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Die [[Erzdiözese Salzburg|erzbischöfliche]] '''{{PAGENAME}}''' dient der seelsorglichen Betreuung der [[Katholische Kirche|Katholiken]] der [[Pongau]]er Marktgemeinde [[Großarl]].

== Allgemeines ==
Die [[Pfarre]] gehört zum [[Dekanat St. Johann im Pongau]] der [[Erzdiözese Salzburg]] und bildet mit der [[Pfarre Hüttschlag]] einen [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Dekanat Hallein|Pfarrverband]].

Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gemeindegebiet von Großarl.

Pfarrkirche ist die [[Pfarrkirche zum Hl. Ulrich und Hl. Martin]].
Der aus der [[Barock]]zeit stammende Pfarrhof mit sehenswertem [[Marmor]]<nowiki>portal</nowiki> steht unmittelbar neben der Pfarrkirche.

Das pfarrliche Leben findet auch in einer Bibelrunde, Seniorencafé und Seniorentanz, einer Kindervolkstanzgruppe, der Jungschar, einer Eltern-Kind-Initiative, einer Selbsthilfegruppe, dem Kirchenchor und einer Singgemeinschaft seinen Ausdruck.

== Pfarrer ==
:''Hauptartikel [[Pfarrer von Großarl]]
Pfarrer ist Mag. [[Egbert Piroth]].

== Geschichte ==
Im Hoch- und Spät[[mittelalter]] war [[Pfarre St. Veit im Pongau|St. Veit im Pongau]] die Mutterpfarre auch für das [[Großarltal]]. Für die großen kirchlichen Feste kam ein Vikar aus St. Veit ins Großarltal, um hier Gottesdienste zu feiern, zu anderen Festen mussten die Talbewohner hinaus nach St. Veit zur Messe gehen (daher kam der Ausspruch: „Wann der erste Stockhammer (d.h. der südlichste Bauer von [[Hüttschlag]]) da ist, kann die Messe beginnen.“).

Um 1400 ist ein erster Vikar ([[Hans Ayrer]]) für Großarl genannt; spätestens zu dieser Zeit muss hier auch eine Kirche gestanden sein.

1675 wurde der Seelsorgesprengel Hüttschlag von Großarl abgetrennt.

Unter Vikar [[Johann Georg Zailer]] (1697 – 1704) wurde eine Armeseelenbruderschaft gegründet, 1732 eine Skapulier-[[Bruderschaften|Bruderschaft]].

Das Großarltal war auch von der großen [[Protestantenvertreibung]] der Jahre [[1731]]/[[1732|32]] betroffen. Zur Ausgleichung des Bevölkerungsverlustes wurden katholische Neusiedler angeworben.

1770 wurden die heutige Kirche (unter Einbeziehung älterer Teile) und der Pfarrhof (damals noch Vikarhaus) erbaut.

1806 wurde das Vikariat Großarl zur selbständigen [[Pfarre]] erhoben.

Pfarrer [[Franz Xaver Riedlsperger]] (1856 – 1875) erlebte die Weihe der Pfarrkirche durch [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] und darin fünf Primizen: Adalbert Viehhauser von Hüttschlag, Alois Laireiter von Gerstreit, Anton Lederer von Hüttschlag, Rupert Laireiter von Gerstreit und Josef Fasching. 1881 feierte hier auch der spätere Fürsterzbischof [[Ignatius Rieder]] seine Primiz.

== Kontakt ==
:Pfarre Großarl
:[[Markt (Großarl)|Markt]] 30
:5611 Großarl
:Tel. +43 6414 204
:E-Mail: pfarre.grossarl@pfarre.kirchen.net

== Quellen ==
*[http://hwww.kirchen.net/portal/pfarre.asp?Iid={FD3EC757-936C-4774-9F64-267B8AD4A533} www.kirchen.net: Pfarre Großarl]
*Webauftritt des Pfarrverbandes Großarltal
== Weblinks ==
*[http://www.pfarre-grossarl.net offizieller Webauftritt des Pfarrverbandes Großarltal]

{{SORTIERUNG:Großarl, Pfarre}}
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Kirche]]
[[Kategorie:Kirche (Sonstiges)]]
[[Kategorie:Pfarre]]
[[Kategorie:Erzdiözese]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Großarl]]

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