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Der historische Gendarmerieposten stammt aus den Jahren zwischen [[1900]] und [[1920]]. Er wurde im Bauernpeterhaus aus [[Nußdorf am Haunsberg]]-[[Waidach]] in Zusammenarbeit mit dem Landesgendarmeriekommando Salzburg eingerichtet. Ein Teil der Exponate sind Leihgaben des [[Museumsverein Werfen|Museumsvereins]] [[Werfen]]. Der Gendarmerieposten zeigt ein getreues Bild von den ärmlichen Lebens- und Arbeitsumständen der Gendarmen.
 
Der historische Gendarmerieposten stammt aus den Jahren zwischen [[1900]] und [[1920]]. Er wurde im Bauernpeterhaus aus [[Nußdorf am Haunsberg]]-[[Waidach]] in Zusammenarbeit mit dem Landesgendarmeriekommando Salzburg eingerichtet. Ein Teil der Exponate sind Leihgaben des [[Museumsverein Werfen|Museumsvereins]] [[Werfen]]. Der Gendarmerieposten zeigt ein getreues Bild von den ärmlichen Lebens- und Arbeitsumständen der Gendarmen.
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Am [[8. Juni]] [[1849]] schuf Kaiser [[Kaiser Franz Joseph I.]] eine [[Gendarmerie]] als Sicherheitseinrichtung für das damals zweitgrößte Land Europas. Es war ein aus vielen kleinen Gendarmeriedinststellen bestehendes System. Gelegentlich mietete sich die Gendarmerie auch in der Kammer eines Bauernhauses ein. Um 1900 war die Schreibweise noch "Gensdarmerie", aus dem französischen "bewaffnete Menschen".
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Am [[8. Juni]] [[1849]] schuf Kaiser [[Franz Joseph I.]] eine [[Gendarmerie]] als Sicherheitseinrichtung für das damals zweitgrößte Land Europas. Es war ein aus vielen kleinen Gendarmeriedienststellen bestehendes System. Gelegentlich mietete sich die Gendarmerie auch in der Kammer eines Bauernhauses ein. Um 1900 war die Schreibweise noch "Gensdarmerie", aus dem französischen "bewaffnete Menschen".
    
=== Mauthäusl Großglockner Hochalpenstraße ===
 
=== Mauthäusl Großglockner Hochalpenstraße ===
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Bei der Mittelstation "Tennengau" der Museumsbahn wurde [[2011]] ein Haltestellengebäude errichtet, dessen Original bis [[1957]] an der Haltestelle "[[Söllheim]]" der [[Ischlerbahn]] stand. Die Endstation erhielt das alte originale Wartehäuschen der ehemaligen [[Murtalbahn]]-Haltestelle in [[St. Andrä im Lungau Lintsching (Haltestelle)|Lintsching]] ([[St. Andrä im Lungau]]). Das "Hüttl" stand zuletzt als Buswartehäuschen in [[Lintsching]], nachdem der Bahnbetrieb zwischen [[Tamsweg]] und [[Mauterndorf]] [[1973]] eingestellt worden war. Beide Haltestellengebäude wurden am [[19. Juni]] [[2011]] offiziell eröffnet.
 
Bei der Mittelstation "Tennengau" der Museumsbahn wurde [[2011]] ein Haltestellengebäude errichtet, dessen Original bis [[1957]] an der Haltestelle "[[Söllheim]]" der [[Ischlerbahn]] stand. Die Endstation erhielt das alte originale Wartehäuschen der ehemaligen [[Murtalbahn]]-Haltestelle in [[St. Andrä im Lungau Lintsching (Haltestelle)|Lintsching]] ([[St. Andrä im Lungau]]). Das "Hüttl" stand zuletzt als Buswartehäuschen in [[Lintsching]], nachdem der Bahnbetrieb zwischen [[Tamsweg]] und [[Mauterndorf]] [[1973]] eingestellt worden war. Beide Haltestellengebäude wurden am [[19. Juni]] [[2011]] offiziell eröffnet.
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Neben dem Bahnhof "Flachgau" wurde ein Schaugleis mit einer Feldbahnlok und mehreren Loren unterschiedlicher Herkunft und Funktion eingerichtet. Das Schaugleis ist eine Ergänzung zur Dauerausstellung über Salzburger Feld-, Wald- und Industriebahnen im Innenbereich des Bahnhofsgebäudes. Zu sehen ist die Lok Eva (Baujahr [[1941]]), die von [[1963]] bis [[2000]] beim Torfabbau in [[Bürmoos]] im Einsatz war. Hinter der Lok stehen je eine Torflore aus den Torfwerken Bürmoos und [[Ainring]] ([[Bayern]]) sowie eine sogenannte Kaprun-Lore aus dem [[Diabas]]werk [[Biberg|Saalfelden]] und eine Schotterlore, die ursprünglich in [[Saalfelden]], zuletzt auch im Freilichtmuseum zur Schotterung des Gleiskörpers eingesetzt wurde.
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Neben dem Bahnhof "Flachgau" wurde ein Schaugleis mit einer Feldbahnlok und mehreren Loren unterschiedlicher Herkunft und Funktion eingerichtet. Das Schaugleis ist eine Ergänzung zur Dauerausstellung über Salzburger Feld-, Wald- und Industriebahnen im Innenbereich des Bahnhofsgebäudes. Zu sehen ist die Lok Eva (Baujahr [[1941]]), die von [[1963]] bis [[2000]] beim Torfabbau in [[Bürmoos]] im Einsatz war. Hinter der Lok stehen je eine Torflore aus den Torfwerken Bürmoos und [[Ainring]] ([[Bayern]]) sowie eine sogenannte Kaprun-Lore aus dem [[Diabas]]werk [[Biberg]] und eine Schotterlore, die ursprünglich in [[Saalfelden am Steinernen Meer]], zuletzt auch im Freilichtmuseum zur Schotterung des Gleiskörpers eingesetzt wurde.
    
Im Mai 2012 nahm die dritte Lokomotive Fahrt auf. Die Lok "[[Großglockner (Berg)|Großglockner]]" ist 7,5 Tonnen schwer und hat 105 PS. Sie wurde von Schöma in Niedersachsen, [[Deutschland]], der letzten Feldbahnfirma Europas, gebaut. Die Anschaffungskosten von 110.000 Euro wurden von den 1&nbsp;400 Mitgliedern des [[Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums|Vereins der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums]] aufgetrieben. Die beiden anderen Lokomotiven heißen "[[Gaisberg]]"  (die einst in den [[Diabas]]<nowiki>werken</nowiki> in [[Saalfelden]] ihren Dienst verrichtete) und die "[[Untersberg]]", die beim Bau des Eurotunnels zwischen England und Frankreich mithalf.
 
Im Mai 2012 nahm die dritte Lokomotive Fahrt auf. Die Lok "[[Großglockner (Berg)|Großglockner]]" ist 7,5 Tonnen schwer und hat 105 PS. Sie wurde von Schöma in Niedersachsen, [[Deutschland]], der letzten Feldbahnfirma Europas, gebaut. Die Anschaffungskosten von 110.000 Euro wurden von den 1&nbsp;400 Mitgliedern des [[Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums|Vereins der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums]] aufgetrieben. Die beiden anderen Lokomotiven heißen "[[Gaisberg]]"  (die einst in den [[Diabas]]<nowiki>werken</nowiki> in [[Saalfelden]] ihren Dienst verrichtete) und die "[[Untersberg]]", die beim Bau des Eurotunnels zwischen England und Frankreich mithalf.
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* Schautafeln im Freilichtmuseum
 
* Schautafeln im Freilichtmuseum
 
* {{Quelle SN|8. Juni 2010, 24. März 2011 und 14. Mai 2012}}
 
* {{Quelle SN|8. Juni 2010, 24. März 2011 und 14. Mai 2012}}
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* Presseinformation Dr. [[Harald Waitzbauer]]
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
 
* [http://www.freilichtmuseum.com/ www.freilichtmuseum.com]
 
* [http://www.freilichtmuseum.com/ www.freilichtmuseum.com]

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