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→‎Sichtungen in Salzburg: Sichtung und Nachweis August 2014
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Der Wildökologe Friedrich Reimoser von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien  will aus den oben angeführten Gründen dem Wolf in Österreich ein Lebensrecht zugestehen und plädiert gleichzeitig für einen fairen Schadensausgleich, was ein entsprechendes „Wolfs-Management“ voraussetzt.
 
Der Wildökologe Friedrich Reimoser von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien  will aus den oben angeführten Gründen dem Wolf in Österreich ein Lebensrecht zugestehen und plädiert gleichzeitig für einen fairen Schadensausgleich, was ein entsprechendes „Wolfs-Management“ voraussetzt.
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=====Sichtungen in Salzburg=====
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=====Sichtungen und Nachweise in Salzburg=====
:''"Im Lungau wurde ein seltener Zuwanderer aus dem Süden geortet. Ein drei Jahre alter Wolf ist aus Slowenien über Kärnten und die Steiermark bis in den Raum Thomatal gewandert. Seine Reiseroute und sogar seine Fressgewohnheiten sind bekannt, obwohl im Lungau noch nicht einmal seine Fährte gesichtet wurde. Der Wolf namens Slavko ist vorerst nur über Funksignale zu orten - slowenische Wildbiologen hatten ihm zu Forschungszwecken einen GSM-Sender verpasst."'' (ORF-Salzburg-Meldung, Jänner 2012)
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:''"Im Lungau wurde ein seltener Zuwanderer aus dem Süden geortet. Ein drei Jahre alter Wolf ist aus Slowenien über Kärnten und die Steiermark bis in den Raum Thomatal gewandert. Seine Reiseroute und sogar seine Fressgewohnheiten sind bekannt, obwohl im Lungau noch nicht einmal seine Fährte gesichtet wurde. Der Wolf namens Slavko ist vorerst nur über Funksignale zu orten - slowenische Wildbiologen hatten ihm zu Forschungszwecken einen GSM-Sender verpasst."'' (ORF-Salzburg-Meldung, Jänner 2012) Slavko ist mittlerweile nach [[Italien]] weiter gewandert.
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In den letzten Augusttagen des Jahres 2014 war ein Wolf im Bereich der Illingerbergalm bei [[St. Gilgen]]unterwegs und wurde dabei von einem Jäger gesichtet. Als eine Bäuerin aus St. Gilgen zwei abgängige Schafe suchte, fand sie die Überreste eines der beiden Tiere, das allem Anschein nach von einem Raubtier gerissen worden war. Eine DNA-Analyse belegte eindeutig, dass das Schaf die Beute eines Wolfes geworden war. Während betroffene Landwirte in ihrem ersten Ärger verständlicherweise gerne auf Wolf, [[Bär]] und [[Luchs]] verzichten würden, ist es unter Experten längst eine ausgemachte Sache, dass auch in Österreich, das von Ländern umringt ist, in denen Wolfspopulationen wieder heimisch geworden sind, mit dem Durchstreifen von Wölfen auf Wanderschaft, ja auch mit der Ansiedlung kleinerer Populationen zu rechnen ist.
    
Generell gilt, dass die meisten Wolfssichtungen im [[Bundesland Salzburg]] im [[Lungau]] vorkommen.
 
Generell gilt, dass die meisten Wolfssichtungen im [[Bundesland Salzburg]] im [[Lungau]] vorkommen.
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