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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Rosenkranz arbeitete als Berufsoffizier im österreichischen Bundesheer, wo er seit 1932 den Rang eines Hauptmannes, sowie eines Kommandanten der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 12., bekleidete. Das Infanterie-Regiment Nr. 12 bildete die Fortsetzung des ruhmreichen [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|k. u. k. Infanterie-Regiments »Erzherzog Rainer«]] . | + | Rosenkranz arbeitete als Berufsoffizier im österreichischen Bundesheer, wo er seit 1932 den Rang eines Hauptmannes, sowie eines Kommandanten der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 12., bekleidete. Das Infanterie-Regiment Nr. 12 bildete die Fortsetzung des ruhmreichen [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|k. u. k. Infanterie-Regiments »Erzherzog Rainer«]]. |
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| − | Am [[28. Juli]] [[1934]] wurde der Putsch der Nationalsozialisten von der 2. Kompanie niedergeschlagen. Unter den Opfern befanden sich sechs Putschisten, sowie zwei Soldaten des Bundesheeres. Zu den Schuldigen der Tat gehörte unter anderem Rosenkranz. Er war somit ein Opfer der politischen Rache des nationalsozialistischen Systems, ebenso wie Dr. [[Johann Langer]], unter dessen Leitung das Gerichtsverfahren gegen die im Jahr 1934 an Terrorakten beteiligten, damals noch illegalen, Nationalsozialisten, stattfand. | + | Am [[28. Juli]] [[1934]] wurde der [[Putsch von Lamprechtshausen]] der Nationalsozialisten von der 2. Kompanie niedergeschlagen. Unter den Opfern befanden sich sechs Putschisten, sowie zwei Soldaten des Bundesheeres. Zu den Schuldigen der Tat gehörte unter anderem Rosenkranz. Er war somit ein Opfer der politischen Rache des nationalsozialistischen Systems, ebenso wie Dr. [[Johann Langer]], unter dessen Leitung das Gerichtsverfahren gegen die im Jahr 1934 an Terrorakten beteiligten, damals noch illegalen, Nationalsozialisten, stattfand. |
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| − | Rosenkranz wurde am [[7. April]] [[1938]], einen Tag nach dem Hitler in Salzburg einmarschiert war, verhaftet. Die Anklage gegen ihn fand öffentlich statt. Der Salzburger Staatsantwalt Dr. [[Stefan Balthasar]] forderte für Rosenkranz und weitere Angeklagte die Todesstrafe. Jedoch fand das [[Landesgericht Salzburg]] keine Beweise hierfür, dass die Tötung und die schwere Verletzung von SA-Männern tatsächlich auf Rosenkranz' Befehl, keine Gefangenen zu machen, zurückgingen. | + | Rosenkranz wurde am [[7. April]] [[1938]], einen Tag nach dem [[Adolf Hitler|Hitler]] in Salzburg einmarschiert war, verhaftet. Die Anklage gegen ihn fand öffentlich statt. Der Salzburger Staatsantwalt Dr. [[Stefan Balthasar]] forderte für Rosenkranz und weitere Angeklagte die Todesstrafe. Jedoch fand das [[Landesgericht Salzburg]] keine Beweise hierfür, dass die Tötung und die schwere Verletzung von SA-Männern tatsächlich auf Rosenkranz' Befehl, keine Gefangenen zu machen, zurückgingen. |
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| | Das Urteil erfolgte am [[19. November]] des gleichen Jahres. Rosenkranz wurde zu sechs Jahren schwerem Kerker verurteilt. Das Urteil war jedoch nicht rechtskräftig, da der Ankläger und dessen Anwalt, sich auf dem Recht der Nichtigkeitsbeschwerde bestanden und Berufung einlegten. Rosenkranz blieb in Salzburg inhaftiert. | | Das Urteil erfolgte am [[19. November]] des gleichen Jahres. Rosenkranz wurde zu sechs Jahren schwerem Kerker verurteilt. Das Urteil war jedoch nicht rechtskräftig, da der Ankläger und dessen Anwalt, sich auf dem Recht der Nichtigkeitsbeschwerde bestanden und Berufung einlegten. Rosenkranz blieb in Salzburg inhaftiert. |
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| | Rosenkranz erhielt als "Ehrenhäftling" das Privileg, einen zehntägigen Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen. Bei diesem besuchte er seine Familie in Salzburg, war jedoch verpflichtet, sich täglich bei der Gestapo zu melden. | | Rosenkranz erhielt als "Ehrenhäftling" das Privileg, einen zehntägigen Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen. Bei diesem besuchte er seine Familie in Salzburg, war jedoch verpflichtet, sich täglich bei der Gestapo zu melden. |
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| − | Im Frühjahr 1945 wurden ca. 33.000 Häftlinge, darunter auch Rosenkranz, auf Todesmärsche geschickt. Einige der Häftlinge starben an Entkräftung. Rosenkranz wurden von der SS am 19. April 1945 erschlossen. Er hinterließ eine Frau und drei Kinder, welche alle die NS-Zeit überstanden. | + | Im Frühjahr 1945 wurden ca. 33 000 Häftlinge, darunter auch Rosenkranz, auf Todesmärsche geschickt. Einige der Häftlinge starben an Entkräftung. Rosenkranz wurden von der SS am 19. April 1945 erschlossen. Er hinterließ eine Frau und drei Kinder, welche alle die NS-Zeit überstanden. |
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| | Zum Gedenken an Franz Rosenkranz wurde am [[22. März]] [[2012]] in Salzburg, an der Ecke [[Dreifaltigkeitsgasse]]/[[Makartplatz]] ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. | | Zum Gedenken an Franz Rosenkranz wurde am [[22. März]] [[2012]] in Salzburg, an der Ecke [[Dreifaltigkeitsgasse]]/[[Makartplatz]] ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. |