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'''Vizekapellmeister:''' Wolfgang Scheiböck
 
'''Vizekapellmeister:''' Wolfgang Scheiböck
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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In den Anfängen sind die Koppler Musikanten neben kirchlichen Anlässen hauptsächlich zu Hochzeiten und zu Gartenfesten in Guggenthal ausgerückt. Die Gartenfeste fanden, im Gegensatz zum heute beliebten Frühschoppen, Sonntag nachmittags statt. Die Koppler, Guggenthaler, aber auch die Leute aus dem Stadtteil Gnigl kamen bei diesen Anlässen zusammen, um miteinander zu plaudern; getanzt wurde nicht.
 
In den Anfängen sind die Koppler Musikanten neben kirchlichen Anlässen hauptsächlich zu Hochzeiten und zu Gartenfesten in Guggenthal ausgerückt. Die Gartenfeste fanden, im Gegensatz zum heute beliebten Frühschoppen, Sonntag nachmittags statt. Die Koppler, Guggenthaler, aber auch die Leute aus dem Stadtteil Gnigl kamen bei diesen Anlässen zusammen, um miteinander zu plaudern; getanzt wurde nicht.
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Gerne eingeladen wurden die Koppler Trachtenmusiker am Anfang der 20. Jahrhunderts und vor allem nach dem Ersten Weltkrieg zu Konzerten in die Stadt Salzburg. Für die Auftritte in der Stadt verlangte man von den Kopplern, dass sie in der so genannten „Alten Tracht“, einer Bauerntracht im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert auftraten. Die Tracht bestand aus einem grauen Trachtenrock mit Stehkragen und Revers, sowie einem grauen Hut mit grünem Band. Sie musste von den Musikern teilweise ausgeliehen werden.
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Gerne eingeladen wurden die Koppler Trachtenmusiker am Anfang der 20. Jahrhunderts und vor allem nach dem Ersten Weltkrieg zu Konzerten in die Stadt Salzburg. Für die Auftritte in der Stadt verlangte man von den Kopplern, dass sie in der so genannten „Alten Tracht“, einer Bauerntracht im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert auftraten. Die Tracht bestand aus einem grauen Trachtenrock mit Stehkragen und Revers, sowie einem grauen Hut mit grünem Band. Sie musste von den Musikern teilweise ausgeliehen werden. <ref>Homepage der TMK Koppl: [http://www.tmk-koppl.at www.tmk-koppl.at]</ref>
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Was es dann bedeutete, als der Gründer der Koppler Musikkapelle 1928 im 51. Lebensjahr durch einen tragischen Unfall mitten aus einem erfüllten Leben gerissen wurde, kann man sich leicht ausmalen. Passiert war das Unglück, als Fuchsberger eine Petroleumlampe nachfüllte und diese plötzlich explodierte. Die dadurch erlittenen Verbrennungen waren so schlimm, dass er nicht mehr gerettet werden konnte. Er wurde am Hl. Abend 1928 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung begraben.
 
Was es dann bedeutete, als der Gründer der Koppler Musikkapelle 1928 im 51. Lebensjahr durch einen tragischen Unfall mitten aus einem erfüllten Leben gerissen wurde, kann man sich leicht ausmalen. Passiert war das Unglück, als Fuchsberger eine Petroleumlampe nachfüllte und diese plötzlich explodierte. Die dadurch erlittenen Verbrennungen waren so schlimm, dass er nicht mehr gerettet werden konnte. Er wurde am Hl. Abend 1928 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung begraben.
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Von diesem Schicksalsschlag hat sich die Trachtenmusikkapelle lange nicht erholt. Die Führung wechselte des Öfteren in der Kapelle und während des Zweiten Weltkrieges war die Trachtenmusikkapelle in ihrem Wirken praktisch lahmgelegt. Zu viele fehlten.
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Von diesem Schicksalsschlag hat sich die Trachtenmusikkapelle lange nicht erholt. Die Führung wechselte des Öfteren in der Kapelle und während des Zweiten Weltkrieges war die Trachtenmusikkapelle in ihrem Wirken praktisch lahmgelegt. Zu viele fehlten. <ref>Homepage der TMK Koppl: [http://www.tmk-koppl.at www.tmk-koppl.at]</ref>
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Nach dem frühen Tod von Johann Leitner übernahm zwischen 1969 und 1975 Hermann Fuchsberger (vom Eggerbauer) die musikalische Leitung, der dieses Amt noch einmal von 1979 bis 1982 inne hatte. Auf ihn folgte das Intermezzo des Franz Reichl (1975-76), der sehr bald den Kapellmeister zurücklegte, da er eine Stelle als Posaunist am Stadttheater Ulm in Deutschland erhielt.
 
Nach dem frühen Tod von Johann Leitner übernahm zwischen 1969 und 1975 Hermann Fuchsberger (vom Eggerbauer) die musikalische Leitung, der dieses Amt noch einmal von 1979 bis 1982 inne hatte. Auf ihn folgte das Intermezzo des Franz Reichl (1975-76), der sehr bald den Kapellmeister zurücklegte, da er eine Stelle als Posaunist am Stadttheater Ulm in Deutschland erhielt.
      
Danach kam der Enkel des Gründers und heutige Ebenbauer Johann Fuchsberger als musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle. Er führte die Musikanten, mit einer Unterbrechung (1979-82) von 1976 bis 1991 13 Jahre an. Unter seiner Regentschaft gab es die ersten Studioaufnahmen beim ORF in Salzburg (1986) und die 1. Teilnahme an einem Wertungsspiel (1990). Der Abschied war begleitet von leichter Resignation und Verärgerung. Im Jahresbericht 1990/91 hält der Chronist schriftlich fest: Es werde zu Hause zu wenig geübt, dadurch habe man keinen „Ansatz“. Es gebe zu viele Ausreden, um versäumte Probenbesuche zu entschuldigen. Fazit des Kapellmeisters: „Die moderne Freizeitgesellschaft hat heutzutage viel mehr zu bieten als zu Zeiten meines Großvaters. Die Musik sei leider für viele nicht mehr die ganz große Leidenschaft, der man früher alles unterordnete.“
 
Danach kam der Enkel des Gründers und heutige Ebenbauer Johann Fuchsberger als musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle. Er führte die Musikanten, mit einer Unterbrechung (1979-82) von 1976 bis 1991 13 Jahre an. Unter seiner Regentschaft gab es die ersten Studioaufnahmen beim ORF in Salzburg (1986) und die 1. Teilnahme an einem Wertungsspiel (1990). Der Abschied war begleitet von leichter Resignation und Verärgerung. Im Jahresbericht 1990/91 hält der Chronist schriftlich fest: Es werde zu Hause zu wenig geübt, dadurch habe man keinen „Ansatz“. Es gebe zu viele Ausreden, um versäumte Probenbesuche zu entschuldigen. Fazit des Kapellmeisters: „Die moderne Freizeitgesellschaft hat heutzutage viel mehr zu bieten als zu Zeiten meines Großvaters. Die Musik sei leider für viele nicht mehr die ganz große Leidenschaft, der man früher alles unterordnete.“
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Seit 1991 übt Wolfgang Bahngruber (Volksschuldirektor in Guggenthal) das schwierige, aber ungemein reizvolle Amt des Kapellmeisters aus. Mit Beginn der Achtzigerjahre, also bereits unter Johann Fuchsberger, begann eine kontinuierliche Jugendarbeit. Mit der Einführung von Musikschulen und der Ausbildung der Musiker von professionellen Lehrern wurden sowohl die Quantität wie auch die Qualität in der Musikkapelle gesteigert. Waren es bis Ende der Siebzigerjahre ca. 30 Spielleute, so wuchs die Kapelle bis zur Jahrtausendwende auf ca. 50 Musiker und Musikerinnen an. Durch die Verjüngung der Kapelle wird auch teilweise eine modernere Literatur gespielt. Kapellmeister Wolfgang Bahngruber verschließt sich nicht neuen Komponisten und vergisst dabei auch nicht auf das Traditionelle. Besonders ist er darauf bedacht, dass sich sowohl die jungen wie auch die älteren Musikanten in unserer Musikkapelle akzeptiert wissen.
 
Seit 1991 übt Wolfgang Bahngruber (Volksschuldirektor in Guggenthal) das schwierige, aber ungemein reizvolle Amt des Kapellmeisters aus. Mit Beginn der Achtzigerjahre, also bereits unter Johann Fuchsberger, begann eine kontinuierliche Jugendarbeit. Mit der Einführung von Musikschulen und der Ausbildung der Musiker von professionellen Lehrern wurden sowohl die Quantität wie auch die Qualität in der Musikkapelle gesteigert. Waren es bis Ende der Siebzigerjahre ca. 30 Spielleute, so wuchs die Kapelle bis zur Jahrtausendwende auf ca. 50 Musiker und Musikerinnen an. Durch die Verjüngung der Kapelle wird auch teilweise eine modernere Literatur gespielt. Kapellmeister Wolfgang Bahngruber verschließt sich nicht neuen Komponisten und vergisst dabei auch nicht auf das Traditionelle. Besonders ist er darauf bedacht, dass sich sowohl die jungen wie auch die älteren Musikanten in unserer Musikkapelle akzeptiert wissen.
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In seiner bereits über 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister werden jährlich 2 Konzerte gespielt, welche die musikalischen Höhepunkte für die Musikanten darstellen. Daneben wurden 2 Tonträger aufgenommen und an 2 Wertungsspielen teilgenommen. Der erste Tonträger dem Titel „Durchs Jahr, durchs Lebn“ entstand im Jahre 1996, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Trachtenmusikkapelle. 2011 folgte die zweite CD, gemeinsam mit weiteren Musikgruppen und Chören aus Koppl, mit dem Titel „Verkabelt“.
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In seiner bereits über 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister werden jährlich 2 Konzerte gespielt, welche die musikalischen Höhepunkte für die Musikanten darstellen. Daneben wurden 2 Tonträger aufgenommen und an 2 Wertungsspielen teilgenommen. Der erste Tonträger dem Titel „Durchs Jahr, durchs Lebn“ entstand im Jahre 1996, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Trachtenmusikkapelle. 2011 folgte die zweite CD, gemeinsam mit weiteren Musikgruppen und Chören aus Koppl, mit dem Titel „Verkabelt“. <ref>Homepage der TMK Koppl: [http://www.tmk-koppl.at www.tmk-koppl.at]</ref>
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'''1982 – 1991:''' Johann Fuchsberger, vlg. Ebenbauer
 
'''1982 – 1991:''' Johann Fuchsberger, vlg. Ebenbauer
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seit 1991:''' Wolfgang Bahngruber
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'''seit 1991:''' Wolfgang Bahngruber
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<ref>Homepage der TMK Koppl: [http://www.tmk-koppl.at www.tmk-koppl.at]</ref>
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== Quellenangaben ==
 
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