Im Jahr 1791 begann er seine Vorlesungen über Mineralogie und Bergbaukunde an der [[Universität Salzburg]]. 1793 zum Bergrat, 1803 zum Hofkammerrat ernannt, wurde er nach dem Anschluss Salzburgs an Österreich 1807 Direktor der neu organisierten Berg-, Salinen- und Münzdirektion. Nach der Abtretung Salzburgs an [[Bayern]] wurde er 1812 Ober-Bergkommissär des [[Salzachkreis]]es mit dem Titel eines königlichen Oberstbergrates. Nachdem 1816 Salzburg wieder zu Österreich gekommen war, wurde Schroll im Jahr 1823, nach Abschluss der Organisation der montanistischen Behörden, zum Chef der Berg- und Salinen-Direktion über den ganzen Gebirgsbezirk Salzburgs<!--, während die unmittelbare Leitung des Salzburger Forstbezirkes an [[Franz Anton Jirasek]] [Bd. X, S. 179] übertragen wurde-->. In dieser Stellung blieb Schroll bis an das Ende seines 73-jährigen Lebens tätig. | Im Jahr 1791 begann er seine Vorlesungen über Mineralogie und Bergbaukunde an der [[Universität Salzburg]]. 1793 zum Bergrat, 1803 zum Hofkammerrat ernannt, wurde er nach dem Anschluss Salzburgs an Österreich 1807 Direktor der neu organisierten Berg-, Salinen- und Münzdirektion. Nach der Abtretung Salzburgs an [[Bayern]] wurde er 1812 Ober-Bergkommissär des [[Salzachkreis]]es mit dem Titel eines königlichen Oberstbergrates. Nachdem 1816 Salzburg wieder zu Österreich gekommen war, wurde Schroll im Jahr 1823, nach Abschluss der Organisation der montanistischen Behörden, zum Chef der Berg- und Salinen-Direktion über den ganzen Gebirgsbezirk Salzburgs<!--, während die unmittelbare Leitung des Salzburger Forstbezirkes an [[Franz Anton Jirasek]] [Bd. X, S. 179] übertragen wurde-->. In dieser Stellung blieb Schroll bis an das Ende seines 73-jährigen Lebens tätig. |