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Am [[23. Oktober]] [[1945]] erhielt er gemeinsam mit dem Druckereidirektor [[Max Dasch senior|Max Dasch]] von den amerikanischen Besatzern das ''Permit No. 1.'' für die Herausgabe einer Tageszeitung, der [[Salzburger Nachrichten]]. Er wurde erster Chefredakteur und trat unbeirrt für die Überwindung der alten ideologisch-parteipolitischen Gegensätze und für eine Versöhnungspolitik mit den ehemaligen Nationalsozialisten ein. Zudem verschrieb er sich der Erneuerung eines gesunden österreichisch-deutschen Verhältnisses sowie der Neugestaltung der Beziehungen zu den Nachbarvölkern.  
 
Am [[23. Oktober]] [[1945]] erhielt er gemeinsam mit dem Druckereidirektor [[Max Dasch senior|Max Dasch]] von den amerikanischen Besatzern das ''Permit No. 1.'' für die Herausgabe einer Tageszeitung, der [[Salzburger Nachrichten]]. Er wurde erster Chefredakteur und trat unbeirrt für die Überwindung der alten ideologisch-parteipolitischen Gegensätze und für eine Versöhnungspolitik mit den ehemaligen Nationalsozialisten ein. Zudem verschrieb er sich der Erneuerung eines gesunden österreichisch-deutschen Verhältnisses sowie der Neugestaltung der Beziehungen zu den Nachbarvölkern.  
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[[1946]] heiratete er Antonie Beer, die ihm drei Töchter und einen Sohn schenkte. Im Jahr [[1947]] gründete Gustav Canaval in Salzburg den "Verband zur Wahrung der Staatsbürgerrechte" mit Wirksamkeit für das ganze österreichische Bundesgebiet nach dem Muster der amerikanischen "Civilian Rights Organization". Ziel des Verbands war die Förderung der Demokratiegesinnung ehemaliger Mitglieder der NSDAP und die Wiedereinbindung dieser Personen in das österreichische Wahlrecht.  
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[[1946]] heiratete er [[Antonie Canaval|Antonie Beer]], die ihm drei Töchter und einen Sohn schenkte. Im Jahr [[1947]] gründete Gustav Canaval in Salzburg den "Verband zur Wahrung der Staatsbürgerrechte" mit Wirksamkeit für das ganze österreichische Bundesgebiet nach dem Muster der amerikanischen "Civilian Rights Organization". Ziel des Verbands war die Förderung der Demokratiegesinnung ehemaliger Mitglieder der NSDAP und die Wiedereinbindung dieser Personen in das österreichische Wahlrecht.  
    
Bekannte, größere Publikationen Canavals sind seine Monografie über den österreichischen Vertrag in Genf [[1922]] und "Monarchie nicht gestern, sondern morgen" ([[1956]]). Für seine Leistungen erhielt er unter anderem [[1935]] das "Großes Ehrenzeichen" und [[1988]] das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich". Die [[Salzburg|Stadt Salzburg]] ehrte ihn [[1971]] mit der Benennung einer Straße im Stadtteil [[Schallmoos]].
 
Bekannte, größere Publikationen Canavals sind seine Monografie über den österreichischen Vertrag in Genf [[1922]] und "Monarchie nicht gestern, sondern morgen" ([[1956]]). Für seine Leistungen erhielt er unter anderem [[1935]] das "Großes Ehrenzeichen" und [[1988]] das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich". Die [[Salzburg|Stadt Salzburg]] ehrte ihn [[1971]] mit der Benennung einer Straße im Stadtteil [[Schallmoos]].

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