[[1938]] erhielt er Berufsverbot und somit war die Familie ohne Einkommen. Die »arische« Ehefrau eines Juden bekam keine Arbeitserlaubnis und ihr »arisches« Kind durfte nicht mit einem Juden im gemeinsamen Haushalt leben. Dr. Langfelder sah sich gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Hierauf erhielt seine Frau eine Arbeitserlaubnis und konnte mit ihrem Kind bis 1949 in Kehldorfers Haus wohnen, der für die Lage der Frau viel Verständnis aufbrachte. | [[1938]] erhielt er Berufsverbot und somit war die Familie ohne Einkommen. Die »arische« Ehefrau eines Juden bekam keine Arbeitserlaubnis und ihr »arisches« Kind durfte nicht mit einem Juden im gemeinsamen Haushalt leben. Dr. Langfelder sah sich gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Hierauf erhielt seine Frau eine Arbeitserlaubnis und konnte mit ihrem Kind bis 1949 in Kehldorfers Haus wohnen, der für die Lage der Frau viel Verständnis aufbrachte. |