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| | Trotzdem stimmten SPÖ, ÖVP, FPÖ zu. Der Antrag wurde am 31. Oktober 2012 im Salzburger Landtag beschlossen. Das Salzburger Landesgesetz, genauer der § 29 (Bettelei), wurde in abgeschächter Form wieder eingeführt.<ref>[http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/14Gesetzgebungsperiode/5Session/068.pdf www.salzburg.gv.at PDF]</ref> | | Trotzdem stimmten SPÖ, ÖVP, FPÖ zu. Der Antrag wurde am 31. Oktober 2012 im Salzburger Landtag beschlossen. Das Salzburger Landesgesetz, genauer der § 29 (Bettelei), wurde in abgeschächter Form wieder eingeführt.<ref>[http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/14Gesetzgebungsperiode/5Session/068.pdf www.salzburg.gv.at PDF]</ref> |
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| − | === Sagen und Beispiele ===
| + | == Sagen, Beispiele und Vorkommnisse == |
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| | In der [[Die Weitmoser#Weitmoser-Sage|Weitmoser-Sage]], die im ausgehenden Mittelalter entstand, dreht es sich um das Verhalten gegenüber Bettlern. | | In der [[Die Weitmoser#Weitmoser-Sage|Weitmoser-Sage]], die im ausgehenden Mittelalter entstand, dreht es sich um das Verhalten gegenüber Bettlern. |
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| | Durch das Ende der [[Bürmooser Glasindustrie]] um 1931 begann eine schwere Zeit für die [[Flachgau]]er Gemeinde [[Bürmoos]]. Viele Familien mit bis zu zehn Kindern waren ohne Einkommen. Manche bekamen Arbeit beim Bau der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Andere zogen nach Niederösterreich, nach Brunn am Gebirge, weil es dort noch eine intakte Glashütte gab. Das Sozialsystem war damals noch dürftig, 20 Wochen Arbeitslosengeld gab es, danach galt man als „ausgesteuert“. So sollen die Bürmooser verschrien gewesen sein, „''weil sie zu den Bauern bis ins [[Innviertel]] betteln gegangen sind. Viele haben durch Beeren- und Schwammerlbrocken überlebt''“, erzählt Alexander Schwarz, der sich selbst zunächst als Bau- und Ziegeleiarbeiter durchschlug, bis er schließlich nach dem Krieg als Schaffner bei der [[Salzburger Lokalbahn]] eine berufliche Heimat fand.<ref>Quelle Salzburgwiki-Beitrag [[Bürmooser Glasindustrie]].</ref> | | Durch das Ende der [[Bürmooser Glasindustrie]] um 1931 begann eine schwere Zeit für die [[Flachgau]]er Gemeinde [[Bürmoos]]. Viele Familien mit bis zu zehn Kindern waren ohne Einkommen. Manche bekamen Arbeit beim Bau der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Andere zogen nach Niederösterreich, nach Brunn am Gebirge, weil es dort noch eine intakte Glashütte gab. Das Sozialsystem war damals noch dürftig, 20 Wochen Arbeitslosengeld gab es, danach galt man als „ausgesteuert“. So sollen die Bürmooser verschrien gewesen sein, „''weil sie zu den Bauern bis ins [[Innviertel]] betteln gegangen sind. Viele haben durch Beeren- und Schwammerlbrocken überlebt''“, erzählt Alexander Schwarz, der sich selbst zunächst als Bau- und Ziegeleiarbeiter durchschlug, bis er schließlich nach dem Krieg als Schaffner bei der [[Salzburger Lokalbahn]] eine berufliche Heimat fand.<ref>Quelle Salzburgwiki-Beitrag [[Bürmooser Glasindustrie]].</ref> |
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| − | === Warum betteln Menschen? ===
| + | == Warum betteln Menschen? == |
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| | Gründe die sich wechselseitig bedingen sind folgende: <ref>Thuswald, Marion (2008) | | Gründe die sich wechselseitig bedingen sind folgende: <ref>Thuswald, Marion (2008) |
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| − | * Aufgezählter ListeneintragArmut
| + | - Armut |
| − | (Unterstützung oft nur für Kinder und das ist sehr wenig) | + | (staatliche Unterstützung reicht nicht zum Leben, zB in Bulgarien, Rumänien besonders niedrig) |
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| + | - Arbeitslosigkeit |
| − | * Aufgezählter Listeneintrag
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| − | Arbeitslosigkeit | |
| | (in Slowakeit et. Nicht eingestellt wegen Kindern – weil Frauen | | (in Slowakeit et. Nicht eingestellt wegen Kindern – weil Frauen |
| | nicht immer arbeiten können zB bei Krankheit von Kindern; oder weil | | nicht immer arbeiten können zB bei Krankheit von Kindern; oder weil |
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| | keine Arbeit; können nicht mehr nach Hause zu den Kindern fahren – | | keine Arbeit; können nicht mehr nach Hause zu den Kindern fahren – |
| | Betteln ist dann die flexiblere Lösung) | | Betteln ist dann die flexiblere Lösung) |
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| + | - geringe Schulausbildung bzw. fehlende Ausbildung |
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| − | * Aufgezählter Listeneintragmangelnde staatliche Unterstützung (Kindergeld oder Arbeitslosenunterstützung
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| − | reicht zum Leben nicht)
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| − | geringe Schulausbildung bzw. fehlende Ausbildung | |
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| | (aufgrund wirtschaftlicher Situation der Eltern, hohe Anzahl an Geschwistern; Pflege kranker | | (aufgrund wirtschaftlicher Situation der Eltern, hohe Anzahl an Geschwistern; Pflege kranker |
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| | Ausbildung können sie sich aber nicht leisten) | | Ausbildung können sie sich aber nicht leisten) |
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| + | - Krankheit |
| − | Krankheit | + | - Betreuungspflichten |
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| + | - Diskriminierung am Arbeitsmarkt (aufgrund Frauen, ethnischer Zugehörigkeit) |
| − | Betreuungspflichten
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| − | Diskriminierung am Arbeitsmarkt (aufgrund Frauen, ethnischer Zugehörigkeit)
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| | Als übergeordnetes Motiv lässt sich 'Überlebensunsicherheit' angeben. | | Als übergeordnetes Motiv lässt sich 'Überlebensunsicherheit' angeben. |
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