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| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| − | Das [[Alm]]gebäude der Ofneralm auf 1.526 m ü. A. ist ein Steingebäude, das aus den in der Umgebung vorkommenden Klaubsteinen errichtet wurde. Die tragenden Teile oberhalb der Tür und der Fenster sind aus Holz. Die einstige Sennerei, früher Zentrum der [[Almwirtschaft]] mit Milchgewinnung und Käseherstellung liegt direkt an der Straße, die durch das Hollersbachtal bis zur Materialseilbahn der [[Neue Fürther Hütte|Neuen Fürther Hütte]] führt und ist das letzte Almgebäude, das über diese Talstraße erreichbar ist. Ganz in der Nähe des Almgebäudes befand sich ein ''"Kaskeller"'', der heute verstürzt ist. Etwas weiter talauswärts steht die Vorderofnerhütte, die ebenfalls direkt an der Straße auf 1.465 m liegt und zur Ofneralm gehört. | + | Das [[Alm]]gebäude der Ofneralm auf 1 526 [[m ü. A.]] ist ein Steingebäude, das aus den in der Umgebung vorkommenden Klaubsteinen errichtet wurde. Die tragenden Teile oberhalb der Tür und der Fenster sind aus Holz. Die einstige Sennerei, früher Zentrum der [[Almwirtschaft]] mit Milchgewinnung und Käseherstellung liegt direkt an der Straße, die durch das Hollersbachtal bis zur Materialseilbahn der [[Neue Fürther Hütte|Neuen Fürther Hütte]] führt und ist das letzte Almgebäude, das über diese Talstraße erreichbar ist. Ganz in der Nähe des Almgebäudes befand sich ein ''"Kaskeller"'', der heute verstürzt ist. Etwas weiter talauswärts steht die Vorderofnerhütte, die ebenfalls direkt an der Straße auf 1 465 m ü. A. liegt und zur Ofneralm gehört. |
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| | ==Wissenswertes== | | ==Wissenswertes== |
| | Neben diesen erwähnenswerten Steinbauten ist der [[Ofner Boden]] zu nennen. Er entstand durch eine Reihe von Felsstürzen – der letzte große war im Jahr 1933 –, die eine Aufstauung des [[Hollersbach (Gewässer)]] zur Folge hatte. Aus dem kleinen See, der in Verlandung begriffen ist, entsteht seither ein interessantes Verlandungsmoor, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen scheint. | | Neben diesen erwähnenswerten Steinbauten ist der [[Ofner Boden]] zu nennen. Er entstand durch eine Reihe von Felsstürzen – der letzte große war im Jahr 1933 –, die eine Aufstauung des [[Hollersbach (Gewässer)]] zur Folge hatte. Aus dem kleinen See, der in Verlandung begriffen ist, entsteht seither ein interessantes Verlandungsmoor, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen scheint. |
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| − | Bemerkenswert sind auch die Geierring (Scharte, 2.516 m ü. A.) östlich des Südendes der Alm und die Steigklamm auf Höhe des Ofner Bodens. Hier befinden sich die Schlafwände jener [[Gänsegeier]], auch Weißkopfgeier genannt, die den Sommer über in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] verbringen. | + | Bemerkenswert sind auch die Geierring (Scharte, 2 516 m ü. A.) östlich des Südendes der Alm und die Steigklamm auf Höhe des Ofner Bodens. Hier befinden sich die Schlafwände jener [[Gänsegeier]], auch Weißkopfgeier genannt, die den Sommer über in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] verbringen. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
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| | * Michael Jungmeier und Judith Drapela, Almen, Wissenschaftliche Schriften, Nationalpark Hohe Tauern, HG Sekretariat des Nationalparkfonds, Matrei in Osttirol, 2004 | | * Michael Jungmeier und Judith Drapela, Almen, Wissenschaftliche Schriften, Nationalpark Hohe Tauern, HG Sekretariat des Nationalparkfonds, Matrei in Osttirol, 2004 |
| | * Topografische Österreichische Karte, 3226 - West Grossvenediger, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien 2010 | | * Topografische Österreichische Karte, 3226 - West Grossvenediger, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien 2010 |
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| | [[Kategorie:Geografie]] | | [[Kategorie:Geografie]] |
| | [[Kategorie:Landschaft]] | | [[Kategorie:Landschaft]] |
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| | [[Kategorie:Hohe Tauern]] | | [[Kategorie:Hohe Tauern]] |
| | [[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]] | | [[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]] |
| − | [[Kategorie:Hollersbach]] | + | [[Kategorie:Hollersbach im Pinzgau]] |
| | [[Kategorie:Pinzgau]] | | [[Kategorie:Pinzgau]] |