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Er absolvierte das Gymnasium und studierte schließlich an der Wiener Hochschule für Tiermedizin. Arnold folgte aber bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der [[1890er]] Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der "Ostdeutschen Rundschau" und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als "Arnold Hagenauer" publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von dem Wiener Dramatiker Ferdinand von Saar und dem vorübergehend auch in München wohnenden Schriftsteller Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Arnold war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants.
 
Er absolvierte das Gymnasium und studierte schließlich an der Wiener Hochschule für Tiermedizin. Arnold folgte aber bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der [[1890er]] Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der "Ostdeutschen Rundschau" und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als "Arnold Hagenauer" publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von dem Wiener Dramatiker Ferdinand von Saar und dem vorübergehend auch in München wohnenden Schriftsteller Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Arnold war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants.
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Mit dem kleinen Gedichtbändchen "Illusionen" gab er sein literarisches Debüt, blieb aber unbekannt; erst durch seinen Roman "Muspilli" wurde man auf ihn aufmerksam. Danach folgten die Novellen "Die Perlen der Chloë" sowie "Das Ende der Salome", der Roman "Gottfrieds Sommer" mit dem Untertitel Aus dem Tagebuch eines Romantischen und schließlich "Der Knabe Leonhard - ein Salzburger [[Biedermeier]]-Roman". Außerdem erschienen in Tageszeitungen und Zeitschriften zahlreiche Essays, Novellen und Kritiken.
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Mit dem kleinen Gedichtbändchen "Illusionen" gab er 1895 sein literarisches Debüt, blieb aber unbekannt; erst durch seinen im Jahr 1900 veröffentlichten Roman "Muspilli" wurde man auf ihn aufmerksam. Danach folgten die Novellen "Die Perlen der Chloë" sowie "Das Ende der Salome", der Roman "Gottfrieds Sommer" mit dem Untertitel Aus dem Tagebuch eines Romantischen und schließlich "Der Knabe Leonhard - ein Salzburger [[Biedermeier]]-Roman". Außerdem erschienen in Tageszeitungen und Zeitschriften zahlreiche Essays, Novellen und Kritiken.
    
In seinen letzten Lebensjahren erschien der Bohemien vielen schwer zugänglich und als Sonderling. Seine große, elegante und  stets gepflegte Erscheinung stand im Kontrast zu seinen wechselnden herabgekommenen Residenzen. Er lebte in alten meist abbruchgefährdeten Häusern der Josefstadt in Wien, und wechselte dadurch des Öfteren  seine Adresse. In einer zeitgenössischen Beschreibung hieß es: "In seiner kontrastierenden Lebensart schwang immer ein wenig Poesie mit. Er sah Wien als ein düsteres Ungeheuer". So zog es Arnold Hagenauer immer wieder von der Hauptstadt fort. Entweder nach Capri (Italien), wo er den Hamburger Maler und Schriftsteller Christian Wilhelm Allers (Pseudonym: 'W. Andresen') besuchte, oder nach München und Hamburg (Deutschland) wo er bei seinem Förderer und Freund Freiherrn Detlev von Liliencron weilte. Meistens aber zog es ihn in die Heimat seiner Ahnen nach Salzburg, wo er von seinem Schriftstellerkollegen und Freund [[Karl Schloßleitner]], der zum Kreis des Salzburger "Pan" um [[Georg Trakl]] gehörte, aufgenommen wurde.  
 
In seinen letzten Lebensjahren erschien der Bohemien vielen schwer zugänglich und als Sonderling. Seine große, elegante und  stets gepflegte Erscheinung stand im Kontrast zu seinen wechselnden herabgekommenen Residenzen. Er lebte in alten meist abbruchgefährdeten Häusern der Josefstadt in Wien, und wechselte dadurch des Öfteren  seine Adresse. In einer zeitgenössischen Beschreibung hieß es: "In seiner kontrastierenden Lebensart schwang immer ein wenig Poesie mit. Er sah Wien als ein düsteres Ungeheuer". So zog es Arnold Hagenauer immer wieder von der Hauptstadt fort. Entweder nach Capri (Italien), wo er den Hamburger Maler und Schriftsteller Christian Wilhelm Allers (Pseudonym: 'W. Andresen') besuchte, oder nach München und Hamburg (Deutschland) wo er bei seinem Förderer und Freund Freiherrn Detlev von Liliencron weilte. Meistens aber zog es ihn in die Heimat seiner Ahnen nach Salzburg, wo er von seinem Schriftstellerkollegen und Freund [[Karl Schloßleitner]], der zum Kreis des Salzburger "Pan" um [[Georg Trakl]] gehörte, aufgenommen wurde.  
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