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==Bürgerschaft drängt auf Einfluss==
 
==Bürgerschaft drängt auf Einfluss==
Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im "[[Ratsbrief]]" das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie "dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen".  
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Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]]s lag. Als Fürsterzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im "[[Ratsbrief]]" das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie "dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen".  
    
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl in die Festung Hohensalzburg]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des "[[Ratsbrief]]s" und aller Privilegien.  
 
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl in die Festung Hohensalzburg]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des "[[Ratsbrief]]s" und aller Privilegien.  

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