| | == Der einzige Hagenauer, der Salzburg verlassen hatte und zurückkehrte == | | == Der einzige Hagenauer, der Salzburg verlassen hatte und zurückkehrte == |
| − | [[File:Schloss Pöckstein.JPG|miniatur| Schloss Pöckstein, von Johann Georg von Hagenauer, 1778 - 1782]] | + | [[File:Schloss Pöckstein.JPG|miniatur| Schloss Pöckstein in Kärnten 1778 - 1782, Johann Georg von Hagenauer]] |
| − | [[File:Passau, 15. November 002.jpg|miniatur| Schloss Freudenhain in Passau, von Johann Georg von Hagenauer, 1785 - 1792]] 1771 war der Bildhauer Johann Baptist von Hagenauer von Salzburg nach Wien ausgewandert, während sich sein Bruder, der Architekt Johann Georg, 1777 im Bistum Gurk (Kärnten) und später im Bistum Passau niederließ. Ihr Cousin, der Handelsmann Ignaz Joachim von Hagenauer, hatte hingegen 1775 in Triest (damals Österreich heute Italien) ein Handelshaus eröffnet. Alle drei kehrten öfters nach Salzburg zurück, aber nur der Architekt [[Johann Georg von Hagenauer]] sollte sich im Jahr 1803 auch wieder in seiner alten Heimat niederlassen. | + | [[File:Passau, 15. November 002.jpg|miniatur| Schloss Freudenhain in Passau 1785 - 1792, Johann Georg von Hagenauer]] 1771 war der Bildhauer Johann Baptist von Hagenauer von Salzburg nach Wien ausgewandert, während sich sein Bruder, der Architekt Johann Georg, 1777 im Bistum Gurk (Kärnten) und später im Bistum Passau niederließ. Ihr Cousin, der Handelsmann Ignaz Joachim von Hagenauer, hatte hingegen 1775 in Triest (damals Österreich heute Italien) ein Handelshaus eröffnet. Alle drei kehrten öfters nach Salzburg zurück, aber nur der Architekt [[Johann Georg von Hagenauer]] sollte sich im Jahr 1803 auch wieder in seiner alten Heimat niederlassen. |
| | Somit war der einzige Hagenauer, der Salzburg je verlassen hatte und auch wieder (in der Zeit von Salzburgs Krisenjahren) dorthin zurückkehren sollte, der bereits erwähnte hochfürstliche Architekt Johann Georg (III.) von Hagenauer. Johann Georg war nach seiner Ausbildung bei seinem Bruder Wolfgang in Salzburg an die Wiener Akademie gegangen, und studierte dort Architektur. Während seinem Studium in Wien realisierte er bereits sein erster Bau [[1773]] für seinen Freund und späteren Mäzen, den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf von Auersperg. Nach Beendigung seines Studiums erhielt Hagenauer unter Fürsterzbischof Graf Schrattenbach in Salzburg als Zeichner und Architekt eine Anstellung. | | Somit war der einzige Hagenauer, der Salzburg je verlassen hatte und auch wieder (in der Zeit von Salzburgs Krisenjahren) dorthin zurückkehren sollte, der bereits erwähnte hochfürstliche Architekt Johann Georg (III.) von Hagenauer. Johann Georg war nach seiner Ausbildung bei seinem Bruder Wolfgang in Salzburg an die Wiener Akademie gegangen, und studierte dort Architektur. Während seinem Studium in Wien realisierte er bereits sein erster Bau [[1773]] für seinen Freund und späteren Mäzen, den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf von Auersperg. Nach Beendigung seines Studiums erhielt Hagenauer unter Fürsterzbischof Graf Schrattenbach in Salzburg als Zeichner und Architekt eine Anstellung. |