| | Der Abschluss der dramatischen Rettungsaktion in der Riesending-Höhle bei Berchtesgaden steht laut Bayerischer Bergwacht gegen 11 Uhr am Donnerstag, den 19. Juni, [[Fronleichnam]], bevor. Nach einer längeren Pause seien die Retter mit Westhauser gegen 05:30 Uhr wieder gestartet. Eine herausfordernde Etappe, ein 180-Meter-Schacht, ist bereits überwunden. Dort musste der Patient, der seit sechs Tagen in einer Trage liegt, frei schwebend hochgezogen werden. Das ging nur mit Muskelkraft, denn eine Seilwinde mit Motor wäre zu gefährlich: Der Patient muss vor Erschütterungen bewahrt werden - die Aktion braucht Fingerspitzengefühl. Retter sollten sich als Gegengewichte herunterlassen, Pendelzug nennt die Bergwacht das. Nach einer Pause ist der Trupp derzeit auf den letzten 100, verwinkelten Metern. | | Der Abschluss der dramatischen Rettungsaktion in der Riesending-Höhle bei Berchtesgaden steht laut Bayerischer Bergwacht gegen 11 Uhr am Donnerstag, den 19. Juni, [[Fronleichnam]], bevor. Nach einer längeren Pause seien die Retter mit Westhauser gegen 05:30 Uhr wieder gestartet. Eine herausfordernde Etappe, ein 180-Meter-Schacht, ist bereits überwunden. Dort musste der Patient, der seit sechs Tagen in einer Trage liegt, frei schwebend hochgezogen werden. Das ging nur mit Muskelkraft, denn eine Seilwinde mit Motor wäre zu gefährlich: Der Patient muss vor Erschütterungen bewahrt werden - die Aktion braucht Fingerspitzengefühl. Retter sollten sich als Gegengewichte herunterlassen, Pendelzug nennt die Bergwacht das. Nach einer Pause ist der Trupp derzeit auf den letzten 100, verwinkelten Metern. |
| | Mit vereinten Kräften haben Höhlenretter und Ärzte den verunglückten Johann Westhauser nach zwölf Tagen aus der Riesending-Schachthöhle im Untersberg gerettet. Die letzten Meter waren um 11:48 Uhr überwunden. | | Mit vereinten Kräften haben Höhlenretter und Ärzte den verunglückten Johann Westhauser nach zwölf Tagen aus der Riesending-Schachthöhle im Untersberg gerettet. Die letzten Meter waren um 11:48 Uhr überwunden. |