| | Das '''Café Glockenspiel''' wird nach einigen Jahren der Schließung bzw. unter dem geführten Namen ''Café Demel'' im Frühjahr 2015 wieder als ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in [[Salzburg]] eröffnen. Zwar zählt dieses Café nicht zu den Traditionscafés der Stadt, aber aufgrund seiner markanten Lage am [[Mozartplatz]] war es als ''Café Glockenspiel'' (gegenüber dem [[Salzburger Glockenspiel]]) es in aller Welt bekannt geworden. | | Das '''Café Glockenspiel''' wird nach einigen Jahren der Schließung bzw. unter dem geführten Namen ''Café Demel'' im Frühjahr 2015 wieder als ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in [[Salzburg]] eröffnen. Zwar zählt dieses Café nicht zu den Traditionscafés der Stadt, aber aufgrund seiner markanten Lage am [[Mozartplatz]] war es als ''Café Glockenspiel'' (gegenüber dem [[Salzburger Glockenspiel]]) es in aller Welt bekannt geworden. |
| − | [[1925]] eröffnete der langjährige Oberkellner des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]], Franz Woisetschläger, das "Café Glockenspiel". Er betrieb es bis zum Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen [[1945]]. Für die Salzburger hatte die Begeisterung der Amerikaner allerdings einen bitteren Beigeschmack, denn sie hängten Schilder mit der Aufschrift ,Off Limits‘ an die Türen des Glockenspiel, Tomaselli und Bazar, erinnert sich [[Karl Eschlböck]] in einem Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]]<ref name="Ostern">{{Quelle SN|7. Februar 2015 und 13. Februar online, ein Beitrag von [[Peter Gnaiger]]}}</ref>. "Off Limits" war der Hinweis gewesen, dass Einheimische keinen Zutritt hatten. Erst nach dem Abzug der US-Soldaten wurde [[1955]] vom neuen Pächter Komm.-Rat [[Heinz Wonnebauer]] das komplett neu renoviert Café und übernommen. Er weihte es in der Silvesternacht 1955/[[1956|56]] ein. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeist und erst [[1979]] wurde es bei einer neuerlichen Renovierung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert. | + | [[1925]] eröffnete der langjährige Oberkellner des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]], Franz Woisetschläger, das "Café Glockenspiel". Er betrieb es bis zum Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen [[1945]]. Für die Salzburger hatte die Begeisterung der Amerikaner allerdings einen bitteren Beigeschmack, denn sie hängten Schilder mit der Aufschrift ,Off Limits‘ an die Türen des Glockenspiel, Tomaselli und [[Café Bazar|Bazar]], erinnert sich [[Karl Eschlböck]] in einem Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]]<ref name="Ostern">{{Quelle SN|7. Februar 2015 und 13. Februar online, ein Beitrag von [[Peter Gnaiger]]}}</ref>. "Off Limits" war der Hinweis gewesen, dass Einheimische keinen Zutritt hatten. Erst nach dem Abzug der US-Soldaten wurde [[1955]] vom neuen Pächter Komm.-Rat [[Heinz Wonnebauer]] das komplett neu renoviert Café und übernommen. Er weihte es in der Silvesternacht 1955/[[1956|56]] ein. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeist und erst [[1979]] wurde es bei einer neuerlichen Renovierung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert. |