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Das '''Herzogtum Salzburg''' bestand von [[1803]] bis [[1918]], mit einer Unterbrechung durch die französische und bayrische Herrschaft von [[1810]] bis [[1816]].  
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Das '''Herzogtum Salzburg''' bestand von [[1803]] bis [[1918]], mit einer Unterbrechung durch die französische und bayrische Herrschaft von [[1809]] bis [[1816]].  
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==Herzogtum - Kronland==
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==Salzburg am Beginn des 19. Jahrhunderts ==
„'''Kronland'''“ war ab [[1849]] die Bezeichnung für jedes der historischen Königreiche und Länder (Erzherzogtum, Herzogtümer, Grafschaften usw.), die das Kaisertum Österreich bildeten und denen die für Kronländer vorgesehene verfassungsrechtliche Eigenständigkeit zuerkannt war<ref>vgl. die „[http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/9783598440533.1.69 oktroyierte Märzverfassung von 1849]"</ref>. Salzburg war daher auch von 1849 bis 1918 Herzogtum. Vorher war der Ausdruck „Erbländer“ („der österreichischen Monarchie“ odgl.) gebräuchlich, da die Habsburger erbliche Herrscher der Königreiche usw. (im Gegensatz, bis [[1806]], zur durch Wahl erlangten Kaiserwürde) waren<ref>Quelle [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]</ref>.
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Schon im zwischen [[Frankreich]] und Kaiser [[Franz II./I.]] geschlossenen Pariser Vertrag vom [[26. Dezember]] [[1802]] war vereinbart worden, dass Großherzog  [[Ferdinand III. von Toskana]], Bruder des Kaisers, als Entschädigung für den Verlust der Toskana andere Gebiete erhalten sollte. Die Durchführung der Verträge von Lunéville und Paris erfolgte im „Reichsdeputationshauptschluss“ von 1803. Dabei wurde das Herzogtum Salzburg – das jedoch die Exklave [[Mühldorf am Inn]] verlor – mit Passau, Eichstätt und Berchtesgaden Ferdinand III. von Toskana zugleich mit der Kurfürstenwürde zugesprochen.
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==Übersicht Salzburg==
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Salzburg, das bis 1803 unter der Herrschaft seiner [[Erzbischof|Erzbischöfe]] gestanden war, wurde 1803 [[Säkularisation|säkularisiert]] (also von einem geistlichen in ein weltliches Fürstentum umgewandelt). Am [[11. Februar]] [[1803]] dankte [[Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] als Landesfürst ab, vier Tage später trat der nunmehrige[[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürsten]] Ferdinand III. von Toskana die Herrschaft in Salzburg an.  Zusammen mit den ebenfalls säkularisierten Fürstentümern [[Berchtesgadener Land|Berchtesgaden]] (vorher [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Fürstpropstei]]), (einem Teil von) [[Passau]] und [[Eichstätt]] (vorher Fürstbistümer) wurde Salzburg unter die Herrschaft des vormaligen Großherzogs von Toskana, nunmehrigen Kurfürsten Ferdinand III. von Toskana gestellt. Dessen Bruder, der römisch-deutsche Kaiser Franz II./I., erhob das Fürstentum Salzburg im Juli 1803 darauf zum Herzogtum<ref>„Kurfürst“ war eine reichsrechtliche Funktion, die zu dem Herrschertitel „König“, Herzog“ usw. hinzutrat und protokollarisch zwischen König und Herzog stand; sie ersetzte die Einordnung des Territoriums als Königreich, Herzogtum, Fürstentum usw. nicht.</ref>.
Salzburg, das bis [[1803]] unter der Herrschaft seiner [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] gestanden war, wurde 1803 [[Säkularisation|säkularisiert]] (also von einem geistlichen in ein weltliches Fürstentum umgewandelt) und zusammen mit den ebenfalls säkularisierten Fürstentümern [[Berchtesgadener Land|Berchtesgaden]] (vorher [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Fürstpropstei]]), (einem Teil von) [[Passau]] und Eichstätt (vorher Fürstbistümer) unter die Herrschaft des vormaligen Großherzogs von Toskana, nunmehrigen [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürsten]] [[Ferdinand III. von Toskana]] gestellt. Dessen Bruder, der römisch-deutsche [[Kaiser Franz II./I.]], erhob das Fürstentum Salzburg kurz darauf zum Herzogtum.
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[[1805]]/[[1806|06]] (Friede von Pressburg) kam das Herzogtum Salzburg mit dem [[Berchtesgadener Land|Fürstentum Berchtesgaden]] zum Kaisertum Österreich.  
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Die Regierungszeit des Kurfürsten begann vielversprechend und war z. B. mit der Errichtung einer [[Medizinische Fakultät der Universität Salzburg|medizinischen Fakultät]] in Salzburg verbunden. Doch schon nach 2½ Jahren fiel Salzburg an Österreich (als kleine Entschädigung für die Gebietsverluste, die Österreich nach der verlorenen Schlacht von Austerlitz<ref>„Dreikaiserschlacht“; in [[Tschechien#Mähren|Mähren]], 1805.</ref>, hinnehmen musste). Kurfürst Ferdinand wurde dafür mit dem Großherzogtum Würzburg entschädigt, das er allerdings ebenfalls nur wenige Jahre regieren durfte.  
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Durch den Wiener Frieden von [[1809]] kam Salzburg für ein paar Monate an [[Frankreich]], das es [[1810]] an [[Bayern]] abtrat.  
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[[1805]]/[[1806|06]] (Friede von Pressburg) kam das Herzogtum Salzburg mit dem [[Berchtesgadener Land|Fürstentum Berchtesgaden]] zum Kaisertum Österreich.  Durch den Wiener Frieden von 1809 kam Salzburg für ein paar Monate an [[Frankreich]], das es [[1810]] an [[Bayern]] abtrat. Nach dem Wiener Kongress kam Salzburg [[1816]] endgültig zu Österreich, allerdings ohne die Gebiete am linken [[Salzach]]ufer im [[Flachgau]], den [[Rupertiwinkel]], der, wie auch Berchtesgaden, bei Bayern blieb. Der Kaiser von Österreich schlug daraufhin die bisher salzburgischen Gebiete des [[Zillertal]]s und des Brixentals dem Land [[Tirol]] zu. Damit erhielt das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] seinen noch heute bestehenden Gebietsumfang.
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Nach dem Wiener Kongress kam Salzburg [[1816]] endgültig zu Österreich, allerdings ohne die Gebiete am linken [[Salzach]]ufer im [[Flachgau]], den [[Rupertiwinkl]], der wie auch [[Berchtesgaden]] bei Bayern blieb.  
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Das Herzogtum Salzburg bildete nun den [[Salzachkreis]] des Landes ''[[Oberösterreich|Österreich ob der Enns]]''. [[1849]] erhielt es den Status eines selbstständigen Kronlandes. Aus dem Herzogtum entstand im November [[1918]] das [[Land Salzburg|Bundesland Salzburg]].
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Der Kaiser von Österreich schlug daraufhin die bisher salzburgischen Gebiete des [[Zillertal]]s und des Brixentals dem Land [[Tirol]] zu. Damit erhielt das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] seinen noch heute bestehenden Gebietsumfang.
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===Herzogtum - Kronland===
 
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„'''Kronland'''“ war ab [[1849]] die Bezeichnung für jedes der historischen Königreiche und Länder (Erzherzogtum, Herzogtümer, Grafschaften usw.), die das Kaisertum Österreich bildeten und denen die für Kronländer vorgesehene verfassungsrechtliche Eigenständigkeit zuerkannt war<ref>vgl. die „[http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/9783598440533.1.69 oktroyierte Märzverfassung von 1849]"</ref>. Salzburg war daher auch von 1849 bis 1918 Herzogtum. Vorher war der Ausdruck „Erbländer“ („der österreichischen Monarchie“ odgl.) gebräuchlich, da die Habsburger erbliche Herrscher der Königreiche usw. (im Gegensatz, bis [[1806]], zur durch Wahl erlangten Kaiserwürde) waren<ref>Quelle [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]</ref>.
Das Herzogtum Salzburg bildete nun den [[Salzachkreis]] des Landes [[Oberösterreich|''Österreich ob der Enns'']].
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[[1849]] erhielt es den Status eines selbstständigen Kronlandes.
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Aus dem Herzogtum entstand im November [[1918]] das [[Land Salzburg|Bundesland Salzburg]].
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==1803 bis 1806 (Kurfürstentum)==
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Nach Jahrhunderten einer geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu Anfang des [[19. Jahrhundert]]s zu einem Spielball der europäischen Politik.
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Im Friedensvertrag von Lunéville (Frankreich, 1801) wurde ua. festgelegt, dass (zur Entschädigung von Fürsten, die Gebiete an Frankreich abtreten mussten) bisher unter geistlicher Herrschaft stehenden Territorien des „[[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]“ unter weltliche Herrschaft gestellt werden sollten.
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Schon im zwischen Frankreich und Kaiser Franz II./I. geschlossenen Pariser Vertrag vom [[26. Dezember]] [[1802]] war vereinbart worden, dass [[Ferdinand III. von Toskana|Großherzog Ferdinand III. von Toskana]], Bruder des Kaisers, als Entschädigung für den Verlust der Toskana auch den Großteil des Bistums Eichstätt erhalten sollte.
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Die Durchführung der Verträge von Lunéville und Paris erfolgte im „Reichsdeputationshauptschluss“ von 1803. Dabei wurde das Herzogtum Salzburg – das jedoch die Exklave [[Mühldorf am Inn]] verlor – mit Passau, Eichstätt und Berchtesgaden Ferdinand III. von Toskana zugleich mit der Kurfürstenwürde zugesprochen.  
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Am [[11. Februar]] [[1803]] dankte Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] als Landesfürst ab, vier Tage später trat der nunmehrige Kurfürst Ferdinand die Herrschaft in Salzburg an.
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Im Juli 1803 erhob Kaiser Franz II. das Fürstentum Salzburg zum Herzogtum<ref>„Kurfürst“ war eine reichsrechtliche Funktion, die zu dem Herrschertitel „König“, Herzog“ usw. hinzutrat und protokollarisch zwischen König und Herzog stand; sie ersetzte die Einordnung des Territoriums als Königreich, Herzogtum, Fürstentum usw. nicht.</ref>.
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Die Regierungszeit des Kurfürsten begann vielversprechend und war z. B. mit der Errichtung einer [[Medizinische Fakultät der Universität Salzburg|medizinischen Fakultät]] in Salzburg verbunden. Doch schon nach 2½ Jahren fiel Salzburg an Österreich (als kleine Entschädigung für die Gebietsverluste, die Österreich nach der verlorenen Schlacht von Austerlitz<ref>„Dreikaiserschlacht“; in [[Tschechien#Mähren|Mähren]], 1805.</ref>, hinnehmen musste). Kurfürst Ferdinand wurde dafür mit dem Großherzogtum Würzburg entschädigt, das er allerdings ebenfalls nur wenige Jahre regieren durfte.
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==1806 bis 1809 (österreichische Herrschaft)==
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===1806 bis 1809: erste österreichische Herrschaft===
 
Kaiser Franz II./I. – zu jener Zeit erst römisch-deutscher Kaiser (Franz II. bis 1806) und dann Kaiser von Österreich (Franz I. ab 1806)) – nahm das Herzogtum Salzburg und das Fürstentum Berchtesgaden durch Patent vom [[12. Februar]] [[1806]] feierlich in Besitz.
 
Kaiser Franz II./I. – zu jener Zeit erst römisch-deutscher Kaiser (Franz II. bis 1806) und dann Kaiser von Österreich (Franz I. ab 1806)) – nahm das Herzogtum Salzburg und das Fürstentum Berchtesgaden durch Patent vom [[12. Februar]] [[1806]] feierlich in Besitz.
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Zu den bemerkenswerteren Regierungsmaßnahmen dieser wiederum kurzen Epoche gehörte die Einführung eines Ehegesetzes für Salzburg und Berchtesgaden.<ref>Kaiserliches Patent vom 13. April 1808, [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=pgs&datum=1808&size=45&page=191 PGS 7994.]</ref>
 
Zu den bemerkenswerteren Regierungsmaßnahmen dieser wiederum kurzen Epoche gehörte die Einführung eines Ehegesetzes für Salzburg und Berchtesgaden.<ref>Kaiserliches Patent vom 13. April 1808, [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=pgs&datum=1808&size=45&page=191 PGS 7994.]</ref>
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==1809 bis 1810 (französische Herrschaft)==
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==1816 bis 1848: Der Salzachkreis als 5. Kreis von Österreich ob der Enns ==
[[1809]] wurde Salzburg abermals von französischen Truppen besetzt. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers [[Andreas Hofer]], griffen auch die Salzburger zu den Waffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom Stegenwald, [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach im Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus.
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Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.
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Durch den [[1809]] geschlossenen ''Frieden von Schönbrunn'' (Wien) wurde Salzburg für ein paar Monate französische Provinz und stand unter der Leitung einer [[General-Landesadministration]]. Frankreich trat Salzburg [[1810]] (ohne [[Matrei in Osttirol|Matrei]]) an Bayern ab.
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==1810 bis 1816 (Zugehörigkeit zu Bayern)==
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Die Besitzergreifung durch den bayerischen König [[Wittelsbacher|Max I. Joseph]] wurde 1810 in Salzburg freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig, der spätere König [[Ludwig I. von Bayern]], residierte als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland geboren wurde.
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Die zentralistischen Reformen des Grafen Montgelas, die auch in Salzburg rücksichtslos durchgezogen wurden und [[1810]] zur Aufhebung der [[Universität Salzburg|Universität]] führten, stießen jedoch auf wenig Gegenliebe.
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Nach bayrischem Staatsrecht gab es kein Herzogtum Salzburg mehr, das Landesgebiet gehörte zu einem der – nach Flüssen benannten – Kreise des Königreiches, dem Salzachkreis.
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=====Kunstraub in Salzburg=====
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Nach den Franzosen und dem scheidenden Kurfürsten Ferdinand verschleppten die Bayern und zuletzt die Wiener Zentralmacht Salzburger Wertgegenstände.
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Als sich nach dem Vertrag von [[Ried im Innkreis|Ried]] ([[1813]]), in dem das bisher mit Napoleon verbündete Bayern die Seite wechselte, der Verlust Salzburgs abzeichnete, trachtete die bayrische Regierung noch rasch so viel wie möglich aus dem Land heraus zu pressen.
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Nachdem schon Kurfürst Ferdinand, die Franzosen und die Österreicher Kunstgegenstände, Bibliotheken und Archivalien aus Salzburg verschleppt hatten, führten die Bayern weitere Bestände fort. Öffentliche Gebäude wurden verkauft und wertvolle Liegenschaften wie die [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei in Kaltenhausen]] und die [[Marmor]]steinbrüche am [[Untersberg]], teilweise durch vordatierte Urkunden, in den Besitz der [[Wittelsbacher]] übertragen. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen teilweise bitteren Nachgeschmack.
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==1816 bis 1848 (Der Salzachkreis als 5. Kreis von Österreich ob der Enns) ==
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===Staatsrechtlicher Rahmen ===
 
===Staatsrechtlicher Rahmen ===
 
Im Vertrag von Ried (1813) war die Grenzziehung zwischen Bayern und Österreich nur vage geregelt worden, nach massivem österreichischem Druck musste sich Bayern zum Vertrag von München ([[1816]]) bequemen.  
 
Im Vertrag von Ried (1813) war die Grenzziehung zwischen Bayern und Österreich nur vage geregelt worden, nach massivem österreichischem Druck musste sich Bayern zum Vertrag von München ([[1816]]) bequemen.  
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===Salzburg als Betteldorf===
 
===Salzburg als Betteldorf===
   
Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand für Salzburg unter keinem guten Stern:  
 
Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand für Salzburg unter keinem guten Stern:  
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
   
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f442.pagination Vertrag von Paris (über die Entschädigung Großherzog Ferdinands insbesondere mit Eichstätt) (französisch)]
 
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f442.pagination Vertrag von Paris (über die Entschädigung Großherzog Ferdinands insbesondere mit Eichstätt) (französisch)]
 
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f626.pagination Vertrag von Lunéville (französisch)]
 
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f626.pagination Vertrag von Lunéville (französisch)]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesakte Die deutsche ''Bundesakte'' auf Wikipedia]
 
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesakte Die deutsche ''Bundesakte'' auf Wikipedia]
 
* [http://www.deutsche-schutzgebiete.de/kuk_salzburg.htm www.deutsche-schutzgebiete.de] Geschichte und alte Ansichten
 
* [http://www.deutsche-schutzgebiete.de/kuk_salzburg.htm www.deutsche-schutzgebiete.de] Geschichte und alte Ansichten
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Recht]]
 
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