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[[2013]] erhielt Katja Petrowskaja für einen Text aus ihrer Erzählung ''Vielleicht Esther'' den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr erstes Buch, der Erzählband gleichen Namens, von Petrowskaja in deutscher Sprache verfasst und 2014 vom Suhrkamp Verlag Berlin herausgegeben, liegt aufgrund des großen Erfolges bereits in der 3. Auflage vor.
 
[[2013]] erhielt Katja Petrowskaja für einen Text aus ihrer Erzählung ''Vielleicht Esther'' den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr erstes Buch, der Erzählband gleichen Namens, von Petrowskaja in deutscher Sprache verfasst und 2014 vom Suhrkamp Verlag Berlin herausgegeben, liegt aufgrund des großen Erfolges bereits in der 3. Auflage vor.
 
==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
Katja Petrowskajas Großvater verbrachte während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zwei Jahre im [[Kriegsgefangenenlager "Markt Pongau"]] in [[St. Johann im Pongau]]. Er wurde anschließend aus unbekannten Gründen in das [[Konzentrationslager]] Mauthausen deportiert und musste von dort den 55,2 km langen, wegen der zahllosen Opfer Todesmarsch genannten Weg von Mauthausen nach Gunskirchen gehen. Wie durch ein sich wiederholendes Wunder hat er diese mörderischen Stationen und Ereignisse überlebt und ist viele Jahre später in die Familie zurückgekehrt.
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Katja Petrowskajas Großvater verbrachte während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zwei Jahre im [[Kriegsgefangenenlager "Markt Pongau"]] in [[St. Johann im Pongau]]. Er wurde anschließend aus unbekannten Gründen in das Konzentrationslager Mauthausen deportiert und musste von dort den 55,2 km langen, wegen der zahllosen Opfer Todesmarsch genannten Weg von Mauthausen nach Gunskirchen gehen. Wie durch ein sich wiederholendes Wunder hat er diese mörderischen Stationen und Ereignisse überlebt und ist viele Jahre später in die Familie zurückgekehrt.
    
Katja Petrowskaja hat bei ihren Familien-Recherchen die genannten Orte in Österreich besucht und mit Hilfe einheimischer Historiker und Pädagogen wie [[Annemarie Zierlinger]] und [[Michael Mooslechner]], sowie dem Schriftsteller [[O. P. Zier]] versucht, die Wege ihres Großvaters nachzugehen. In ''Vielleicht Esther'' schreibt sie:
 
Katja Petrowskaja hat bei ihren Familien-Recherchen die genannten Orte in Österreich besucht und mit Hilfe einheimischer Historiker und Pädagogen wie [[Annemarie Zierlinger]] und [[Michael Mooslechner]], sowie dem Schriftsteller [[O. P. Zier]] versucht, die Wege ihres Großvaters nachzugehen. In ''Vielleicht Esther'' schreibt sie:
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