhalten. Östlich der Obuskehre befinden sich die so genannten Pflanzmann-Gründe, die seit 2004 dicht verbaut werden sollten, was aber auf Grund von massiven Einwänden wegen vermuteter Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg und der Nähe des Tanklagers (im drüberen Itzling) und der damit verbundenen Gefährdung (nach der EU-Seveso-Richtlinie) bisher nicht möglich war.
Der Bereich südlich der Pfarrkirche an der Kirchenstraße ist die Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Itzling. Weiter südlich befindet sich noch eine größere unverbaute Fläche gegenüber dem Müllauer-Bauern und der Müllauer-Kapelle, nicht weit von der Einmünduung der Kirchenstraße in die Itzlinger Hauptstraße.
Die größte städtebauliche Veränderung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bildet jedoch die Goethesiedlung, die ab 1970 westlich der Pfarrkirche errichtet wurde. Die Wohnraumnot jener Jahre zwang die Stadtpolitik zur Errichtung einer Großwohnanlage, die im Westen bis zur Itzlinger Hauptstraße im Bereich der Plainbrücke reicht. Zu ihr gehört auch die Reimsstraße, die nach Salzburgs Partnerstadt Reims in Frankreich benannt ist. Hier befindet sich das Postamt 5022 Salzburg. Im südwestlichen Teil führt die Gorlicegasse wieder zur Itzlinger Hauptstraße. Gorlice war ein Schlachtenort im Ersten Weltkrieg (Mai 1915) und liegt heute in der Wojwodschaft Kleinpolen im Süden des Landes.
Den städtebaulich beabsichtigten Mittelpunkt der Goethesiedlung bildet der Veronaplatz mit seinem Brunnen. In den folgenden jahren ist geplant, die Kirchenstraße vom Durchzugsverkehr zu entlasten (Knoten Hagenau, neue Schillerstraße) und den Veronaplatz zusammen mit dem neu gestalteten Vorplatz vor der Stadtpfarrkirche zu einem neuen sozialen und kulturellen Treffpunkt und Begegnungsplatz für die eher inhomogen zusammen gesetzte Itzlinger Bevölkerung zu machen.
=== Die Goethesiedlung ===
=== Die Goethesiedlung ===