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Er war der dritte Sohn eines Leinenwebers. Schon als Kind zeigte er großes Interesse am Orgelspiel. Trotzdem hielt sein Vater daran fest, dass er den Beruf des Leinenwebers erlernen sollte. Franz Xaver wurde im Orgelspiel von seinem Lehrer Andreas Peterlechner unterrichtet, der die Begabung des Knaben erkannte. Als Peterlechner einmal wegen Krankheit die Orgel nicht spielen konnte, schlug er dem Pfarrer vor, dass Gruber an seiner Stelle spielen sollte. Der Pfarrer war einverstanden, denn besser eine schlechte als gar keine Musik. Aber es sollte anders kommen und alle staunten, wie der Knabe Orgel spielen konnte. Sein Vater war gerührt und kaufte ihm im nahe gelegenen [[Burghausen]] um fünf [[Gulden]] ein gebrauchtes Spinett.  
 
Er war der dritte Sohn eines Leinenwebers. Schon als Kind zeigte er großes Interesse am Orgelspiel. Trotzdem hielt sein Vater daran fest, dass er den Beruf des Leinenwebers erlernen sollte. Franz Xaver wurde im Orgelspiel von seinem Lehrer Andreas Peterlechner unterrichtet, der die Begabung des Knaben erkannte. Als Peterlechner einmal wegen Krankheit die Orgel nicht spielen konnte, schlug er dem Pfarrer vor, dass Gruber an seiner Stelle spielen sollte. Der Pfarrer war einverstanden, denn besser eine schlechte als gar keine Musik. Aber es sollte anders kommen und alle staunten, wie der Knabe Orgel spielen konnte. Sein Vater war gerührt und kaufte ihm im nahe gelegenen [[Burghausen]] um fünf [[Gulden]] ein gebrauchtes Spinett.  
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[[1806]] legte Gruber in [[Ried im Innkreis]] seine Lehramtsprüfung ab, da er sich für diesen Beruf entschlossen hatte. [[1807]] trat er dann seine erste Stelle in [[Arnsdorf]], Gemeinde [[Lamprechtshausen]], [[Flachgau]], an. Da aber die Wohnung des Lehrers noch von der Witwe des vorigen Lehrers und Messners mit ihren Kindern bewohnt war, heiratet Franz Xaver kurzerhand die 18 Jahre ältere Witwe, mit dem Nebeneffekt, dass er ein zusätzliches Einkommen als Mesner hatte.  
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[[1806]] legte Gruber in [[Ried im Innkreis]] seine Lehramtsprüfung ab, da er sich für diesen Beruf entschlossen hatte. [[1807]] trat er dann seine erste Stelle in [[Arnsdorf]], Gemeinde [[Lamprechtshausen]], [[Flachgau]], an. Da aber die Wohnung des Lehrers noch von der Witwe des vorigen Lehrers und Mesners mit ihren Kindern bewohnt war, heiratet Franz Xaver kurzerhand die 18 Jahre ältere Witwe, mit dem Nebeneffekt, dass er ein zusätzliches Einkommen als Mesner hatte.  
    
Franz Xaver Gruber schrieb [[1818]] die Melodie zum weltberühmten Weihnachtslied "[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]", der Text stammte von [[Joseph Mohr]]. Gruber war zu dieser Zeit Organist und Lehrer in Arnsdorf, nördlich von [[Oberndorf bei Salzburg]] - seit [[1807]]) und fungierte auch als Mesner und Organist in der [[Kirche St. Nikola|Pfarrkirche in Oberndorf]]. Er wohnte im ersten Stock des Schulgebäudes, wo heute das [[Stille Nacht Museum Arnsdorf]] untergebracht ist.
 
Franz Xaver Gruber schrieb [[1818]] die Melodie zum weltberühmten Weihnachtslied "[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]", der Text stammte von [[Joseph Mohr]]. Gruber war zu dieser Zeit Organist und Lehrer in Arnsdorf, nördlich von [[Oberndorf bei Salzburg]] - seit [[1807]]) und fungierte auch als Mesner und Organist in der [[Kirche St. Nikola|Pfarrkirche in Oberndorf]]. Er wohnte im ersten Stock des Schulgebäudes, wo heute das [[Stille Nacht Museum Arnsdorf]] untergebracht ist.
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