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== 1889 ==
 
== 1889 ==
==== weitere Korrespondenz 1889 ====
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==== Besuch von Franz Spängler in Bayreuth, Nürnberg und München im Juli 1889 ====
[Nr. 18] Franz Spängler Briefe [rot verschnürt, nicht gelesen] 1889 aus Bayreuth und unterwegs dorthin zu den Festspielen = 1 Quartierkarte für Bayreuth; Mitgliedschaftskarte im Richard Wagner Verein; Festspielprogramm; Eisenbahnverbindung Wien-Bayreuth und zurück. Karten von Franz Spängler an Fanni = "Frau Franziska Spängler Salzburg Gasthof zum Höllbrauer". Und acht Karten von Nr.19 Fanni Spängler an Franz Spängler aus Salzburg nach Bayreuth bzw. unterwegs (München, Nürnberg [dazu gehören vielleicht die gedruckten Kirchenbeschreibungen von Nürnberg an anderer Stelle; siehe bei 1862], "Baireuth", "Bayreuth").
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[den folgenden Postkarten und Kartenbriefen beiliegend:] Reklamezettel 22 x 15 cm für die "1889. Bühnenfestspiele in Bayreuth." mit Hinweisen auf die verschiedenen Aufführungen vom 21. Juli bis 18. August 889, Eintrittskarten für 20 Mk [Mark]. - "Mitglieds-Karte", "Allgemeiner Richard Wagner-Verein" für Franz Spängler, [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]], Krems, ausgestellt in Krems am 1. Juli 1889. - "Ankündigungsblatt. Bayreuther Festspiele 1889 [… 48 x 17 cm] Sonder-Zug am Samstag, 20. Juli 1889, ab Wien Westbahnhof 6 Uhr 20, Ankunft in Bayreuth 8 Uhr Abends", Haltestellen u.a. Linz, Wels, Passau, Regensburg jeweils mit Zeitangaben "Purkersdorf 6 Uhr 40 Prager Zeit, Passau 1 Uhr 05" [13 Uhr 05] "Münchner Zeit"; Rückfahrtmöglichkeiten innerhalb von 14 Tagen, von 40 Tagen" […], "direct" oder über Salzburg / über Wörgl mit unterschiedlichen Preisangaben; "blosse Fahrt" für 23 fl. [Gulden], mit "Billet" für "Parsifal", "Tristan und Isolde" oder "Die Meistersinger von Nürnberg" 15 fl., Nicht-Vereinsmitglieder 2 fl. Aufschlag; Hinweise auf Unterkünfte, auf einen Mittagstisch ("Suppe, Rindfleisch mit Beilage und Braten"); Anmeldung zum Festspielzug […] und so weiter. "Nachtrag": Sonderzüge aus Venedig, Triest usw.; "Bayreuth liegt in anmutig schöner Gegend, von Gebirgen rings umgeben" […] "Das Theater ist auf einer Anhöhe (mit prächtigem Blick auf die Stadt) erbaut" […] "Die Erholungspausen (fast eine Stunde nach jedem Acte) werden im Freien in den Gartenanlagen" […] "zugebracht. Eine Stunde nach Schluss des letzten Actes (10 Uhr Nachts) verkehren noch Eisenbahnzüge nach allen Richtungen." [… Veranstalter ist der] "Wiener akad. Wagner-Verein". – Postkarte aus Bayreuth vom 11. Juli 1889 an Dr. Franz Spängler, Reservierung eines Zimmers vom 20. bis 25 Juli bei ''Herrn Instrumentenmacher Stengel'' […], unterschrieben: "Das Wohnungs-Comité."
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==== Postkarte vom 20. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an die Ehefrau [[Franziska Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; Poststempel "Wels 20 7 11 F 89" und "Salzburg-Stadt 20 7 4 A 89; An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Höllbräu'':<br />
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[Bleistift:] ''Bahnhof Wels 20/7 1889 // Herzlichen Gruß an dich u die Kinder // von // deinem Franz''
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==== Postkarte vom 20. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Postkarte von [[Franziska Spängler]] an den Ehemann [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; Poststempel "Salzburg-Stadt 20 XX 89" [teils verwischt] und "Bayreuth II 21 Jul 3-4 Nm. 89"; "An" ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk. Landesgerichtsrat, derzeit // Baireuth // Baiern // Abgabe bei Herrn Instrumentenmacher Steng[e]l, Ludwigstraße N. 13. I. Stock''; [Ergänzung]:<br />
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''Lieber Mann! Salzburg 20./7. 1889. // Ich eröffne hiemit unsern Kartenwechsel, indem ich dir meine und der Kinder beste Grüße sende. Heute regnete es hoffnungslos, sieht auch noch nicht sehr tröstlich aus. Tante Pepi, die dich auch grüßt, war so gut, mit ihrer bekannten Kunst die Kinder zu unterhalten, mir den langen Regennachmittag kürzen zu helfen. // Hoffentlich bist du sammt unsern Ehrennichten<ref>Töchter von [[Otto Spängler]]; nach dem Kartenbrief vom 23. Juli 1889 sind es drei Töchter, also wahrscheinlich Aloisia (* 1871), Emilia (* 1874) und Berta (* 1877). Auf der Postkarte vom 26. Juli 1889 ist allerdings von den ''beiden Nichten'' die Rede.</ref> wo[h]l und vergnügt in Baireuth angelangt und dürfte es in diesem Falle heute Abend recht heiter in der Kremser Colonie hergehen. Auf baldige Nachricht hoffend und mit besten Grüßen deine // Alte.''
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==== Postkarte vom 21. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "Bayreuth-Stadt 21 7 9 Vor 89" und "Salzburg-Stadt 22/7 4 F 89"; An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräuer''; [Ergänzung]:<br />
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[Bleistift:] ''Bayreuth 21/VII 89 // Liebe Fanni // Wir sind gestern Abends sehr wohlbehalten hier angekommen u.'' [unterstrichen:] ''gut untergebracht; ich hatte leider gestern Ab[en]ds nicht mehr Gelegenheit, dir eine Karte zu schreiben. Die aus Wels hast du hoffentlich erhalten. Gestern während der Fahrt hatten wir viel Regen, heut ist es wieder schön. Grüße an die Kinder u. Bruder Otto; ich bleibe dein treuer // Franz // Die Nichten grüßen die Frau Tante bestens''
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==== Postkarte vom 22. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "Bayreuth II 22 Jul Vor 10-11 89" und "Salzburg-Stadt 23/" [verwischt] "89; An" ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräuer''; [Ergänzung]:<br />
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''Liebe Fanni! // Soeben habe ich zu meiner Freude deine Karte vom Samstag erhalten, u ich danke dir für deine Mittheilungen u freue mich dß Ihr wohl seid. Auch wir hatten in Passau u. Regensburg strömenden Regen, dagegen einen schönen Abend. // Die gestrige Parsifal-Aufführung war großartig schön, die künstlerischen Leistungen unübertrefflich. Wir sind alle wohl, auch die Nichten, Heute Vorm geht [es] in die Eremitage (à la Hellbrunn) // Mit herzlichem Gruße // Dein treuer // Franz // Bayreuth 22 / VII früh ½ 8 Uhr''
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==== Kartenbrief vom 22. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Aufgerissener "Karten-Brief"<ref>Gedruckter Hinweis: "Zu öffnen durch Abtrennung des durchlochten Randes"; Brief geöffnet: 16 x 13 cm</ref> 5 kr. oliv<ref> Gedruckter Hinweis: "Bei Karten-Briefen nach dem Auslande ist die Ergänzungs-Briefmarke neben der eingedruckten beizukleben." Keine dieser Kartenbriefe hat ein zusätzliches Porto.</ref> für ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat derzeit'' in ''Baireuth // Baiern''; Poststempel "Salzburg-Stadt 22 XX 89" [teils verwischt] und "Bayreuth II 23 Jul von 8-9 89"; mit Bleistift hinzugefügt ''Stengel, Ludwigstr. 13.''; XX = unleserlich:<br />
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''Krems [!]<ref>Sie ist in Salzburg.</ref> 22. Juli 1889 // Lieber Mann! Für deine Karte aus Wels, die ich Samstag noch erhielt, besten Dank! Heute hoffe ich zu hören, wie es dir in Baireuth geht und wie die Ehrennichten mit ihrem Adoptivonkel zufrieden sind. Hoffentlich sehr gut. – Wir mußten Samstag außer der hl Messe und den Gang zu Herrn Sauter hübsch daheim bleiben, doch gestern war es wunderschön. Wir verbrachten den ganzen Tag im Freien. Nach der hl. Messe um ¾ 9 Uhr wanderten wir nach [[Maria Plain]], blieben dort zur Mittag. Nach Tisch wollte ich nach [[Radeck]] hinüber, trafen aber wieder auf den XX Weg, dann hielten wir uns bei dem Hause vor dem der Ziehbrunnen steht lange auf nahmen die Jause beim Wirt zur Plainer Brücke und kamen erst gegen 8 Uhr Abends heim. Otto ging sehr gut. Die Kinder waren brav. Heute regnet es leider wieder. Hast du schon einen Schirm?'' [Satz unterstrichen:] ''Mutterl, magst ein Käse? Ich freue mich, wenn du dich recht gut unterhälst. Wie gefiel dir Parsiwal? [!] Machen dir die Nichten keine Sorgen? Ich freue mich schon sehr, bis du wieder kommst. Behalte lieb deine Fanni Spängler. // Beste Grüße an alle Kremser Bekannten.''
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==== Postkarte vom 22. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Postkarte von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; Poststempel "Salzburg-Stadt 22 XX 89" [teils verwischt] und "Bayreuth II 23 Jul 4 Nm. 89"; "An" ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat derzeit // Bayreuth // Baiern // Abgabe bei Herrn Instrumentenmacher Steng[e]l, Ludwigstraße N. 13. I. Stock'':<br />
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''Lieber Mann! Salzburg 22. Juli 1889. // Heute früh erhielt ich mit Freude deine Karte, nachdem ich schon an dich geschrieben hatte. Eben kommt mir der Gedanke daß ich deine Adresse nicht vollständig ausgeschrieben habe, was sehr dumm wäre. Sag mir doch, ob du den Kartenbrief bekommen hast. Wir waren in der Schwimmschule Roserl wollte erst nicht springen, sprang aber 2 mal Nachtmittag gehen wir mit Tante Pepi auf den [[Mönchsberg]]. Das Wetter ist etwas zweifelhaft dabei sehr warm. Neffe Otto ist gestern gekommen ich sah ihn noch nicht. Uns geht es gut, hoffentlich auch dir und den Ehrennichten. Welche macht dir denn am meisten zu schaffen? // Deine Fanni''
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==== Postkarte vom 23. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "Bayreuth II 22 Jul Vor 10 89" und "Salzburg-Stadt 24/7 4 F 89"; An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräuer''; [Ergänzung]:<br />
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[Bleistift:] ''Bayreuth 23/VII 89 // Liebe Fanni! // Heute habe ich noch keine Nachricht von dir erhalten, doch will ich mich deßhalb nicht beunruhigen. Wir sind wohl; auch die gestrige Vorstellung war, einige fast ermüdende Länge einzelner Szenen abgerechnet, ausgezeichnet. Mit Gruß von mir u den Nichten an dich u die Kinder // Dein Franz''
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==== Kartenbrief vom 23. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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"Karten-Brief" 5 kr. oliv für ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat derzeit'' in ''Bayreuth // Baiern // Abgabe bei Herrn Stengl Instrumentenmacher, Ludwigstr. N. 13''; Poststempel "Salzburg-Stadt" [verwischt] "89" und "Bayreuth II 24 Jul 4 Nm. 89"; [Ergänzung]; [?] = fraglich; XX = unleserlich:<br />
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''Salzburg, 23. 7. 1889 // [alles Folgende mit Bleistift:] Liebster Mann! Trotz eines recht haltbaren Regens sind wir in [[Leopoldskron]], Roserl schwimmt brav, aber springt nicht. Uns geht es gut, gestern waren wir zuerst in Leopoldskron, Nachmittag mit Tante Pepi auf dem [[Mönchsberg]]e. Das Wetter war Vormittag unsicher, nach Tisch wurde es hübsch, der Abend war schön. Denke dir, Samstag fuhren Hitzinger nach Mondsee zur Taufe ihrer Enkelin [?], Papa Hitzinger war schon etwas unwo[h]l, durch die große Hitze bekam er einen Schlaganfall, linke Seite gelähmt, gestern kam ein Telegramm, daß große Schwäche vorhanden ist.<ref>Oberlandesgerichtsrat Johann Ritter von Hitzinger (* 1813; † Juli 1889); vgl. Kartenbrief vom 24. Juli 1889 und Karte vom 25. Juli 1889.</ref> Pepi XX Frau v Siegfrieden [?] sind in Mondsee. –  – Für deine Karte danke ich dir, bin sehr froh, daß es Euch gut geht, daß es Euch an Unterhaltung nicht fehlt, weiß ich auch, möchte nur wißen, wer mehr zu schaffen hat, du mit den 3 Ehrennichten, oder ich mit meinem Seiffenzeug? [?] Wer hat mehr G’frett? – Ich gehe mit den 3 Wienerspatzen früh nach [[Morzg]], ich glaube es wird den Aigner nicht zuwider sein, wenn ihre Kinder Gesellschaft haben, auch meine Leute. Ein Glück, daß wir keine Zuckerstangeln sind, sonst müßten wir zergehn. Dir 10000 Küße den Kremsern besten Gruß. // Deine Fanni.''
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==== Postkarte vom 24. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "Bayreuth II 24 Jul Vor 11 89" und "Salzburg-Stadt 25/7 1 F." [verwischt?] "89; An" ''Frau Fanni Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräuer''; [Ergänzung]:<br />
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''Bayreuth 24/VII 1889 // Liebe Fanni! // Gestern habe ich deinen Kartenbrief u dann die nächste Karte erhalten; auf ersterer fehlte Wohnungsangabe, darum kam er auf dem Umwege über das Wohnungscomité mir um einen Tag später zu. Uns geht es gut, doch vergeht kein Tag ohne etwas Regen. Den gestrigen Tag haben wir alle hier zugebracht, u. Nachm. Ausflüge unternommen. Heute Abends ist die letzte Vorstellung (Meistersinger) auf die ich mich sehr freue. Morgen geht es dann nach Nürnberg! Vergiß nicht für 26/VII die Glü[c]kwünsche an die verschiedenen Auer in Pottenst[ein], dann der Schwägerin Anna u. unserer A. Allen herzliche Grüße von deinem treuen Franz // Die N.[ichten] empfehlen sich dir; sie sind recht brav.''
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==== Kartenbrief vom 24. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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"Karten-Brief" 5 kr. für ''Herrn Doctor [unterstrichen:] Franz Spängler // k.k. Landesgerichtsrat derzeit // Postlagernd Hauptpostamt'' in ''Nürnberg.''; Poststempel "Salzburg-Stadt 24 [... verwischt] und ''Nürnberg II 24.7 12 vm 89'':<br />
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''Salzburg, 24. 7. 1889 // Liebster Mann! // Hoffentlich hast du meine gestrige Karte erhalten, die ich noch nach Bayreuth schickte. Bei Hitzinger ist heute früh die Katastrophe eingetreten. Er wird nach Linz gebracht. Gestern war ich mit den 3 Größeren über Mittag in [[Morzg]], sah Aigner’s und blieb dann bei meiner Mutter um mich gehörig auszusprechen. Die Mutter war ziemlich wohl, sie war im Freien. Gestern war es sehr regnerisch, früh ist es trüb und kühl. Nachmnittag bin ich mit den Wiener Spatzen bei Frau Emma Schumacher. Vormittag war ich in St. Sebastian, dann bei Schneeberger Emma und Frl. Fanni. Also sind die Nichten brav und folgsam? Das freut mich, sage ihnen Grüße von mir. Wenn nur das Wetter wieder hübscher würde, bis du sammt den Ehrennichten hieher kommst! Noch eine volle Woche, vielleicht länger muß ich hier auf dich warten. Nun unterhalte dich nur recht gut, ich freue mich schon, Eure verschiedenen Erlebnisse besprechen zu hören. Mit vielen Küßen // deine Alte. // Anna küßt dir die Hand // Grüße von den Kindern.''
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==== Postkarte vom 25. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Postkarte von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; Poststempel "Salzburg-Stadt 25 7 12 M 89" und "Nürnberg 25 7 18 Nm. 89"<ref>Die Poststempel sind tatsächlich und deutlich vom selben Tag; "12 morgens" in Salzburg, "18 nachmittags" in Nürnberg.</ref>; "An" ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat derzeit'' in ''Nürnberg // Postlagernd Hauptpost'' // [blau durchstrichen und oben blau:] ''Hotel Himmrereiter'' [?]:<br />
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''Salzburg 25./7. 1889.'' [der Text ist kreisförmig geschrieben, rechts unten beginnend:] ''Lieber Mann! Sehr dankbar für deine Karte. Uns geht es gut. Sei aber daran, der Pottensteiner zu schreiben auch Karten an die Frau Bürgermeister. Gestern lernte ich unsern neuesten Neffen kennen, heute will ich mir die Großnichten ansehen. Das Wetter scheint sich zu bessern, doch ist es kühl. Über das Wo[h]lverhalten der Nichten bin ich erfreut, hätte mir leid gethan, wenn du nicht wenigstens diesen Theil des Urlaubs, wo du vom Hauskreuz frei bist, ohne Krieg verleben könntest. In wenigen Tagen heißt es ohnehin wieder zurück mit dir aus dem idealen Leben in die rauhe Wirklichkeit. Daß Ihr am Dienstag nichst Besonderes unternommen habt, dachte ich mir. Mit 1000 Grüßen deine Alte.''
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==== Postkarte vom 25. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; Postkarte, aufgeklebt 5 Pfennig Bayern, gestempelt "Bayreuth II 25 Jul Vor 10 89" und "Salzburg-Stadt 26" [verwischt]; An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof z. Höllbräu''; Ansichtskarte "Gruss aus Bayreuth", Wagner- und Liszt-Zeichnungen, Szenen-Zeichnung "Mann mit Bogen und Wanderstock vor Bäumen"; schwache Schrift mit Bleistift; [?] = fraglich; XX = unleserlich:<br />
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''Einen letzten Gruß in Begleitung einer frisch schwindenden [?] XX XX XX senden aus Beireut die verXX Ehrennichten s. Onkel'' [im Oval:] ''Mimi Freschl Elise Haimmerl XX Ertl''
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==== Postkarte vom 25. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig; Poststempel "Nürnberg II 25 7 9 Nm. 89" und "Salzburg-Stadt 26" XX [verwischt]; An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräu'':<br />
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[Bleistift:] ''Nürnberg 25/VII 1889 // Liebe Fanni! // Wir sind heute wohlbehalten in Nürnberg angekommen, u sind schon viel herumgegangen. Wahrscheinlich fahren wir schon morgen nach München weiter. // Wegen des Todes des OLGR Hitzinger bitte ich der Familie Angermayer mein Beileid auszusprechen Prof Holub mußte wegen Unwohlseins (Halsweh in Folge Verkühlung) in Bayreuth bleiben Herzliche Grüße von deinem Franz''
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==== Postkarte vom 26. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "Nürnberg II 26 7 4 Nm. 89" und "Salzburg-Stadt 27 7 4 F. 89"; "An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbrauer''; XX = unleserlich:<br />
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[Bleistift:] ''Nürnberg 26/VII 1889 // Liebe Fanni! // Es ist fast die ganze Kremser Colonie nach Nürnberg gefahren, wo wir den gestrigen Nachm. u heutigen Vormittag zubrachten. Die beiden Nichten fahren schon heute Nachm. nach München, mich läßt das XX Museum nicht weg, u so bleibe ich bis Ab[en]ds hier u fahre über Nacht nach München // Deine Strudel-Karte habe ich soeben erhalten, besten Dank für die regelmäßige Correspondenz Da wir von hier früher wegkommen, so werden wir voraussichtlich früher nach Salzburg kommen entweder Dienstag od Mittwoch.
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Näheres hierüber erfährst du rechtzeitig // dein // treuer Franz''
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==== Kartenbrief vom 26. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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"Karten-Brief" 5 kr. für ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk. Landesgerichtsrat // derzeit'' "in" ''München // Hauptpostamt'' [durchgestrichen:] ''Postlagernd'' // korrigiert ''Hotel Stachus''; Poststempel "Salzburg-Stadt 26 XX 89" [verwischt] und "München 29. Juli vm. 12 89.", rückseitig Stempel vom gleichen Tag, München… 6-7 Nm. und 8-9 Nm.; XX = unleserlich:<br />
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''Salzburg, 26 7. 1889. Früh 8 ½ Uhr. // Liebster Mann! // Sonst hatte ich jeden Tag um diese Zeit deine Karte, heute ging ich leer aus. Ich hoffe wo[h]l, daß kein unangenehmer Zwischenfall dich am Schreiben hinderte, doch bin ich unruhig bis ich deine Karte in Händen habe. Gestern kam eine Sendung an dich als dienstl. Sache. Ich kann nichts anderes thun als das mäßig große Couvert ruhig aufheben, doch wollte ich dir’s gleich schreiben. Wann wird der Hinreisetag für uns sein? Ich hoffe, daß es dir gut geht, grüße Alle und erinnere dich manchmal // deiner Alten. // Eben kam XX XX XX schönen Dank. Hofffentlich kehrt das Bewußtsein doch wieder?''
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==== Postkarte vom 27. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "München II 28 Vor 8-9 89." und "Salzburg-Stadt 28/7 8 A 89; An" ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräuer'':<br />
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''München 27 Juli 1889 // Liebste Fanni! Wir sind seit gestern Ab[en]ds, beziehungsweise ich seit heute früh in München, wo das Wetter sehr regnerisch ist. Von der Kremser Gesellschaft sind heute Dir. Sacher u Prof. Sterkl, die bisher mit uns gewesen waren, von hier abgereist, u es ist nur mehr Prof Ried hier, der noch mit mir im nämlichen Zimmer wohnt; u. zw[ar] sind wir bei'' [unterstrichen:] ''Stachus, wo wir sehr gut, u verhältnißmäßig billig untergebracht sind. Das Turnerfest bringt viel Leben in die Stadt; doch wird es uns nicht viel in Anspruch nehmen Ich Grüße dich u die Kinder herzlichst, u. freue mich schon auf Euch. Hoffentlich Mittw auf Wiedersehen // Dein Franz.''
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==== Postkarte vom 27. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Postkarte von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; mehrere Poststempel "Salzburg-Stadt 27 XX" [verwischt] und mehrfach "München" 28. und 29. "Jul […] 89"; "An" [Bleistift:] ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat // [durchgestrichen:] Postlagernd Hauptpostamt // Hotel Stachus "in" München'' [kräftig mit blauem Stift:] ''52'':<br />
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[Bleistift:] ''Lieber Mann! Salzburg 27. 7. 1889. // Bin sehr erfreut, daß ich gestern Abend und heute früh eine Karte bekam, und sehe, daß Alles gut geht. Hoffentlich wird P: Hb. <ref>"Prof Holub", vgl. Postkarte vom 25. Juli 1889</ref> bald Euch nachkommen. Gestern waren wir wieder bei meiner Mutter, es geht ihr ziemlich gut. Bei der Rückfahrt wurden wir pudelnaß, hat aber Nichts geschadet. Emma reiste gestern nach Brünn, meine Schwester Anna wird mit uns nach Krems fahren. Sie freut sich. Deßhalb muß die Zimmerputzerei doch stattfinden! Wenigstens haben die Kinder Gesellschaft. Ich erwarte also bald genaue Vorschrift wegen der Hinreisefahrt. Dich bald wohl begrüßen zu können hofft deine Alte.''
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==== Postkarte vom 27. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Postkarte von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; mehrere Poststempel "Salzburg-Stadt 27 XX" [verwischt] und mehrfach "München" 28. und 29. "Jul […] 89"; "An" ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat // [durchgestrichen:] Postlagernd Hauptpostamt // Hotel Stachus "in" München'':<br />
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''Lieber Mann! Salzburg 27. 7. 1889. 4 Uhr Nachmittag // Ich mache dir bekannt, daß heute unser Neffe Otto<ref>Otto Alois Spängler (* 1868; † 1922)</ref> nach München gereist ist. Er wohnt bei Scherer, Amalienstraße N. 50 A. Schwager Otto würde sich freuen, wenn du den Otto deine Anschrift in München bekannt geben würdest. Eben ist Frau Baronin Pittel<ref>vgl. Kartenbrief vom 29. Juli 1889</ref> bei mir. Deine Alte.''
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==== Postkarte vom 28. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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Postkarte von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; gedruckt "Correspondenz-Karte. / oliv 2 kr." [Kronen]; mehrere Poststempel "Salzburg-Stadt 28 XX" [verwischt] und mehrfach "München 29 Jul […] 89"; "An" ''Herrn Doctor Franz Spängler // kk Landesgerichtsrat derzeit // Hotel Stachus // München''; [mit blauem Stift, unterstrichen:] ''52'':<br />
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''Lieber Mann! Salzburg 28./7. 1889. // Um in meiner Kartensendung keine Unregelmäßigkeit eintreten zu laßen, berichte ich, daß es uns gut geht und grüße dich. Heute habe ich keine Nachricht von dir; hoffentlich ist dann nichts Unangenehmes schuld. Du weißt, wie leicht ich mir Sorgen mache. Unterhalte dich nur recht gut dieß wünscht und hofft deine Alte, deine Begleitung beste Grüße. Das Wetter ist schändlich.''
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==== Postkarte vom 28. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "München I 28 Jul 7-8 Nm. 89" und "Salzburg-Stadt XX" [verwischt] "89; An" ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräuer'':<br />
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''München 28 / VII. 1889 // Liebe Fanni! In Eile benachrichtige ich dich dß alles wohl ist; heute ist ein Leben in München, wie ich es nie gesehen – infolge des Turnerfestes Wir haben heute Nachm. Schranzhofer u. Schlattauer getroffen. // Herzliche Grüße! In Folge unseres früheren Wegreisens v Nürnberg, u. der Sonntagsruhe am Postamte bin ich gestern u heute ohne Nachrichten von dir. Dein Franz''
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==== Kartenbrief vom 29. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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"Karten-Brief" 5 kr. für ''Herrn Doctor Franz Spängler'' […] [durchgestrichen:] ''München // Postlagernd Hauptpostamt'', korrigiert ''Hotel Stachus''; verschiedene Poststempel Salzburg-Stadt 29. und München 29. und 30. Juli; [mit blauem Stift:] ''52''; rückseitig ''Absenderin Franziska // Spängler Salzburg // Höllbräu'':<br />
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''Salzburg, 29/7. 1889. // Lieber Mann! // Wenn nicht irgend etwas ganz Besonderes dich hindert, mir zu schreiben, so ist es unsagbar'' [unterstrichen:] ''grausam, mich solche Angst leiden zu laßen, Gestern hoffte ich umsonst auf eine Zeile und auch heute früh. Wenn bis Mittag nichts kommt, weiß ich mir keinen Rat vor Sorge. Deine Franziska Spängler''
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==== Postkarte vom 29. Juli 1889 von Franz Spängler an Franziska Spängler ====
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Postkarte von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; gedruckt "bayer. Wappen / Königreich Bayern. / Postkarte / lila 5 Pfennig"; Poststempel "München II Jul XX" [verwischt] "Vor 9-10 89" und "Salzburg-Stadt XX" [verwischt] "89; An" [Bleistift:] ''Frau Franziska Spängler'' // "in" ''Salzburg // Gasthof zum Höllbräu'':<br />
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[Bleistift:] ''Liebe Fanni! München 29 / VII 89 // Heute sende ich dir voraussichtlich die vorletzte Karte, da wir Mittwochs nach Chiemsee u. Ab[en]ds nach Salzbburg zu kommen gedenken. Eure Abfahrt soll mit dem Zuge um 9 Uhr 15 Vorm geschehen; wir werden uns dann in Prien treffen; nimm für Euch die Rundtour biletten, mit denen die Dampfschiffahrt mit innbegriffen ist. Herzliche Grüße; hoffentlich fröhliches Wiedersehen übermorgen Dein D[r]Spängle[r]'' // [quer:] ''Morgen bekommst du noch ein Telegramm''
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==== Kartenbrief vom 29. Juli 1889 von Franziska Spängler an Franz Spängler ====
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"Karten-Brief" 5 kr. für ''Herrn Doctor Franz Spängler'' […] [durchgestrichen:] ''München // Postlagernd Hauptpostamt'', korrigiert ''Hotel Stachus''; verschiedene Poststempel Salzburg-Stadt 29. und München 29. und 30. Juli; [mit blauem Stift, unterstrichen] ''52'':<br />
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''Salzburg, 29.7. 1889. // Liebster Mann! // Aus meinen vor einer Stunde in ziemlichster Aufregung geschriebenen Karte kannst du sehen, wie sehr ich mich nach Nachricht von dir sehnte. Gott sei Dank ist meine Angst umsonst gewesen. Nun seid nur Alle recht vergnügt: Gott lohne dir deine pünktlichen Nachrichten. Sollen wir wirklich Euch entgegenkommen, so mußt du mir'' [unterstrichen:] ''genauestens Verhaltungsmaßregeln geben betreffs Abreise u. s. w. Hast du Otto schon gesehen: Gestern war ich mit Baronin Pittel im Cosmorama, vorgestern trotz Regens auf der [[Bürgerwehr]]. Pittels<ref>Adolph Freiherr von Pittel (* 1838; † 1900); er wohnte seit 1870 in Pottenstein und daher stammt die Bekanntschaft mit der Familie von Franz Spängler. Vgl. die Briefe vom 2. August 1882, vom 7. August 1882 und vom 8. August 1885.</ref> laßen dich grüßen, es geht ihnen gut. Sie reisten gestern um 2 Uhr nach Linz. Das Wetter war gestern schändlich. Gegen Abend war ich bei Frau Wahl auf einen gehörigen Plausch. Es geht ihr und den Kindern gut. Heute ist das Wetter wieder erträglicher, sieht aber nicht aus nach dauernder Besserung. So lange wir hier allein sind, ist mir das Wetter ziemlich gleichgültig. Dir dagegen wünsche ich dann bessers Wetter, schon der Nichten wegen. Auf fröhliches Wiedersehen hoffen deine Alte.''
 
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