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==Leben==
 
==Leben==
Alexander Mänhardt wirkte in den [[1970er]]-Jahren im [[Verband Sozialistischer Mittelschüler]] (VSM) mit. 1982 maturierte er am BG II, heute [[Christian-Doppler-Gymnasium]] in Salzburg. Später war er an der Gründung der SOAL (Sozialistische Alternative)-Salzburg beteiligt, als einer radikal-sozialistischen StudentInnenorganisation, die bei den ÖH-Wahlen Anfang der [[1980er]] Jahre 30% der Stimmen erlangen konnte und von Mänhardt lange nach außen vertreten wurde. Ende der [[1980er]] Jahre war er schließlich wesentlich an der Fusion von ASt und SOAL-Salzburg beteiligt.
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Alexander Mänhardt wirkte in den [[1970er]]-Jahren im [[Verband Sozialistischer Mittelschüler]] (VSM) mit. 1982 maturierte er am BG II heute [[Christian-Doppler-Gymnasium]] in Salzburg. Später war er an der Gründung der SOAL (Sozialistische Alternative)-Salzburg beteiligt, einer radikal-sozialistischen Studentenorganisation, die bei den [[ÖH]]-Wahlen Anfang der [[1980er]]-Jahre 30% der Stimmen erlangen konnte und von Mänhardt lange nach außen vertreten wurde. Ende der 1980er-Jahre war er schließlich wesentlich an der Fusion von ASt (Arbeiterstandpunkt) und SOAL-Salzburg beteiligt.
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Nach seinem Studium wurde Mänhardt 1997 Richter am [[Bezirksgericht Salzburg]]. 2005 wurde er schließlich zum Richter für Familenrecht am [[Landesgericht Salzburg]] ernannt. Er bezeichnete sich selbst als "links denkenden Rechtssprecher" und trat neben seinem Beruf unermüdlich für Humanität und Menschenrechte ein. So war er Mitglied im [[Personenkomitee Stolpersteine]] und sorgte sich um die Situation von Migranten in Österreich.
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Nach seinem Studium wurde Mänhardt 1997 Richter am [[Bezirksgericht Salzburg]]. 2005 wurde er schließlich zum Richter für Familienrecht am [[Landesgericht Salzburg]] ernannt. Er bezeichnete sich selbst als "links denkenden Rechtssprecher" und trat neben seinem Beruf unermüdlich für Humanität und Menschenrechte ein. So war er Mitglied im [[Personenkomitee Stolpersteine]] und sorgte sich um die Situation von Migranten in Österreich.
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Als Standesvertreter war Alexander Mänhardt seit 2009 Obmann der Sektion Salzburg der Richtervereinigung, sowie Mitglied des Vorstands der Richtervereinigung sowie der Fachgruppe Außerstreit- und Familienrecht.
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Als Standesvertreter war Alexander Mänhardt seit 2009 Obmann der Sektion Salzburg der Richtervereinigung und Mitglied des Vorstands der Richtervereinigung sowie der Fachgruppe Außerstreit- und Familienrecht.
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Daneben kannte man Mänhardt als Urgestein, Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzenden der [[ARGEkultur Salzburg]]. Er erlag im Jänner 2015 einem Krebsleiden.
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Daneben kannte man Mänhardt als Urgestein, Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzenden der ARGEkultur Salzburg.
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Er erlag im Jänner 2015 einem Krebsleiden.
    
== Auszeichnungen==
 
== Auszeichnungen==
* Träger des Bundes-Ehrenzeichen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (2007)
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* Träger des Bundes-Ehrenzeichens des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (2007)
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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* [http://www.richtervereinigung.at/content/view/647/40/ Nachruf der Richtervereinigung]
 
* [http://www.richtervereinigung.at/content/view/647/40/ Nachruf der Richtervereinigung]
 
* [http://arbeiterinnenstandpunkt.net/?p=1586 Nachruf des ASt]
 
* [http://arbeiterinnenstandpunkt.net/?p=1586 Nachruf des ASt]
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* [http://www.arbeitermacht.de/ni/ni196/nachruf.htm Nachruf auf einen Genossen : Alex Mänhardt] (Markus Lehner, Neue Internationale 196, Februar 2015)
 
* Salzburger Nachrichten
 
* Salzburger Nachrichten
  

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