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Am [[19. Juni]]  näherte sich ein Entsatzheer des Schwäbischen  Bundes vom zerstörten Schladming über den [[Mandlingpass]] her. Geißmayer wich einer offenen Schlacht aus und rückte nach  [[Altenmarkt]] ab. Er versteckte seine Leute in Wäldern, umging mit einem Teil seines Heeres das anrückende Heer und besetzte in ihrem  Rücken den Mandlingpass.  Hauptmann Philipp Stumpf vom Entsatzheer saß mit seinen 1.600 Mann in der Falle. Er wäre von der Stadt Radstadt gerne aufgenommen worden, aber Stumpf versuchte den Ausbruch und scheiterte jämmerlich.  Doch Geißmayer konnte alle diese Vorteile nicht  für sich nutzen, hatte  eigenen Versorgungs- und Nachschubprobleme und zudem blieb die aus dem Pinzgau versprochene Unterstützung aus. Geißmayer zog sich mit dem Rest seiner Leute über [[Sankt Johann im Pongau]] aus dem Pongau in den Pinzgau zurück.  
 
Am [[19. Juni]]  näherte sich ein Entsatzheer des Schwäbischen  Bundes vom zerstörten Schladming über den [[Mandlingpass]] her. Geißmayer wich einer offenen Schlacht aus und rückte nach  [[Altenmarkt]] ab. Er versteckte seine Leute in Wäldern, umging mit einem Teil seines Heeres das anrückende Heer und besetzte in ihrem  Rücken den Mandlingpass.  Hauptmann Philipp Stumpf vom Entsatzheer saß mit seinen 1.600 Mann in der Falle. Er wäre von der Stadt Radstadt gerne aufgenommen worden, aber Stumpf versuchte den Ausbruch und scheiterte jämmerlich.  Doch Geißmayer konnte alle diese Vorteile nicht  für sich nutzen, hatte  eigenen Versorgungs- und Nachschubprobleme und zudem blieb die aus dem Pinzgau versprochene Unterstützung aus. Geißmayer zog sich mit dem Rest seiner Leute über [[Sankt Johann im Pongau]] aus dem Pongau in den Pinzgau zurück.  
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Denn sein Weggefährte Peter Pässler war inzwischen mit einem Teil der Belagerungsaufständischen den Pinzgauer Bauern zu Hilfe geeilt, da von Tirol ein Bündner Heer</ref>Die Ostschweizer hatten seit dem Verlassen Geißmayers die Seite gewechselt und unterstützten nun Erzherzog Ferdinand von Tirol im Kampf gegen die aufständischen Bauern</ref> in den [[Oberpinzgau]] eingedrungen war. Bei [[Zell am See]] war Pässler sein Heer in eine Schlacht gegen das Heer des Schwäbischen Bundes, das von Norden her vorgedrungen war. Doch Pässler verlor den Kampf und seine Truppen wurden versprengt.
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Denn sein Weggefährte Peter Pässler war inzwischen mit einem Teil der Belagerungsaufständischen den Pinzgauer Bauern zu Hilfe geeilt, da von Tirol ein Bündner Heer</ref>Die Ostschweizer hatten seit dem Verlassen Geißmayers die Seite gewechselt und unterstützten nun Erzherzog Ferdinand von Tirol im Kampf gegen die aufständischen Bauern</ref> in den [[Oberpinzgau]] eingedrungen war. Bei [[Zell am See]] warf Pässler sein Heer in eine Schlacht gegen das Heer des Schwäbischen Bundes, das von Norden her vorgedrungen war. Doch Pässler verlor den Kampf und seine Truppen wurden versprengt.
    
Etwa 2.000 Leute von dem etwa 5.000 Mann starken Heer überlebten Belagerung und Schlacht. Wer nicht fliehen konnte und die Hände des Erzbischofs fiel, der mit einem Heer von Salzburg nach Radstadt gekommen war, wurde gnadenlos umgebracht, durch das Schwert oder durch den Strang.  
 
Etwa 2.000 Leute von dem etwa 5.000 Mann starken Heer überlebten Belagerung und Schlacht. Wer nicht fliehen konnte und die Hände des Erzbischofs fiel, der mit einem Heer von Salzburg nach Radstadt gekommen war, wurde gnadenlos umgebracht, durch das Schwert oder durch den Strang.  
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