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== Die Höhle ==
 
== Die Höhle ==
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Die Höhle liegt sechs Kilometer nördlich von Berchtesgaden, direkt an der Grenze zu Salzburg. Der Eingangsschacht wurde bereits 1995 entdeckt, blieb zunächst aber nahezu unbeachtet. Erst von 2002 an begannen Forscher, den Schacht nach und nach zu erkunden. Die Erforschung der Höhle ist mühsam, da der Gangverlauf immer wieder durch Schluchten unterbrochen wird. Die Arbeitsgemeinschaft für Höhlenforschung Bad Cannstatt e.V. vermutet, dass die Höhle deutlich länger und tiefer ist, als zur Zeit durch Vermessungen belegt. Diese Vermutungen werden auch durch Radonmessung bekräftigt.
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Bereits die ersten Schächte können nur begangen werden, indem man sich nach dem Einstieg in 1 843 [[m ü. A.]] an einem Seil bis zu 300 Meter hinablässt. Auch auf dem weiteren Weg ist es immer wieder nötig sich abzuseilen. Noch dazu gibt es Engstellen, durch die nur schlanke Personen knapp hindurchpassen. Durch Steinschlag und Wasser bestehe für Menschen "eine erhebliche Gefährdung" in den Schächten.
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Der Eingang, der im Bereich des [[Berchtesgadener Hochthron]] liegt, führt senkrecht in die Tiefe. Auf etwa 400 m Tiefe beginnt ein Quergang, in dem die Forscher das Biwak 1 angelegt hatten. Dann führt die Höhle wieder weiter in die Tiefe, wo bald schon Biwak 2 in etwa 500 m Tiefe ist. Senkrecht weiter nach unter folgt Biwak 3 in etwa 750 m Tiefe. Biwak 4 liegt etwas tiefer als 900 m und dort beginnt ein langer waagrechter Verlauf der Höhle, in dem Biwak 5 und 6 folgen. Immer wieder führen von diesem Quergang Schächte in die weitere Tiefen.  
 
Der Eingang, der im Bereich des [[Berchtesgadener Hochthron]] liegt, führt senkrecht in die Tiefe. Auf etwa 400 m Tiefe beginnt ein Quergang, in dem die Forscher das Biwak 1 angelegt hatten. Dann führt die Höhle wieder weiter in die Tiefe, wo bald schon Biwak 2 in etwa 500 m Tiefe ist. Senkrecht weiter nach unter folgt Biwak 3 in etwa 750 m Tiefe. Biwak 4 liegt etwas tiefer als 900 m und dort beginnt ein langer waagrechter Verlauf der Höhle, in dem Biwak 5 und 6 folgen. Immer wieder führen von diesem Quergang Schächte in die weitere Tiefen.  
  

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