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'''Karl Rinnerthaler''' (* [[15. Mai]] [[1885]] in Sighartstein bei Neumarkt am Wallersee, † [[28. Jänner]] [[1946]] in Salzburg  (natürlicher Tod)), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.
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'''Karl Rinnerthaler''' (* [[15. Mai]] [[1885]] in [[Sighartstein]] bei [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]] am [[Wallersee]], † [[28. Jänner]] [[1946]] in [[Salzburg]] (natürlicher Tod)), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Rinnerthaler verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Haus- und Schulwart. Er war verheiratet und hatte, gemeinsam mit seiner Gattin, drei Töchter. Die Familie lebte im Gebäude der Realschule, heute AVA-Hof am Hanuschplatz.  
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Rinnerthaler verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Haus- und Schulwart. Er war verheiratet und hatte, gemeinsam mit seiner Gattin, drei Töchter. Die Familie lebte im Gebäude der [[Realschule Salzburg] (heute [[AVA-Hof]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]].  
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Rinnerthaler hatte politische Ambitionen und gehörte folgenden Parteien an: der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der Kinder- und Naturfreunde, der Freien Gewerkschaft, des Freidenkerbundes und des Republikanischen Schutzbundes. Später wechselte er zu den Revolutionären Sozialisten Österreichs (RSÖ).  
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Rinnerthaler hatte politische Ambitionen und gehörte folgenden Parteien an: der [[SPÖ|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der [[Naturfreunde Österreich]], der Freien Gewerkschaft, des Freidenkerbundes und des [[Republikanischer Schutzbund|Republikanischen Schutzbundes]]. Später wechselte er zu den [[Revolutionäre Sozialisten Österreichs|Revolutionären Sozialisten Österreichs]] (RSÖ).  
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Am [[23. November]] 1942 wurde Rinnerthaler verhaftet und stand am [[4. August]] des nächsten Jahres vor Gericht. Ihm wurde zur Last gelegt: Er verwende die RSÖ-Mitgliedsbeiträge, die zur Unterstützung armer Familien und Arbeitskollegen, dienten, nicht dafür, sondern zu kommunistischen Zwecken. Die Verwirklichung der RSÖ diene der gewaltsamen Beseitigung der NS-Staatsführung. Das Urteil lautete auf 4 Jahre Zuchthaus.  
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Am [[23. November]] 1942 wurde Rinnerthaler verhaftet und stand am [[4. August]] des nächsten Jahres vor Gericht. Ihm wurde zur Last gelegt, dass er die RSÖ-Mitgliedsbeiträge, die zur Unterstützung armer Familien und Arbeitskollegen, dienten, nicht dafür, sondern zu kommunistischen Zwecken verwende. Die Verwirklichung der RSÖ diene der gewaltsamen Beseitigung der NS-Staatsführung. Das Urteil lautete auf vier Jahre Zuchthaus.  
    
Rinnerthaler kam nach Landshut, Bruchsal und Kaisheim. Am [[23. Mai]] [[1945]] wurde er befreit, kehrte nach Salzburg zurück, wo er medizinisch behandelt wurde. Am [[28. Jänner]] [[1946]] schied er, an den Haftfolgen leidend, aus dem Leben.  
 
Rinnerthaler kam nach Landshut, Bruchsal und Kaisheim. Am [[23. Mai]] [[1945]] wurde er befreit, kehrte nach Salzburg zurück, wo er medizinisch behandelt wurde. Am [[28. Jänner]] [[1946]] schied er, an den Haftfolgen leidend, aus dem Leben.  
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[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Rinnerthaler,Karl]]
 
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[[Kategorie:Zuagroaste|Rinnerthaler,Karl]]
 
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Rinnerthaler,Karl]]
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[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee|Rinnerthaler,Karl]]

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