Über das Bundesland Salzburg existiert keine umfassende wissenschaftliche Arbeit zum Thema NS-Zwangssterilisation. Dass Zwangssterilisationen auf Basis von Beschlüssen des Erbgesundheitsgerichtes Salzburg durchgeführt wurden, ist jedoch aktenkundig. Bereits im Jahr 1940 nahm Salzburg mit 52 Anträgen auf Sterilisierung die Spitzenposition in der [[Ostmark]] ein, während zur selben Zeit in Wien ganze 13 Sterilisationsanträge vorliegen. Genaue Zahlen über die durchgeführten Eingriffe fehlen jedoch. Dokumentiert sind laut [[Walter Reschreiter]] rund 30 im Landeskrankenhaus ausgeführte Zwangssterilisationen an Patienten und Patientinnen der Landesheilanstalt Salzburg. Auch ist die Zwangssterilisation von zwei Bewohnerinnen der Caritasanstalt St. Anton in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] aktenkundig. | Über das Bundesland Salzburg existiert keine umfassende wissenschaftliche Arbeit zum Thema NS-Zwangssterilisation. Dass Zwangssterilisationen auf Basis von Beschlüssen des Erbgesundheitsgerichtes Salzburg durchgeführt wurden, ist jedoch aktenkundig. Bereits im Jahr 1940 nahm Salzburg mit 52 Anträgen auf Sterilisierung die Spitzenposition in der [[Ostmark]] ein, während zur selben Zeit in Wien ganze 13 Sterilisationsanträge vorliegen. Genaue Zahlen über die durchgeführten Eingriffe fehlen jedoch. Dokumentiert sind laut [[Walter Reschreiter]] rund 30 im Landeskrankenhaus ausgeführte Zwangssterilisationen an Patienten und Patientinnen der Landesheilanstalt Salzburg. Auch ist die Zwangssterilisation von zwei Bewohnerinnen der Caritasanstalt St. Anton in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] aktenkundig. |