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Die '''{{PAGENAME}}''', B 99, verbindet den [[Pongau]] mit dem [[Lungau]] über den [[Radstädter Tauernpass]] in den [[Radstädter Tauern]].
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[[Datei:Tauernpaßstraße obertauern 31557 2016-08-04.jpg|thumb| die Radstädter Tauernstraße]]
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[[Datei:Katschberg Straße Risch-Lau.jpg|thumb|Die Radstädter Tauernstraße in Richtung [[Radstädter Tauernpass]] bei der [[Gnadenbrücke]] auf Höhe der Vorder[[gnadenalm]].]]
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Die '''Radstädter Tauernstraße''' ist eine lokale Bezeichnung eines Abschnitts der [[Katschberg Straße]] (B 99)
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== Geografie ==
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Der als Radstädter Tauernstraße bezeichnete [[Landesstraße]]nabschnitt führt von [[Radstadt]] im [[Pongau]] über den [[Radstädter Tauernpass]] nach [[Tweng]] im Lungau. Im Scheitelbereich der Straße, am Tauernpass, trennt die Straße auch zwei Gebirgszüge der [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]], in die nach Südwesten verlaufenden [[Radstädter Tauern]] und in die nach Nordosten verlaufenden [[Schladminger Tauern]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Zwischen dem 5. und [[12. Jahrhundert]] n. Chr. verfiel dann der Übergang und man nutzte die Verbindung von [[Forstau]] im [[Ennstal]] über den [[Oberhüttensee]] ins [[Weißpriachtal]]. Erst unter [[Erzbischof]] [[Adalbert II.]] wurde auf dem Tauernpass ein Hospiz errichtet, dem späteren [[Tauernhaus Wisenegg]].  
 
Zwischen dem 5. und [[12. Jahrhundert]] n. Chr. verfiel dann der Übergang und man nutzte die Verbindung von [[Forstau]] im [[Ennstal]] über den [[Oberhüttensee]] ins [[Weißpriachtal]]. Erst unter [[Erzbischof]] [[Adalbert II.]] wurde auf dem Tauernpass ein Hospiz errichtet, dem späteren [[Tauernhaus Wisenegg]].  
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[[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] richtete ab [[1560]] einen wöchentlichen Botendienst über die Tauernstraße in den Lungau ein. Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] ließ die Poststation Untertauern errichten und erhöhte die Postfahrten nun auf zweimal wöchentlich. [[1870]] wurde diese Frequenz auf viermal wöchentlich angehoben und ab [[1885]] verkehrte die Postkutsche täglich.
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[[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Kuen von Belasy]] richtete ab [[1560]] einen wöchentlichen Botendienst über die Tauernstraße in den Lungau ein. Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] ließ die Poststation Untertauern errichten und erhöhte die Postfahrten nun auf zweimal wöchentlich. [[1870]] wurde diese Frequenz auf viermal wöchentlich angehoben und ab [[1885]] verkehrte die Postkutsche täglich.
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Das erste Automobil, das die Radstädter Tauernstraße benutzte, war [[1899]] ein k.k. Armeefahrzeug. Am [[1. August]] [[1908]] fuhr der erste mit 15 Personen beladene Postomnibus probeweise von [[Radstadt]] nach [[Sankt Michael im Lungau|St. Michael im Lungau]]. Kurz oberhalb der Gnadenbrücke mußte der heißgelaufene Motor abgekühlt werden. Die Paßhöhe konnte der Bus nicht aus eigener Kraft erreichen und wurde von zwei Paar Ochsen über den gefürchteten "Kirchbühel" hinaufgezogen. Erst im Jahre [[1921]] erfolgte der regelmäßige Einsatz eines Postbusses. Die Fahrten konnten allerdings nur im Sommer durchgeführt werden. Die ersten privaten Automobile begannen die Tauernstraße zu benutzen. Im Jahre [[1907]] wurden laut einer Aufzeichnung der k.k. Straßenmeisterei 136 Automobile gezählt.
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Das erste Automobil, das die Radstädter Tauernstraße benutzte, war [[1899]] ein k.k. Armeefahrzeug. Am [[1. August]] [[1908]] fuhr der erste mit 15 Personen beladene Postomnibus probeweise von [[Radstadt]] nach [[St. Michael im Lungau|St. Michael im Lungau]]. Kurz oberhalb der [[Gnadenbrücke]] musste der heißgelaufene Motor abgekühlt werden. Die Passhöhe konnte der Bus nicht aus eigener Kraft erreichen und wurde von zwei Paar Ochsen über den gefürchteten "Kirchbühel" hinaufgezogen. Erst im Jahre [[1921]] erfolgte der regelmäßige Einsatz eines Postbusses. Die Fahrten konnten allerdings nur im Sommer durchgeführt werden. Die ersten privaten Automobile begannen die Tauernstraße zu benutzen. Im Jahre [[1907]] wurden laut einer Aufzeichnung der k.k. Straßenmeisterei 136 Automobile gezählt.
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Am [[30. August]] [[1925]] fand das erste [[Internationales Tauernrennen|Internationale Tauernrennen]] statt.  
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Am [[30. August]] [[1925]] fand das erste von drei [[Internationales Tauernrennen|Internationalen Tauernrennen]] statt.  
    
Ab [[8. Dezember]] [[1929]] versuchte man mit Postmotorschlitten den Winterverkehr über den Tauern aufrecht zu erhalten. Dieser Einsatz wurde nach zwei Jahren wieder eingestellt, da er mit großen Schwierigkeiten verbunden war. Die ersten Schneeräumfahrzeuge kamen im Jahre [[1939]] zum Einsatz und ermöglichten nun auch die Postfahrten im Winter. Doch erst [[1950]] begann man, die Straße mit Lawinenschutzbauten sicherer zu machen.
 
Ab [[8. Dezember]] [[1929]] versuchte man mit Postmotorschlitten den Winterverkehr über den Tauern aufrecht zu erhalten. Dieser Einsatz wurde nach zwei Jahren wieder eingestellt, da er mit großen Schwierigkeiten verbunden war. Die ersten Schneeräumfahrzeuge kamen im Jahre [[1939]] zum Einsatz und ermöglichten nun auch die Postfahrten im Winter. Doch erst [[1950]] begann man, die Straße mit Lawinenschutzbauten sicherer zu machen.
    
==Straßenverlauf heute==
 
==Straßenverlauf heute==
Von [[Radstadt]] führt die Straße die [[Nördliche Taurach]] flussaufwärts entlang über Untertauern, vorbei am [[Gnadenfall]]. Danach beginnt eine Steigung von 15 %, vorbei am [[Johannesfall]] und dem Tauernhaus Wisenegg auf die Passhöhe nach [[Obertauern]]. Von hier fällt die Straße wieder ab in den Lungau, vorbei am Tauernhaus Schaidberg mit einem Gefälle von 12 % nach Tweng. Ab Tweng, im [[Taurachtal]] der [[Südliche Taurach|Südlichen Taurach]] verläuft die Straße ohne größeres Gefälle nach [[Mauterndorf]].
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Von [[Radstadt]] führt die Straße die [[Nördliche Taurach]] flussaufwärts entlang über Untertauern, vorbei am [[Gnadenfall]]. Danach beginnt eine Steigung von 15 %, vorbei am [[Johannesfall]] und dem Tauernhaus Wisenegg auf die Passhöhe nach [[Obertauern]]. Von hier fällt die Straße wieder ab in den Lungau, vorbei am [[Tauernhaus Schaidberg]] mit einem Gefälle von zwölf Prozent nach Tweng. Ab Tweng, im [[Taurachtal]] der [[Südliche Taurach|Südlichen Taurach]] verläuft die Straße ohne größeres Gefälle nach [[Mauterndorf]].
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==Quelle==
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== Bilder ==
* ''Obertauern einst und jetzt'', Herausgeber und Verleger: Liftgemeinschaft Obertauern, 1994, [[Salzburger Druckerei]]
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{{Bildkat|Katschberg Straße}}
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==Quellen==
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* ''[[Obertauern, einst und jetzt]]'', Herausgeber und Verleger: Liftgemeinschaft Obertauern, 1994, [[Salzburger Druckerei]]
 
* ''Wie der Lungau noch hinter'm Tauern war'', Eigenverlag des [[Lungauer Landschaftsmuseum]]s [[Burg Mauterndorf]], 1986  
 
* ''Wie der Lungau noch hinter'm Tauern war'', Eigenverlag des [[Lungauer Landschaftsmuseum]]s [[Burg Mauterndorf]], 1986  
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[[Kategorie:Lungau]]
 
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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[[Kategorie:Zentralalpen]]
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[[Kategorie:Niedere Tauern]]
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[[Kategorie:Radstädter Tauern]]
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[[Kategorie:Schladminger Tauern]]

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