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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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'''Von den Anfangsjahren'''
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Michael Fuchsberger, vom Ebenbauer in Koppl-Winkl, war gerade 17 Jahre alt, als er sich entschloss, im Jahre 1896 in Koppl eine Musikkapelle zu gründen. Wichtigstes Motiv war, dass er es satt hatte, ständig die mühevollen Fußmärsche zur Musikkapelle des Eisenwerkes in Ebenau oder später nach Seekirchen auf sich zu nehmen.
 
Michael Fuchsberger, vom Ebenbauer in Koppl-Winkl, war gerade 17 Jahre alt, als er sich entschloss, im Jahre 1896 in Koppl eine Musikkapelle zu gründen. Wichtigstes Motiv war, dass er es satt hatte, ständig die mühevollen Fußmärsche zur Musikkapelle des Eisenwerkes in Ebenau oder später nach Seekirchen auf sich zu nehmen.
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Gerne eingeladen wurden die Koppler Trachtenmusiker am Anfang der 20. Jahrhunderts und vor allem nach dem Ersten Weltkrieg zu Konzerten in die Stadt Salzburg. Für die Auftritte in der Stadt verlangte man von den Kopplern, dass sie in der so genannten „Alten Tracht“, einer Bauerntracht im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert auftraten. Die Tracht bestand aus einem grauen Trachtenrock mit Stehkragen und Revers, sowie einem grauen Hut mit grünem Band. Sie musste von den Musikern teilweise ausgeliehen werden.
 
Gerne eingeladen wurden die Koppler Trachtenmusiker am Anfang der 20. Jahrhunderts und vor allem nach dem Ersten Weltkrieg zu Konzerten in die Stadt Salzburg. Für die Auftritte in der Stadt verlangte man von den Kopplern, dass sie in der so genannten „Alten Tracht“, einer Bauerntracht im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert auftraten. Die Tracht bestand aus einem grauen Trachtenrock mit Stehkragen und Revers, sowie einem grauen Hut mit grünem Band. Sie musste von den Musikern teilweise ausgeliehen werden.
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'''In der Zwischenkriegszeit'''
    
Das erste Mal nach dem 1. Weltkrieg spielte die Trachtenmusikkapelle im Jänner 1919 beim Heimkehrerball.
 
Das erste Mal nach dem 1. Weltkrieg spielte die Trachtenmusikkapelle im Jänner 1919 beim Heimkehrerball.
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Von diesem Schicksalsschlag hat sich die Trachtenmusikkapelle lange nicht erholt. Die Führung wechselte des Öfteren in der Kapelle und während des Zweiten Weltkrieges war die Trachtenmusikkapelle in ihrem Wirken praktisch lahmgelegt. Zu viele fehlten.
 
Von diesem Schicksalsschlag hat sich die Trachtenmusikkapelle lange nicht erholt. Die Führung wechselte des Öfteren in der Kapelle und während des Zweiten Weltkrieges war die Trachtenmusikkapelle in ihrem Wirken praktisch lahmgelegt. Zu viele fehlten.
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'''Nach dem 2.Weltkrieg'''
    
Johann Fuchsberger, der Sohn des Gründers, übernahm 1945 den notwendig gewordenen Wiederaufbau und leitete die Musikkapelle bis 1955.
 
Johann Fuchsberger, der Sohn des Gründers, übernahm 1945 den notwendig gewordenen Wiederaufbau und leitete die Musikkapelle bis 1955.
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Erwähnenswert aus den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sind auch die schwierigen Umstände, unter denen 1964 die Neuinstrumentierung erfolgte. Die Musikkameraden mussten alles selbst vorfinanzieren. Jeder zahlte 2.000 Schilling in die Kasse, das Geld bekam man in zwei Jahresraten wieder zurück. Für die rund 100.000 Schilling die erforderlich waren spendeten die Koppler Bauern Bäume, durch deren Verkauf die Musikkapelle Einnahmen erzielte.
 
Erwähnenswert aus den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sind auch die schwierigen Umstände, unter denen 1964 die Neuinstrumentierung erfolgte. Die Musikkameraden mussten alles selbst vorfinanzieren. Jeder zahlte 2.000 Schilling in die Kasse, das Geld bekam man in zwei Jahresraten wieder zurück. Für die rund 100.000 Schilling die erforderlich waren spendeten die Koppler Bauern Bäume, durch deren Verkauf die Musikkapelle Einnahmen erzielte.
 
   
 
   
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Nach dem frühen Tod von Johann Leitner übernahm zwischen 1969 und 1975 Hermann Fuchsberger (vom Eggerbauer) die musikalische Leitung, der dieses Amt noch einmal von 1979 bis 1982 inne hatte. Auf ihn folgte das Intermezzo des Franz Reichl (1975-76), der sehr bald den Kapellmeister zurücklegte, da er eine Stelle als Posaunist am Stadttheater Ulm in Deutschland erhielt.
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Nach dem frühen Tod von Johann Leitner übernahm zwischen 1969 und 1975 Hermann Fuchsberger (vom Eggerbauer) die musikalische Leitung, der dieses Amt noch einmal von 1979 bis 1982 inne hatte. Auf ihn folgte das Intermezzo des Franz Reichl (1975-76), der sehr bald den Kapellmeister zurücklegte, da er eine Stelle als Posaunist am Stadttheater Ulm in Deutschland erhielt.
      
Danach kam der Enkel des Gründers und heutige Ebenbauer Johann Fuchsberger als musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle. Er führte die Musikanten, mit einer Unterbrechung (1979-82) von 1976 bis 1991 13 Jahre an. Unter seiner Regentschaft gab es die ersten Studioaufnahmen beim ORF in Salzburg (1986) und die 1. Teilnahme an einem Wertungsspiel (1990). Der Abschied war begleitet von leichter Resignation und Verärgerung. Im Jahresbericht 1990/91 hält der Chronist schriftlich fest: Es werde zu Hause zu wenig geübt, dadurch habe man keinen „Ansatz“. Es gebe zu viele Ausreden, um versäumte Probenbesuche zu entschuldigen. Fazit des Kapellmeisters: „Die moderne Freizeitgesellschaft hat heutzutage viel mehr zu bieten als zu Zeiten meines Großvaters. Die Musik sei leider für viele nicht mehr die ganz große Leidenschaft, der man früher alles unterordnete.“
 
Danach kam der Enkel des Gründers und heutige Ebenbauer Johann Fuchsberger als musikalischer Leiter der Trachtenmusikkapelle. Er führte die Musikanten, mit einer Unterbrechung (1979-82) von 1976 bis 1991 13 Jahre an. Unter seiner Regentschaft gab es die ersten Studioaufnahmen beim ORF in Salzburg (1986) und die 1. Teilnahme an einem Wertungsspiel (1990). Der Abschied war begleitet von leichter Resignation und Verärgerung. Im Jahresbericht 1990/91 hält der Chronist schriftlich fest: Es werde zu Hause zu wenig geübt, dadurch habe man keinen „Ansatz“. Es gebe zu viele Ausreden, um versäumte Probenbesuche zu entschuldigen. Fazit des Kapellmeisters: „Die moderne Freizeitgesellschaft hat heutzutage viel mehr zu bieten als zu Zeiten meines Großvaters. Die Musik sei leider für viele nicht mehr die ganz große Leidenschaft, der man früher alles unterordnete.“
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In seiner bereits über 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister werden jährlich 2 Konzerte gespielt, welche die musikalischen Höhepunkte für die Musikanten darstellen. Daneben wurden 2 Tonträger aufgenommen und an 2 Wertungsspielen teilgenommen. Der erste Tonträger dem Titel „Durchs Jahr, durchs Lebn“ entstand im Jahre 1996, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Trachtenmusikkapelle. 2011 folgte die zweite CD, gemeinsam mit weiteren Musikgruppen und Chören aus Koppl, mit dem Titel „Verkabelt“.
 
In seiner bereits über 20-jährigen Tätigkeit als Kapellmeister werden jährlich 2 Konzerte gespielt, welche die musikalischen Höhepunkte für die Musikanten darstellen. Daneben wurden 2 Tonträger aufgenommen und an 2 Wertungsspielen teilgenommen. Der erste Tonträger dem Titel „Durchs Jahr, durchs Lebn“ entstand im Jahre 1996, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Trachtenmusikkapelle. 2011 folgte die zweite CD, gemeinsam mit weiteren Musikgruppen und Chören aus Koppl, mit dem Titel „Verkabelt“.
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Höhepunkt aus der jüngeren Geschichte war sicher das 100-Jahr-Jubiläum im Jahre 1996. Besonders zu erwähnen sind hier 2 Auftragswerke welche zum 100. Geburtstag geschrieben wurden. Die Jakobi-Messe für Orchester und Chor, komponiert von dem viel zu früh verstorbenen Pater Martin Fuchsberger MSC, die uns nun bei unserem jährlichen Fest des Kirchenpatrons Jakobus musikalisch begleitet.
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Der Koppler Festmarsch, gewidmet und komponiert von unserem Altkapellmeister und Ehrenmitglied Hermann Fuchsberger ist ein unverzichtbares Werk in unseren musikalischen Schätzen.<ref>www.tmk-koppl.at</ref>
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'''Besonderheiten der TMK Koppl'''
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Höhepunkt aus der jüngeren Geschichte war sicher das 100-Jahr-Jubiläum im Jahre 1996. Besonders zu erwähnen sind hier 2 Auftragswerke welche zum 100. Geburtstag geschrieben wurden.
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Die Jakobi-Messe für Orchester und Chor, komponiert von dem viel zu früh verstorbenen Pater Martin Fuchsberger MSC, die uns nun bei unserem jährlichen Fest des Kirchenpatrons Jakobus musikalisch begleitet.
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Der Koppler Festmarsch, gewidmet und komponiert von unserem Altkapellmeister und Ehrenmitglied Hermann Fuchsberger ist ein unverzichtbares Werk in unseren musikalischen Schätzen.<ref>Homepage der TMK Koppl: [http://www.tmk-koppl.at www.tmk-koppl.at]</ref>
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'''''Koppler Kapellmeister seit 1896:'''''
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== Koppler Kapellmeister seit 1896: ==
    
'''1896 – 1928:''' Michael Fuchsberger, vlg. Ebenbauer
 
'''1896 – 1928:''' Michael Fuchsberger, vlg. Ebenbauer
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seit 1991:''' Wolfgang Bahngruber
 
seit 1991:''' Wolfgang Bahngruber
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