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Das '''Wetter im Winter 2013/2014''' war in vieler Hinsicht ein bisher außergewöhnlicher Winter. Neben ''Hitzerekorden'' sah man auch Zugvögel um Monate früher im [[Bundesland Salzburg]] als für gewöhnlich.

== Allgemeines ==
Dieser Winter wird in die Wettergeschichte des Landes eingehen. Wie jener des Jahres [[1796]]. Damals schrieb [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Dominikus Hagenauer]] von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] am [[31. Jänner]] in die [[Stiftschronik der Erzabtei St. Peter|Stiftschronik]]:

"''Durch dieses Monat war eine so ungewöhnliche Witterung, die nicht gedenkt wird. Seitt Weihnachten fiel kein Schnee, es waren die schönsten und angenehmsten Tage. War es grob, so regnete es wie im Sommer, man gieng täglich spatzieren und es war so warm, dass man keinen Überrock leiden musste. Die Frühlingsblumen kamen aller Orten hervor und in manchen Gegenden blühten die [[Marille]]nbäume. Und ich selbst brachte vom [[Mönchsberg]] blühende Zeilose und blaue Veilchen nach Hause. Dienämliche gelinde Witterung war nach den Berichten in Wien, in Frankreich, in Englang, und überall war man für die Früchten wegen der noch bevorstehenden Kälte besorgt.''"

Alexander Orlik, Klimatologe an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meinte zu diesem Winter, dass er, Österreichweit um 2,7° C über dem vieljährigen Schnitt liegt. Der bisher wärmste Winter seitdem Wetteraufzeichnungen durchgeführt werden (seit 247 Jahren), war der Winter 2006/2007. Dieser fiel um 3,4° C wärmer aus. Der drittwärmste Winter war 1997/1998 mit 2,3° C Abweichung vom Mittel.

Während ab Jänner der Süden Österreichs, [[Osttirol]] und Teile [[Kärnten]]s, im [[Schnee]] versanken, war der Niederschlag in Salzburg eher bescheiden.

==Weihnachten 2013 ==
[[Weihnachten 2013]] waren mit 19,1 Grad Celsius (gemessen in [[Freisaal]] am [[25. Dezember]] [[2013]]) die wärmsten Weihnachten seit 20 Jahren und Österreichweit 2013.

==Sonnenstunden==
390 Sonnenstunden wurden auf der [[Schmittenhöhe]] im [[Pinzgau]] bei [[Zell am See]] registriert. Das waren um vier Prozent mehr als im Durchschnitt.

==Tierbeobachtungen ==
In [[Ramingstein]] im [[Lungau]] beobachtete eine Familie am [[9. März]] [[2014]] zwei [[Schwalbe]]n, die um ihr Haus flogen. Vogelexpertin [[Christine Medicus]] vom [[Haus der Natur]] vermutete, dass es sich um Felsenschwalben handelte, da diese im Mittelmeerraum überwintern und daher keinen so weiten Flug in ihre Sommerquartiere haben wie Mehl- oder Rauchschwalben.

Bereits am [[1. März]] fand sich auf einer Meldeplattform für Vogelfreunde der Eintrag von gesichteten Felsenschwalben in der [[Pinzgau]]er Stadt [[Mittersill]].

Nur einmal seit den Wetteraufzeichnungen, die seit 247 Jahren durchgeführt werden, sah man so bald Schwalben im Bundesland Salzburg. Das war im Winter 2006/2007.

== Temperaturen ==
Die tiefste Temperatur wurde im [[Observatorium Sonnblick]] mit minus 19,2° C am [[7. Dezember]] 2013 gemessen. Die tiefste Temperatur unter 1 000 [[m ü. A.]] wurde am [[2. Dezember]] 2013 in [[Rauris]] mit minus 13,3° C gemessen. Das höchste Wintermittel war mit drei Grad Celsius in [[Golling]] ermittelt worden.

== Quelle ==
* {{Quelle SN|13. März 2014}}

[[Kategorie:Wetter]]

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