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Herausgegeben werden die SN von der Spezialabteilung Information Service Branch (ISB) des 12. Armeekorps General Eisenhowers. Sie trägt zu diesem Zeitpunkt den Untertitel: „Herausgegeben von der 12. Heeresgruppe für die Österreichische Bevölkerung“. Die ersten Ausgaben umfassen wegen der Papierzuteilungen lediglich zwei Seiten. Der Preis betrug damals 20 Pfennig.  
 
Herausgegeben werden die SN von der Spezialabteilung Information Service Branch (ISB) des 12. Armeekorps General Eisenhowers. Sie trägt zu diesem Zeitpunkt den Untertitel: „Herausgegeben von der 12. Heeresgruppe für die Österreichische Bevölkerung“. Die ersten Ausgaben umfassen wegen der Papierzuteilungen lediglich zwei Seiten. Der Preis betrug damals 20 Pfennig.  
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Am 20. Oktober erhalten Max Dasch (Jahrgang 1903), zu diesem Zeitpunkt Direktor der Salzburger Druckerei (seit 1937), und Dr. Gustav Canaval, geboren 1898 und gelernter Staatswissenschafter und Nationalökonom, das Permit S1, die Lizenz zur Herausgabe der Zeitung. (Canaval musste sieben Jahre seines Lebens im Konzentrationslager Dachau zubringen. Er war Journalist bei der „Reichspost“, Herausgeber der „Tagespresse“ und von 1936 bis 1938 Chefredakteur des „Wiener Telegraph“. Dasch hatte sich vom Lehrling bis zum Direktor emporgearbeitet, leitete in den Kriegsjahren eine Großdruckerei in Warschau und danach die „Salzburger Druckerei“).  
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Am 20. Oktober erhalten [[Max Dasch]] (Jahrgang 1903), zu diesem Zeitpunkt Direktor der Salzburger Druckerei (seit 1937), und [[Dr. Gustav Canaval]], geboren 1898 und gelernter Staatswissenschafter und Nationalökonom, das Permit S1, die Lizenz zur Herausgabe der Zeitung. (Canaval musste sieben Jahre seines Lebens im Konzentrationslager Dachau zubringen. Er war Journalist bei der „Reichspost“, Herausgeber der „Tagespresse“ und von 1936 bis 1938 Chefredakteur des „Wiener Telegraph“. Dasch hatte sich vom Lehrling bis zum Direktor emporgearbeitet, leitete in den Kriegsjahren eine Großdruckerei in Warschau und danach die „Salzburger Druckerei“).  
    
Am Dienstag, dem 23. Oktober 1945, erscheinen die Salzburger Nachrichten als unabhängige österreichische Tageszeitung. Durchschnittlicher Umfang bereits vier Seiten.  
 
Am Dienstag, dem 23. Oktober 1945, erscheinen die Salzburger Nachrichten als unabhängige österreichische Tageszeitung. Durchschnittlicher Umfang bereits vier Seiten.  
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1958
 
1958
Am 1. Dezember dieses Jahres beginnt Karl Heinz Ritschel als Wirtschaftsredakteur bei den SN.
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Am 1. Dezember dieses Jahres beginnt [[Karl Heinz Ritschel]] als Wirtschaftsredakteur bei den SN.
    
1959
 
1959
Gustav Canaval stirbt am 28. November. Seine Nachfolge tritt der im Jahre 1946 bei den SN eingetretene Dr. René Marcic an.
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Gustav Canaval stirbt am 28. November. Seine Nachfolge tritt der im Jahre 1946 bei den SN eingetretene [[Dr. René Marcic]] an.
    
Die ursprünglich nicht in der Firma tätige Antonie Canaval übernimmt den 50-Prozent-Anteil ihres Gatten und wird Co-Herausgeberin.
 
Die ursprünglich nicht in der Firma tätige Antonie Canaval übernimmt den 50-Prozent-Anteil ihres Gatten und wird Co-Herausgeberin.
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1976
 
1976
Die Kinder äußern Verkaufsabsichten. Die Familie Dasch tritt gemäß den vorliegenden Verträgen in ihr Aufgriffsrecht ein und erwirbt am 1. März die Canaval-Anteile, und zwar zu 20 % für Kommerzialrat Dasch und zu je 40 % für die beiden Kinder, Dr. Maximilian Dasch und Dkfm. Gertrude Kaindl-Hönig.
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Die Kinder äußern Verkaufsabsichten. Die Familie Dasch tritt gemäß den vorliegenden Verträgen in ihr Aufgriffsrecht ein und erwirbt am 1. März die Canaval-Anteile, und zwar zu 20 % für Kommerzialrat Dasch und zu je 40 % für die beiden Kinder, [[Dr. Maximilian Dasch]] und [[Dkfm. Gertrude Kaindl-Hönig]].
    
1977
 
1977
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Karl-Heinz Ritschel übergibt das Amt des Chefredakteurs nach mehr als 35 Jahren in dieser Position am 1. Februar 1995 an Dr. Engelbert Washietl, der im Jahr 1988 zu den SN stieß und bis zu diesem Zeitpunkt stellvertretender Chefredakteur der "Presse" war.  
 
Karl-Heinz Ritschel übergibt das Amt des Chefredakteurs nach mehr als 35 Jahren in dieser Position am 1. Februar 1995 an Dr. Engelbert Washietl, der im Jahr 1988 zu den SN stieß und bis zu diesem Zeitpunkt stellvertretender Chefredakteur der "Presse" war.  
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Dr. Engelbert Washietl verlässt die Salzburger Nachrichten mit Ende September dieses Jahres. Sein Nachfolger wird der bereits seit 30 Jahren für die SN in der Wiener Redaktion als Wirtschaftsredakteur tätige Ronald Barazon.
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Dr. Engelbert Washietl verlässt die Salzburger Nachrichten mit Ende September dieses Jahres. Sein Nachfolger wird der bereits seit 30 Jahren für die SN in der Wiener Redaktion als Wirtschaftsredakteur tätige [[Ronald Barazon]].
    
Ab 16. September erscheinen die Salzburger Nachrichten in einer neuen Blattstruktur und in zwei Formaten:  
 
Ab 16. September erscheinen die Salzburger Nachrichten in einer neuen Blattstruktur und in zwei Formaten:  
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2006
 
2006
Zur Jahresmitte folgt der 46-jährige Manfred Perterer, zuletzt Brüssel-Korrespondent und davor Lokalchef der SN, Ronald Barazon als Chefredakteur. Barazon bleibt den SN als Kommentator erhalten. Neben Dr. Viktor Hermann wird Dr. Andreas Koller zweiter stellvertretender Chefredakteur. Als Chefs vom Dienst fungieren Mag. Hermann Fröschl und Dr. Gerhard Schwischei. Der bisherige Chef vom Dienst Norbert Lublasser übernimmt die Wochenendbeilage von Doris Esser, die in Pension geht. Ab 16. November 2006 erscheint die Beilage mit neuem Namen (WOCHENENDE), Layout und Konzept.
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Zur Jahresmitte folgt der 46-jährige [[Manfred Perterer]], zuletzt Brüssel-Korrespondent und davor Lokalchef der SN, Ronald Barazon als Chefredakteur. Barazon bleibt den SN als Kommentator erhalten. Neben Dr. Viktor Hermann wird Dr. Andreas Koller zweiter stellvertretender Chefredakteur. Als Chefs vom Dienst fungieren Mag. Hermann Fröschl und Dr. Gerhard Schwischei. Der bisherige Chef vom Dienst Norbert Lublasser übernimmt die Wochenendbeilage von Doris Esser, die in Pension geht. Ab 16. November 2006 erscheint die Beilage mit neuem Namen (WOCHENENDE), Layout und Konzept.
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