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| | [[Datei:Stolperstein_Johann_Illner.jpg|miniatur|Stolperstein für Johann Illner in der Stauffenstraße Nr. 10]] | | [[Datei:Stolperstein_Johann_Illner.jpg|miniatur|Stolperstein für Johann Illner in der Stauffenstraße Nr. 10]] |
| − | '''Johann Illner''' (* [[3. Dezember]] [[1908]] in St. Laurenz bei Altheim (Bezirk: Braunau), † [[19. April]] [[1943]] in München-Stadelheim (ermordet)), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg. | + | '''Johann Illner''' (* [[3. Dezember]] [[1908]] in St. Laurenz bei Altheim (Bezirk: [[Braunau am Inn|Braunau]]), † [[19. April]] [[1943]] in München-Stadelheim (ermordet)), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Illner gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Schankbursche. Gemeinsam mit seiner Gattin lebte er im Stadtteil Elisabethvorstadt in der Stauffenstraße Nr. 10. | + | Illner gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Schankbursche. Gemeinsam mit seiner Gattin lebte er im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]] in der [[Stauffenstraße]] Nr. 10. Ab 1938 ernährte Illner seine Familie mit der Arbeit im Telegrafenbauamt der Deutschen Reichspost. Politisch war er zunächst Mitglied der [[NSDAP]]. |
| − | Ab 1938 ernährte Illner seine Familie mit der Arbeit im Telegrafenbauamt der Deutschen Reichspost. Politisch war er zunächst Mitglied der NSDAP. | |
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| − | Mit dem Monteur [[Anton Reindl]], einem Widerstandskämpfer, war Illner seit dieser Zeit in Kontakt. Nach anfänglicher Ablehnung wechselte Illner von der NSDAP zur KPÖ, übernahm die Tätigkeit als Kassier und leitete eine kommunistische Zelle, die jedoch 1942 zerschlagen wurde. | + | Mit dem Monteur [[Anton Reindl]], einem Widerstandskämpfer, war Illner seit dieser Zeit in Kontakt. Nach anfänglicher Ablehnung wechselte Illner von der NSDAP zur KPÖ, übernahm die Tätigkeit als Kassier und leitete eine kommunistische Zelle, die jedoch 1942 zerschlagen wurde. Am [[18. Jänner]] desselben Jahres erfolgte die Verhaftung Illners, sowie das Urteil am [[3. November]], das auf "Vorbereitung zum Hochverrat" lautete. |
| − | Am [[18. Jänner]] desselben Jahres erfolgte die Verhaftung Illners, sowie das Urteil am [[3. November]], das auf "Vorbereitung zum Hochverrat" lautete. | |
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| | Illner verlor sein Leben am [[19. April]] [[1943]] in München-Stadelheim durch Köpfen. | | Illner verlor sein Leben am [[19. April]] [[1943]] in München-Stadelheim durch Köpfen. |