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Tobi Reiser starb in den Armen seines Sohn [[Tobias Reiser d. J.|Tobias Reiser]], der das Adventsingen nach [[1974]] weiterführte, an Herzversagen. Tobi Reiser ist auf dem Friedhof [[Morzg]] begraben.
 
Tobi Reiser starb in den Armen seines Sohn [[Tobias Reiser d. J.|Tobias Reiser]], der das Adventsingen nach [[1974]] weiterführte, an Herzversagen. Tobi Reiser ist auf dem Friedhof [[Morzg]] begraben.
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== 2012: Tobi Reiser po­larisiert noch immer ==
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Die einen sehen in ihm den Gründer des Salzburger Adventsingens und  den Volksmusikanten, der mit seinen Musikstücken und Ar­rangements  Generationen be­geistern konnte. Andere sehen in  ihm jeman­den, der sich den Nationalso­zialisten andiente, der schon früh der  NSDAP beitrat und öf­fentlich vor dem "''volksfremden jüdischen  Ballast''" warnte.
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2012 wollten manche bei offiziellen Veran­staltungen der  [[Pädagogische Hochschule Salzburg|Pädagogischen Hochschule Salzburg]] keine Musik mehr von Tobias Reiser. Dort  spielt bei den Weihnachts­feiern traditionell die hoch­schulinterne  Volksmusikgruppe, die auch Werke von Reiser aufführt. Die Diskussion da­rüber war vor der Weihnachtsfeier am Donners­tagabend, den [[20. Dezember]] [[2012]] erneut aufgeflammt.
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Das ging so weit, dass in der  Volksmusikszene das Gerücht die Runde machte, dass Reiser an der Salzburger  Lehreraus­bildungsanstalt generell "ver­boten" werden soll. Dieser  Schritt ist zwar noch nicht gesetzt. Vizerektor [[Chris­toph Kühberger]]  bestätigte aber, dass man die Aufführung von Reisers Musik bei offiziellen  Anlässen "überdenken" werde. Es gehe um die Frage, welche  "Signale" mit der nicht hinter­fragten Wiedergabe der Reiser-­Musik  ausgesandt würden. Denn: "''Reiser hat sich nie von seinen antisemitischen  Aus­sprüchen distanziert.''" Ähnlich äußert sich Rektorin [[Elfriede  Windischbauer]]. Sie sei froh, dass Reisers Musik kritisch hinterfragt werde,  schließlich sei er "''Teil des NS-Systems''" ge­wesen. "''Darüber  wollen wir ei­ne Diskussion führen.''" Das Rektorat  will zu Jahres­beginn 2013 eine Expertenrunde rund um [[Ulrike Kammerhofer­-Aggermann]],  Leiterin des [[Landesinstitut für Volkskunde|Lan­desinstituts für Volkskunde]], und den  Literaturwissenschaf­ter Karl Müller einladen. Rei­ser habe "''ein für  seine Zeit und für die Menschen in den Hei­mat- und Trachtenvereinen ty­pisches Genre von populärer Musik  geschaffen''", sagte Kam­merhofer-Aggermann. Seine Musik werde von  kompetenten Musikern und Musikwissen­schaftern als qualitätsvoll ein­gestuft.  "''Dass Reiser und seine Musik im NS-Regime gefördert und auch  missbraucht wurden, ist eine andere Seite der Me­daille.''" Und diese  Seite dürfe "''nicht ignoriert werden''". Mül­ler wollte zu der  laufenden De­batte nichts sagen. Nur so viel: Er sei gegen jegliche "Zensur".
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Die  Hochschulleitung will je­denfalls nicht nur überdenken, ob Reisers Musik bei  öffent­lichen Anlässen noch aufge­führt werden soll. Man werde auch prüfen,  was das alles für die Lehre bedeute, sagt Küh­berger. Ziel müsse in jedem Fall  ein "kritischer Umgang" mit der Zeit des Nationalsozialis­mus sein. 
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
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* Salzburger Volkskultur [http://www.salzburgervolkskultur.at/de/projekte/detail.asp?id=61&bereich=6000&art=aktuell www.salzburgervolkskultur.at]
 
* Salzburger Volkskultur [http://www.salzburgervolkskultur.at/de/projekte/detail.asp?id=61&bereich=6000&art=aktuell www.salzburgervolkskultur.at]
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* {{Quelle SN|22. Dezember 2012}}
    
[[Kategorie:Person|Reiser, Tobias (d. Ä.)]]
 
[[Kategorie:Person|Reiser, Tobias (d. Ä.)]]

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