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| Gemeinderat (2009): || 19 Mitglieder: 12 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 2 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],<br /> 2 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]],<br /> 5 [[UPFWP]]
 
| Gemeinderat (2009): || 19 Mitglieder: 12 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 2 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],<br /> 2 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]],<br /> 5 [[UPFWP]]
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'''Piesendorf''' ist eine Gemeinde im Bezirk[[ Zell am See]] im [[Pinzgau]].
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== Geografie ==
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=== Geografische Lage ===
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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Piesendorf liegt an der Grenze zum [[Oberpinzgau]] im westlichen [[Salzachtal]] etwa sieben Kilometer südwestlich von [[Zell am See]]. Ziemlich genau oberhalb der Gemeinde im Norden erhebt sich der Gipfel der [[Schmittenhöhe]] (1.965 [[m ü. A.]]), südlich der [[Maiskogel]] (1.675 [[m ü. A.]]).
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<!-- === Stadtgliederung === -->
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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=== Katastralgemeinden ===
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[[Aufhausen]], [[Humersdorf]], [[Piesendorf (Piesendorf)|Piesendorf]] und [[Walchen]];
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Weitere Ortschaften sind Hummersdorf, [[Fürth]] und Friedensbach.
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=== Nachbargemeinden ===
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Die Gemeinde grenzt im Norden an die Gemeinde [[Viehhofen]] im Osten an die Gemeinde [[Zell am See]] (Ortsteil [[Schüttdorf]]), im Süden an [[Kaprun]] und im Westen an [[Niedernsill]] an.
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==Politik==
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===Gemeindevertretung ===
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Die Gemeindevertretung von Piesendorf hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:
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*12 ÖVP
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*5 UPFWP
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*2 SPÖ
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*2 FPÖ
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=== Wappen===
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Das Wappen der Gemeinde ist: "In geteiltem Schild oben in Rot ein stehender silberner Stier mit gesenktem Kopf in Angriffstellung der die stärke der Walcher zeigen soll, unten in Silber ein roter Wechselstufenbalken der die Zinnen auf der einstigen großen Walcher Burg darstellen soll."
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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=== Bauwerke ===
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*Pfarrkirche St. Laurentius aus dem [[14. Jahrhundert]]
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*Filialkirche Walchen aus dem [[13. Jahrhundert]]
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*[[Filialkirche St. Leonhard in Aufhausen]]: Die Kirche wurde in ihrer heutigen Form im Jahr [[1716]] fertig gestellt. Bereits vor 1525 stand dort eine hölzerne Kapelle.
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* [[Michaelskapelle Piesendorf]] 
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<!-- === Geologie === -->
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<!-- === Klima === -->
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== Geschichte ==</noinclude>
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Erstmals urkundlich erwähnt wurde Piesendorf [[1147]] als "Puesendorf". Erste Besiedelungen rund um den [[Naglköpfl]] sind um ca. 1500 v. Chr. nachweisbar. [[1160]] erfolgte der Bau der ersten [[Walcher Burg]] in [[Walchen]]. [[1816]] kam das bis [[1803]] selbstständige [[Fürsterzbistum Salzburg]] und mit ihm Piesendorf zu Österreich und wurde bis [[1848]] von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und [[1850]] zur Gründung der Gemeinde Piesendorf. Der erste Bürgermeister Piesendorfs wurde [[1860]] gewählt. [[1869]] wurden bereits 1352 Einwohner gezählt. Die erste eigene Schule wurde [[1880]] erbaut, vorher wurde im Mesnerhaus unterrichtet. Bis 1900 standen in Piesendorf 124 Gebäude. 1970 nahm die Entwicklung einen rasanten Fortschritt, so dass [[2002]] bereits 1200 Gebäude entstanden waren. Heute sind in Piesendorf 3720 Einwohner beheimatet (Stand: 2005).
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=====NS-Zeit=====
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Im in der NS-Zeit in [[Aufhausen]] bestehenden Barackenlager für Zwangsarbeiter befanden sich auch Baracken des [[KZ-Außenlager Fischhorn]].
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<noinclude><!-- === Religionen === -->
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung ===
   
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{{googlemapsort|Piesendorf}}
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'''Piesendorf''' ist eine Gemeinde im Bezirk[[ Zell am See]] im [[Pinzgau]].
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== Geografie ==
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=== Geografische Lage ===
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 +
Piesendorf liegt an der Grenze zum [[Oberpinzgau]] im westlichen [[Salzachtal]] etwa sieben Kilometer südwestlich von [[Zell am See]]. Ziemlich genau oberhalb der Gemeinde im Norden erhebt sich der Gipfel der [[Schmittenhöhe]] (1&nbsp;965 [[m ü. A.]]), südlich der [[Maiskogel]] (1&nbsp;675 [[m ü. A.]]).
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<!-- === Stadtgliederung === -->
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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=== Katastralgemeinden ===
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[[Aufhausen]], [[Humersdorf]], [[Piesendorf (Piesendorf)|Piesendorf]] und [[Walchen]]; weitere Ortschaften sind Hummersdorf, [[Fürth]] und Friedensbach.
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=== Nachbargemeinden ===
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Die Gemeinde grenzt im Norden an die Gemeinde [[Viehhofen]] im Osten an die Gemeinde [[Zell am See]] (Stadtteil [[Schüttdorf]]), im Süden an [[Kaprun]] und im Westen an [[Niedernsill]] an.
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==Politik==
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===Gemeindevertretung ===
 +
Die Gemeindevertretung von Piesendorf hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:
 +
12 [[ÖVP]], 5 UPFWP, 2 [[SPÖ]] und 2 [[FPÖ]];
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=== Wappen===
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Das Wappen der Gemeinde ist: "In geteiltem Schild oben in Rot ein stehender silberner Stier mit gesenktem Kopf in Angriffstellung der die stärke der Walcher zeigen soll, unten in Silber ein roter Wechselstufenbalken der die Zinnen auf der einstigen großen Walcher Burg darstellen soll."
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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=== Bauwerke ===
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*Pfarrkirche St. Laurentius aus dem [[14. Jahrhundert]]
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*Filialkirche Walchen aus dem [[13. Jahrhundert]]
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*[[Filialkirche St. Leonhard in Aufhausen]]: Die Kirche wurde in ihrer heutigen Form im Jahr [[1716]] fertig gestellt. Bereits vor 1525 stand dort eine hölzerne Kapelle.
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* [[Michaelskapelle Piesendorf]] 
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<!-- === Geologie === -->
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<!-- === Klima === -->
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== Geschichte ==</noinclude>
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Erstmals urkundlich erwähnt wurde Piesendorf [[1147]] als "Puesendorf". Erste Besiedelungen rund um den [[Naglköpfl]] sind um ca. 1500 v. Chr. nachweisbar. [[1160]] erfolgte der Bau der ersten [[Walcher Burg]] in [[Walchen]]. [[1816]] kam das bis [[1803]] selbstständige [[Erzbistum Salzburg]] und mit ihm Piesendorf zu Österreich und wurde bis [[1848]] von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und [[1850]] zur Gründung der Gemeinde Piesendorf. Der erste Bürgermeister Piesendorfs wurde [[1860]] gewählt. [[1869]] wurden bereits 1352 Einwohner gezählt. Die erste eigene Schule wurde [[1880]] erbaut, vorher wurde im Mesnerhaus unterrichtet. Bis 1900 standen in Piesendorf 124 Gebäude. 1970 nahm die Entwicklung einen rasanten Fortschritt, so dass [[2002]] bereits 1200 Gebäude entstanden waren. Heute sind in Piesendorf 3720 Einwohner beheimatet (Stand: 2005).
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===NS-Zeit===
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Im in der NS-Zeit in [[Aufhausen]] bestehenden Barackenlager für Zwangsarbeiter befanden sich auch Baracken des [[KZ-Außenlager Fischhorn]].
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<!-- === Religionen === -->
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung ===-->
 
<!-- === Theater === -->
 
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<!-- === Museen === -->
 
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* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
 
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* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] -->
 
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<!-- === Stadtsenat ===  -->
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<!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:
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* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt
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* ... -->
   
<!-- === Bürgermeister === -->
 
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<!-- === Wappen === -->
 
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<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
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<!-- == Persönlichkeiten == -->
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== Persönlichkeiten ==  
 
<!-- === Ehrenbürger === -->
 
<!-- === Ehrenbürger === -->
<!-- === Söhne und Töchter der Stadt === -->
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=== Söhne und Töchter der Stadt ===  
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* [[Sebastian Hörl]] (* 1873 in Piesendorf; † 1941 in [[Zell am See]]) war Gastwirt und von  [[1936]] bis [[1938]] [[Bürgermeister der Stadt Zell am See]]
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* [[Mario Fuchs]] (* 1976 in Piesendorf) ehemaliger Salzburger [[Liste erfolgreicher  Salzburger Snowboarder|Snowboarder]], der für den [[SK  Maishofen|Sportklub Maishofen]] startete
 
<!-- == Literatur == -->
 
<!-- == Literatur == -->
 
<!-- == Sonstiges == -->
 
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==Bilder==
 
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