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Ernst Langfelder war das jüngste Kind des jüdischen Ehepaars Katharina und Jakob Langfelder. Er war mit Gertrude, einer evangelischen Christin, verheiratet, die eine Tochter aus erster Ehe hatte. Die Familie wohnte seit [[1937]] in der Salzburger [[Altstadt]] im [[Kaiviertel]] im Haus [[Pfeifergasse]] 4, das dem Komponisten [[Viktor Keldorfer]] gehörte. Im Haus befand sich auch die Kanzlei Ernst Langfelders.
 
Ernst Langfelder war das jüngste Kind des jüdischen Ehepaars Katharina und Jakob Langfelder. Er war mit Gertrude, einer evangelischen Christin, verheiratet, die eine Tochter aus erster Ehe hatte. Die Familie wohnte seit [[1937]] in der Salzburger [[Altstadt]] im [[Kaiviertel]] im Haus [[Pfeifergasse]] 4, das dem Komponisten [[Viktor Keldorfer]] gehörte. Im Haus befand sich auch die Kanzlei Ernst Langfelders.
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[[1938]] erhielt er Berufsverbot und somit war die Familie ohne Einkommen. Die »arische« Ehefrau eines Juden bekam keine Arbeitserlaubnis und ihr »arisches« Kind durfte nicht mit einem Juden im gemeinsamen Haushalt leben. Dr. Langfelder sah sich gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Hierauf erhielt seine Frau eine Arbeitserlaubnis und konnte mit ihrem Kind bis 1949 in Kehldorfers Haus wohnen, der für die Lage der Frau viel Verständnis aufbrachte.
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[[1938]] erhielt er Berufsverbot und somit war die Familie ohne Einkommen. Die »arische« Ehefrau eines Juden bekam keine Arbeitserlaubnis und ihr »arisches« Kind durfte nicht mit einem Juden im gemeinsamen Haushalt leben. Dr. Langfelder sah sich gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Hierauf erhielt seine Frau eine Arbeitserlaubnis und konnte mit ihrem Kind bis 1949 in Keldorfers Haus wohnen, der für die Lage der Frau viel Verständnis aufbrachte.
    
Langfelder zog nach Wien und wohnte bei seiner älteren Schwester Julia im Haus Wien I., Dorotheergasse 6. Die Geschwister Julia und Dr. Ernst Langfelder wurden am [[27. Mai]] 1942 in die besetzte Sowjetunion (Reichskommissariat Ostland) deportiert und am 1. Juni 1942 in Maly Trostinec bei Minsk ermordet.  
 
Langfelder zog nach Wien und wohnte bei seiner älteren Schwester Julia im Haus Wien I., Dorotheergasse 6. Die Geschwister Julia und Dr. Ernst Langfelder wurden am [[27. Mai]] 1942 in die besetzte Sowjetunion (Reichskommissariat Ostland) deportiert und am 1. Juni 1942 in Maly Trostinec bei Minsk ermordet.  

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