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, 10:11, 23. Jun. 2007
'''Fußgänger''' sind in aller Regel das schwächste Glied im [[Portal:Verkehr|Verkehrswesen]]. Selbst in ausgewiesenen [[Fußgängerzonen]] sind sie oftmals den Konflikten mit [[Radfahrer]]n und dem Indivualverkehr ausgesetzt.
==Vorrang für Fußgänger==
Immer mehr Autos, immer mehr Stress auf der Straße, immer mehr Unfälle - auf diese Entwicklung reagiert [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] mit innovativen Konzepten. In [[Grödig]], [[Hallein]] und der [[Salzburg|Landeshauptstadt]] laufen seit [[2007]] Projekte, die das Verkehrsgeschehen auf eine neue Basis stellen sollen.
=====Grödig=====
Keine Ampel, keine Zebrastreifen und keine Gehsteigkante soll es in Kürze geben, dafür absoluten Vorrang für Fußgänger auf der [[Grödiger Landesstraße]] im Ortszentrum. Der Fußgängerbereich soll nur noch durch Farben gekennzeichnet werden. Voraussetzung ist, dass die Autos Schritttempo fahren. Vorreiter des Projekts "Bewegungszone" ist die Schweiz.
"Das Konzept gefällt mir gut", sagt LR [[Walter Blachfellner]] ([[SPÖ]]). Experten, die skeptisch zum Lokalaugenschein in die Schweiz gefahren sind, seien begeistert zurückgekehrt. "Wir prüfen das Thema ernsthaft und wären bereit, Modellgemeinde zu werden - vorbehaltlich der Zustimmung des Straßenerhalters", erklärt Grödigs Bürgermeister [[Richard Hemetsberger]].
=====Salzburg=====
Was österreichweit intensiv diskutiert wird - nämlich die Demontage eines großen Teils aller Verkehrszeichen, ist auch in der Landeshauptstadt ein heißes Thema. Man nehme sogar eine Vorreiterrolle ein - davon ist Rudolf Wimpissinger, Chef der Verkehrspolizei, überzeugt. Die unüberschaubare Anzahl von Verkehrschildern würde auch die Aufmerksamkeit der Autofahrer von den schwächeren Verkehrsteilnehmern ablenken. Die Operation läuft seit dem Jahr [[2000]] und trägt den Arbeitstitel "Schilderwald". Von 17.000 Exemplaren traten bereits über 4000 den Weg ins Depot an.
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten
[[Kategorie: Verkehr]]
[[Kategorie: Fußgänger]]