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| | Seit dem [[16. Jahrhundert]] wird im Gemeindegebiet auch [[Marmor]] verarbeitet, heute im [[Marmor Industrie Kiefer GmbH|Marmorwerk Kiefer]]. In diesem Zusammenhang ist auch die Familie [[Löwenstern|v. Löwenstern]] zu erwähnen, die mit der Geschichte der Marmor Industrie verbunden ist. | | Seit dem [[16. Jahrhundert]] wird im Gemeindegebiet auch [[Marmor]] verarbeitet, heute im [[Marmor Industrie Kiefer GmbH|Marmorwerk Kiefer]]. In diesem Zusammenhang ist auch die Familie [[Löwenstern|v. Löwenstern]] zu erwähnen, die mit der Geschichte der Marmor Industrie verbunden ist. |
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| − | Die offizielle Markterhebung (in moderner Zeit) erfolgt gleichzeitig mit der Wappenverleihung am [[26. Juli]] [[1930]]. Von [[1938]] bis [[1953]] war Oberalm Teil der [[Hallein|Stadtgemeinde Hallein]]. Nach der unfreiwilligen Eingemeindung betrieben die Oberalmer vehement die Wiedererrichtung ihrer Gemeinde. Am [[4. Juni]] [[1953]] wurde der Stadtteil Oberalm von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder zu einer eigenständigen Marktgemeinde erhoben. Am selben Tag wurde der Gemeinde auch wieder die Führung ihres Wappens zugestanden. Die Katastralgemeinde Oberalm II (in etwa das Gebiet des heutigen Halleiner Stadtteils [[Neualm]]) sowie ein Grenzstreifen der KG Oberalm I (Hühnerau) verblieben jedoch bei Hallein. <noinclude> | + | Die offizielle Markterhebung (in moderner Zeit) erfolgt gleichzeitig mit der Wappenverleihung am [[26. Juli]] [[1930]]. Von [[1938]] bis [[1953]] war Oberalm Teil der [[Hallein|Stadtgemeinde Hallein]]. Nach der unfreiwilligen Eingemeindung betrieben die Oberalmer vehement die Wiedererrichtung ihrer Gemeinde. |
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| | + | Auf Wunsch des [[Salzburger Landtag]]es wurde am 16. März 1952 in Oberalm eine Befragung über die Wiedererrichtung einer selbständigen Gemeinde durchgeführt, wobei sich über 80% der Stimmberechtigten für die Wiedererrichtung aussprachen. |
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| | + | Am [[4. Juni]] [[1953]] wurde der Stadtteil Oberalm von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder zu einer eigenständigen Marktgemeinde erhoben. Am selben Tag wurde der Gemeinde auch wieder die Führung ihres Wappens zugestanden. Die Katastralgemeinde Oberalm II (in etwa das Gebiet des heutigen Halleiner Stadtteils [[Neualm]]) sowie ein Grenzstreifen der KG Oberalm I (Hühnerau) verblieben jedoch bei Hallein. Dadurch ging etwa ein Drittel des früheren Gemeindegebietes von Oberalm an die Stadt Hallein verloren. <noinclude> |
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| | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == | | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == |
| | Sehenswert ist die, dem heiligen Stephan geweihte, gotische [[Pfarrkirche Oberalm]] sowie der in der Nähe der Pfarrkirche liegende [[Oberalmer Thaidingtisch]] ([[Schranne]]), an dem im [[Mittelalter]] Recht gesprochen wurde. Dieser gilt als Wahrzeichen der Gemeinde und ist auch im Ortswappen abgebildet. Interessant sind die Schlösser [[Schloss Haunsperg|Haunsperg]] ([[14. Jahrhundert]], heute Hotel), [[Schloss Kahlsperg|Kahlsperg]] ([[16. Jahrhundert]], heute Seniorenheim) und Winkl ([[Landwirtschaftsschule Winklhof]]), das [[Hellabründl]], Quelle am Fuße des [[Oberalmberg]] sowie dortiger Spazierweg. | | Sehenswert ist die, dem heiligen Stephan geweihte, gotische [[Pfarrkirche Oberalm]] sowie der in der Nähe der Pfarrkirche liegende [[Oberalmer Thaidingtisch]] ([[Schranne]]), an dem im [[Mittelalter]] Recht gesprochen wurde. Dieser gilt als Wahrzeichen der Gemeinde und ist auch im Ortswappen abgebildet. Interessant sind die Schlösser [[Schloss Haunsperg|Haunsperg]] ([[14. Jahrhundert]], heute Hotel), [[Schloss Kahlsperg|Kahlsperg]] ([[16. Jahrhundert]], heute Seniorenheim) und Winkl ([[Landwirtschaftsschule Winklhof]]), das [[Hellabründl]], Quelle am Fuße des [[Oberalmberg]] sowie dortiger Spazierweg. |