| | Der extravagante Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]] (* 1871, † 1918) lebte um [[1900]] in Wien, wo er unter anderem Romane über Salzburg schrieb, die geschätzte Heimat seiner Ahnen. Beachtenswert ist auch der Bezirkshauptmann Simon (III.) Baron von Hagenauer (* 1881, † 1940). Er wurde 1937 nach dem Erstarken der Nationalsozialisten in der österreichischen Regierung auf Grund seiner stark bekennenden katholischen Gesinnung gezwungen, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Andererseits wäre er ohne Pensionsanspruch seines Amtes enthoben worden und hätte mit anderen Repressionen rechnen müssen. Seine Frau, die in den 1920/1930er Jahren im Burgenland politisch aktive Berta Baronin von Hagenauer (* 1903, † 1972), betätigte sich in der NS-Zeit aus ebenfalls religiöser Überzeugung im Widerstand in Wien. Sie wurde von der Gestapo über ein halbes Jahr inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn, Wolfgang Baron von Hagenauer (* 1925, † 2012), kämpfte im zweiten Weltkrieg gegen das NS-Regime und den Faschismus bei den italienischen Partisanen in Ligurien (Norditalien). | | Der extravagante Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]] (* 1871, † 1918) lebte um [[1900]] in Wien, wo er unter anderem Romane über Salzburg schrieb, die geschätzte Heimat seiner Ahnen. Beachtenswert ist auch der Bezirkshauptmann Simon (III.) Baron von Hagenauer (* 1881, † 1940). Er wurde 1937 nach dem Erstarken der Nationalsozialisten in der österreichischen Regierung auf Grund seiner stark bekennenden katholischen Gesinnung gezwungen, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Andererseits wäre er ohne Pensionsanspruch seines Amtes enthoben worden und hätte mit anderen Repressionen rechnen müssen. Seine Frau, die in den 1920/1930er Jahren im Burgenland politisch aktive Berta Baronin von Hagenauer (* 1903, † 1972), betätigte sich in der NS-Zeit aus ebenfalls religiöser Überzeugung im Widerstand in Wien. Sie wurde von der Gestapo über ein halbes Jahr inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn, Wolfgang Baron von Hagenauer (* 1925, † 2012), kämpfte im zweiten Weltkrieg gegen das NS-Regime und den Faschismus bei den italienischen Partisanen in Ligurien (Norditalien). |
| − | Heute erinnert der "[[Hagenauerplatz]]" und der dem Abt Dominicus von Hagenauer gewidmete "[[Dominicusweg]]" in Salzburg, die dem Architekten Johann Georg von Hagenauer gewidmete "Hagenauer-Straße" in Passau, sowie die nach dessen Bruder Wolfgang benannte "Wolfgang Hagenauer-Straße" in Freilassing an Familienmitglieder. In St. Peter bei Braunau am Inn ist das "Schloss Hagenau" und in Schrobenhausen (Bayern) eine "Hagenauerstraße" nach dem alte Geschlecht der Hagenauer benannt. | + | Heute erinnert in Salzburg der "[[Hagenauerplatz]]" mit dem "[[Hagenauerhaus]]", sowie der dem Abt Dominicus von Hagenauer gewidmete "[[Dominicusweg]]" an das Geschlecht. In Passau wurde nach dem Architekten Johann Georg von Hagenauer die "Hagenauer-Straße", sowie nach dessen Bruder Wolfgang die "Wolfgang Hagenauer-Straße" in Freilassing benannt. In St. Peter bei Braunau am Inn ist das "Schloss Hagenau" und in Schrobenhausen (Bayern) eine "Hagenauerstraße" nach diesem alten Geschlecht der Hagenauer benannt. |