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[[Bild:Neumarkt1.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche]]
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[[Bild:Neumarkt1.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche mit [[Pfarrer-Schwab-Park]]]]
 
[[Bild:Stadtpfarrkirche Neumarkt.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Neumarkt mit Schanzhäusl]]
 
[[Bild:Stadtpfarrkirche Neumarkt.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Neumarkt mit Schanzhäusl]]
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[[Datei:Stadtpfarrkirche Neumarkt innen 028.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Neumarkt, innen ]]
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[[Datei:Stadtpfarrkirche zum heiligen Nikolaus 01.jpg|thumb|Schnitzfigur des leidenden Christus des Schmerzensmannes von [[Meinrad Guggenbichler]] ([[1503]])]]
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[[Datei:Stadtpfarrkirche Neumarkt am Wallersee, Kirche innen, Seitenansicht.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Neumarkt am Wallersee, innen, Seitenansicht]]
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Die '''Stadtpfarrkirche zum heiligen Nikolaus''' in [[Neumarkt am Wallersee]] ist eine mit einem [[Schanzwall Neumarkt|Schwanzwall]] umgebene Wehrkirche. Die heutige Kirche wurde in den Jahren [[1725]] bis [[1728]] unter der Leitung von [[Sebastian Stumpfegger]] erbaut.  
 
Die '''Stadtpfarrkirche zum heiligen Nikolaus''' in [[Neumarkt am Wallersee]] ist eine mit einem [[Schanzwall Neumarkt|Schwanzwall]] umgebene Wehrkirche. Die heutige Kirche wurde in den Jahren [[1725]] bis [[1728]] unter der Leitung von [[Sebastian Stumpfegger]] erbaut.  
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''Im Vertrauen auf die göttliche  Hilfe wurde rasch zum Wiederaufbau geschritten. Die Bauern der Umgebung  besonders jene von [[Neufahrn]], [[Maierhof|Mayrhofen]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Pfongau]],  [[Steindorf (Straßwalchen)|Steindorf]], [[Thalham]] und [[Matzing]] sowie Graf Othmar von [[Überacker|Ueberacker]] zu  [[Schloss Sighartstein|Sighardstein]] und Baron [[Mayr-Melnhof]] lieferten umsonst 209 Baumstämme; viele  Andere spendeten, z.B. [[Thalgau]] alleine 1 000 Stücke; ebenso brachten andere  Sandfuhren. An Geldspenden liefen bis zum 24. Oktober bei 6&mbsp;000 [[Gulden|fl]] ein. Das Bauholz wurde schnell von Rabattleuten aus  den umliegenden Dörfern gehackt, und konnte, da der Sommer sehr  heiß war, gut austrocknen. Schon am [[9. Juli]] konnte der Dachstuhl über  dem Kirchenschiffe aufgesetzt werden, wobei oben auf dem Gerüste eine kleine,  aber recht herzliche Feierlichkeit gehalten wurde. Am [[25. Juli]] war  auch schon der kleine Dachstuhl über dem Presbyterium aufgesetzt. Am [[31. Juli]]  wurde mit den Seiten und Wandpfeilern begonnen. Am [[10. August]] fing man an,  das Kirchendach mit Schi­fer einzudecken, welche Arbeit am [[26. August]]  beendet war. Am [[23.  August]] begannen die Maurer die  Aufrich­tung der Gibelmauer auf der Westseite, die am [[2. September]]  vollendet wurde. Am [[21. September]]  wurden die Fens­ter auf der Westseite der Kirche /: me renitente:/ ausgebrochen. Am [[29. August]]  fieng der Zimmermeister an mit dem Abbinden des Thurmdachstuhls, und am 12. Sept.  mit dem Aufsetzen des Thurmes; schon am  [[20. September]] konnte der Helmbaum  aufgesetzt werden. Am [[14. Oktober]]  waren die Zimmermannsarbeiten am Thurme mitsammt der Verschallung fertig. Heute  Sonntag, [[30. Oktober]] 1887 wurde das  Thurmkreuz feierlich er­höht. Dasselbe wurde im Pfarrhofe abgeholt, und auf dem Marktplatze,  nachdem von dem Pfarrer Kostenzer eine Ansprache gehalten worden war, von  diesem geweiht. Alsdann wurde es von sechs Jünglingen, umgeben von zwölf Jungfrauen,  in feierlicher Prozession durch den Markt getragen, hin zur Kirche gebracht  und in Gegenwart einer unzähligen Volksmenge aufgesteckt.''
 
''Im Vertrauen auf die göttliche  Hilfe wurde rasch zum Wiederaufbau geschritten. Die Bauern der Umgebung  besonders jene von [[Neufahrn]], [[Maierhof|Mayrhofen]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Pfongau]],  [[Steindorf (Straßwalchen)|Steindorf]], [[Thalham]] und [[Matzing]] sowie Graf Othmar von [[Überacker|Ueberacker]] zu  [[Schloss Sighartstein|Sighardstein]] und Baron [[Mayr-Melnhof]] lieferten umsonst 209 Baumstämme; viele  Andere spendeten, z.B. [[Thalgau]] alleine 1 000 Stücke; ebenso brachten andere  Sandfuhren. An Geldspenden liefen bis zum 24. Oktober bei 6&mbsp;000 [[Gulden|fl]] ein. Das Bauholz wurde schnell von Rabattleuten aus  den umliegenden Dörfern gehackt, und konnte, da der Sommer sehr  heiß war, gut austrocknen. Schon am [[9. Juli]] konnte der Dachstuhl über  dem Kirchenschiffe aufgesetzt werden, wobei oben auf dem Gerüste eine kleine,  aber recht herzliche Feierlichkeit gehalten wurde. Am [[25. Juli]] war  auch schon der kleine Dachstuhl über dem Presbyterium aufgesetzt. Am [[31. Juli]]  wurde mit den Seiten und Wandpfeilern begonnen. Am [[10. August]] fing man an,  das Kirchendach mit Schi­fer einzudecken, welche Arbeit am [[26. August]]  beendet war. Am [[23.  August]] begannen die Maurer die  Aufrich­tung der Gibelmauer auf der Westseite, die am [[2. September]]  vollendet wurde. Am [[21. September]]  wurden die Fens­ter auf der Westseite der Kirche /: me renitente:/ ausgebrochen. Am [[29. August]]  fieng der Zimmermeister an mit dem Abbinden des Thurmdachstuhls, und am 12. Sept.  mit dem Aufsetzen des Thurmes; schon am  [[20. September]] konnte der Helmbaum  aufgesetzt werden. Am [[14. Oktober]]  waren die Zimmermannsarbeiten am Thurme mitsammt der Verschallung fertig. Heute  Sonntag, [[30. Oktober]] 1887 wurde das  Thurmkreuz feierlich er­höht. Dasselbe wurde im Pfarrhofe abgeholt, und auf dem Marktplatze,  nachdem von dem Pfarrer Kostenzer eine Ansprache gehalten worden war, von  diesem geweiht. Alsdann wurde es von sechs Jünglingen, umgeben von zwölf Jungfrauen,  in feierlicher Prozession durch den Markt getragen, hin zur Kirche gebracht  und in Gegenwart einer unzähligen Volksmenge aufgesteckt.''
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==Bildergalerie==
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Datei:Stadtpfarrkirche Neumarkt innen 028.jpg|Stadtpfarrkirche Neumarkt, innen 
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Datei:Stadtpfarrkirche Neumarkt am Wallersee, Kirche innen, Seitenansicht.jpg|Stadtpfarrkirche Neumarkt am Wallersee, innen, Seitenansicht
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==Quellen==
 
==Quellen==

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