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3 000 Jahre [[Bergbau|Bergbaugeschichte]]: [[Kupfererzbergbau|Kupfer]], [[Bleierzbergbau|Blei]], Kobalt, [[Quecksilberbergbau|Quecksilber]], [[Nickelerzbergbau|Nickel]] und [[Rohmagnesitbergbau|Magnesit]] wurden hier aus dem Berg geholt. Begehrt war vor allem [[Silbererzbergbau|Silber]], das die Knappen für die [[Salzburger Erzbischöfe]] schürften (die [[Salzburger Silbermünzen]]). Viele von ihnen mussten [[1732]] aus Glaubensgründen das Land verlassen ([[Salzburger Exilanten]]).
 
3 000 Jahre [[Bergbau|Bergbaugeschichte]]: [[Kupfererzbergbau|Kupfer]], [[Bleierzbergbau|Blei]], Kobalt, [[Quecksilberbergbau|Quecksilber]], [[Nickelerzbergbau|Nickel]] und [[Rohmagnesitbergbau|Magnesit]] wurden hier aus dem Berg geholt. Begehrt war vor allem [[Silbererzbergbau|Silber]], das die Knappen für die [[Salzburger Erzbischöfe]] schürften (die [[Salzburger Silbermünzen]]). Viele von ihnen mussten [[1732]] aus Glaubensgründen das Land verlassen ([[Salzburger Exilanten]]).
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Daneben verfügt das Museum über eine Sammlung erlesener Exponate aus der [[Gotik]], die unter dem Titel ''Wegweiser aus der Finsternis - Bergbauheilige im Mittelalter'' zu sehen ist. Sie umfasst Skulpturen der Heiligen des Bergbaus aus dem [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]]. Das Herzstück der Sammlung ist die ''Schöne Madonna - Leogang um 1410''. Seit 2012 besitzt das Museum auch die [[Gebetsnuss der Maria von Burgund]].
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Daneben verfügt das Museum über eine Sammlung erlesener Exponate aus der [[Gotik]], die unter dem Titel ''Wegweiser aus der Finsternis - Bergbauheilige im Mittelalter'' zu sehen ist. Sie umfasst Skulpturen der Heiligen des Bergbaus aus dem [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]]. Das Herzstück der Sammlung ist die ''Schöne Madonna''. Eine im Jahre 1410 entweder in Salzburg oder in Prag gefertigte Skulptur.  <ref>Bergbaumuseum Leogang (Hrsg.), Bergbau Heilige – Gotische Skulpturen aud dem Alpenraum, Leogang, 2000, S. 94 f. </ref> Sie zeigt einen ausgeprägten S-Schwung in der Körperhaltung, die von einer Schüsselfalte im Mantel umspielt wird. Sowohl Maria als auch das Kind zeigen ein für diesen Stil typisches sanftes Lächeln und mandelförmige Augen.
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Ebenso beherbergt die Sammlung eine der seltenen „Löwen-Madonnen“ – so genannt, weil die Gottesmutter auf einem Löwen steht –, deren Bedeutung in der Kunstwelt noch nicht geklärt ist.
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Seit 2012 besitzt das Museum auch die [[Gebetsnuss der Maria von Burgund]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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