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| | Das Rennen [[1902]] von Paris über Salzburg nach Wien führte über 1432 km. Die zweite Etappe von Belfort (Frankreich) durch die Schweiz nach Bregenz, Vorarlberg, musste neutralisiert, jedoch in längstens zehn Stunden passiert werden. Neutralisiert heißt, dass die Fahrzeuge nicht im "Renntempo" unterwegs sein durften, da die Schweizer Regierung dem Rennen ihre Zustimmung verweigert hatte. | | Das Rennen [[1902]] von Paris über Salzburg nach Wien führte über 1432 km. Die zweite Etappe von Belfort (Frankreich) durch die Schweiz nach Bregenz, Vorarlberg, musste neutralisiert, jedoch in längstens zehn Stunden passiert werden. Neutralisiert heißt, dass die Fahrzeuge nicht im "Renntempo" unterwegs sein durften, da die Schweizer Regierung dem Rennen ihre Zustimmung verweigert hatte. |
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| − | Von Bregenz ging es dann über den Arlberg mit Mittagsrast in Innsbruck nach Salzburg, zur letzten Rast vor der letzten Etappe. In Salzburg angekommen, standen die Fahrzeuge im Parc Fermé (motorsportliche Bezeichnung für eine Art von Fahrerlager, in die Fahrzeuge vor oder nach technischen Kontrollen eingesperrt werden, damit man keine technische Manipulationen mehr am Motor oder Fahrwerk vornehmen kann) im Hof der Kaserne in der [[Paris-Lodron-Straße]]. | + | Von Bregenz ging es dann über den Arlberg mit Mittagsrast in Innsbruck über [[Lofer]] nach Salzburg, zur letzten Rast vor der letzten Etappe. Manchen Wagen mussten den Steigungsstrecken der schmalen Schotterwege bei [[Unken]] (Oberrainer und Mellecker Bichl) Pferde vorgespannt werden. In Salzburg angekommen, standen die Fahrzeuge im Parc Fermé (motorsportliche Bezeichnung für eine Art von Fahrerlager, in die Fahrzeuge vor oder nach technischen Kontrollen eingesperrt werden, damit man keine technische Manipulationen mehr am Motor oder Fahrwerk vornehmen kann) im Hof der Kaserne in der [[Paris-Lodron-Straße]]. |
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| | Die letzte Etappe Salzburg - Wien wurde am [[29. Juni]] auf der [[Linzer Bundesstraße]] in [[Gnigl]] gestartet. Die ersten vier Fahrer wurden in Abständen von 15 Minuten auf die Strecke geschickt. Die weiteren Fahrer starteten in Zehn-Minuten-Abständen. | | Die letzte Etappe Salzburg - Wien wurde am [[29. Juni]] auf der [[Linzer Bundesstraße]] in [[Gnigl]] gestartet. Die ersten vier Fahrer wurden in Abständen von 15 Minuten auf die Strecke geschickt. Die weiteren Fahrer starteten in Zehn-Minuten-Abständen. |
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| | 65 Jahre später, [[1967]], wurde dieses Rennen wiederholt und die Salzburger konnten auf dem [[Residenzplatz]] die Fahrzeuge von einst bestaunen. Die [[Salzburger Nachrichten]] berichteten ausführlich über dieses motorsportliche Ereignis. | | 65 Jahre später, [[1967]], wurde dieses Rennen wiederholt und die Salzburger konnten auf dem [[Residenzplatz]] die Fahrzeuge von einst bestaunen. Die [[Salzburger Nachrichten]] berichteten ausführlich über dieses motorsportliche Ereignis. |
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| − | ==Quelle== | + | ==Quellen== |
| | * ''Salzburger Automobli- und Motorradgeschichte'', [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]], [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]] | | * ''Salzburger Automobli- und Motorradgeschichte'', [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]], [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]] |
| | + | * {{Quelle PiN|18. Oktober 2012}} |
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| | [[Kategorie:Sport]] | | [[Kategorie:Sport]] |