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[[1931]], als Neunjähriger beim Besuch des [[Gaisbergrennen]] in Salzburg vom "Virus" des Motorradfahrens infiziert, saß er bereits [[1939]] als Siebzehnjähriger zunächst im Sattel einer NSU 250 OSL, die er zusammen mit seinem Bruder Otto besaß, dann im Sattel einer Norton "International" 500 cm³. In den Sommerferien arbeitete er als Jugendlicher in Mechanikerwerkstätten und besuchte Motorradrennen.
 
[[1931]], als Neunjähriger beim Besuch des [[Gaisbergrennen]] in Salzburg vom "Virus" des Motorradfahrens infiziert, saß er bereits [[1939]] als Siebzehnjähriger zunächst im Sattel einer NSU 250 OSL, die er zusammen mit seinem Bruder Otto besaß, dann im Sattel einer Norton "International" 500 cm³. In den Sommerferien arbeitete er als Jugendlicher in Mechanikerwerkstätten und besuchte Motorradrennen.
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Während des [[Zwieter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kaufte er sich sein erstes Rennmotorrad, eine 250 cm³ Rudge Rennmaschine, zweiventilig. Diese hielt den Fünf-Stunden Weltrekord auf der Brooklandsbahn in England. Im März [[1939]] wurde sie vom Werk aus England nach Deutschland importiert. ''Garantiert über 150 km/h Spitzengeschwindigkeit'', so die Beschreibung des Verkäufers aus Bremen des 2.100 Reichsmark teuren Motorrads.  
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kaufte er sich sein erstes Rennmotorrad, eine 250 cm³ Rudge Rennmaschine, zweiventilig. Diese hielt den Fünf-Stunden Weltrekord auf der Brooklandsbahn in England. Im März [[1939]] wurde sie vom Werk aus England nach Deutschland importiert. ''Garantiert über 150 km/h Spitzengeschwindigkeit'', so die Beschreibung des Verkäufers aus Bremen des 2.100 Reichsmark teuren Motorrads.  
    
Krackowizer nahm das Motorrad mit auf seine Dienststationen bis nach Breslau, wo er es, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck schickte. Er erlebte das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie in Norwegen. Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier auf einem Motorrad. Bald schon waren er und Krackowizer in ein "Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Krackowizer endete (es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern).
 
Krackowizer nahm das Motorrad mit auf seine Dienststationen bis nach Breslau, wo er es, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck schickte. Er erlebte das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie in Norwegen. Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier auf einem Motorrad. Bald schon waren er und Krackowizer in ein "Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Krackowizer endete (es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern).

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