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| | [[Datei:Kunstprojekt Einwurf Heinrich Schellhorn Michael Weese 02.jpg|thumb|Am Samstag, den [[7. Mai]], stand [[Landesrat]] [[Heinrich Schellhorn]] als erster "Täter" mit einem Stein in der Hand vor dem ersten Fenster. Dahinter stand Ing. Mag. [[Michael Weese]], Direktor des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s, als erstes "Opfer". Nach diesem Einwurf wurden die Rollen vertauscht, das Opfer wurde zum Täter.]] | | [[Datei:Kunstprojekt Einwurf Heinrich Schellhorn Michael Weese 02.jpg|thumb|Am Samstag, den [[7. Mai]], stand [[Landesrat]] [[Heinrich Schellhorn]] als erster "Täter" mit einem Stein in der Hand vor dem ersten Fenster. Dahinter stand Ing. Mag. [[Michael Weese]], Direktor des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s, als erstes "Opfer". Nach diesem Einwurf wurden die Rollen vertauscht, das Opfer wurde zum Täter.]] |
| | [[Datei:Kunstprojekt Einwurf Schnellportrait 01.jpg|thumb|Der Künstler [[Bernhard Gwiggner]] zeichnete ein Schnellportrait von [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]]. Das Schnellportrait und eine Scheibe, die das Bild von [[Georg Rinnerthaler]] 1938 bei seiner Verhaftung in [[Neumarkt]] zeigt, wurden dann über die eingeworfene Scheibe geklebt.]] | | [[Datei:Kunstprojekt Einwurf Schnellportrait 01.jpg|thumb|Der Künstler [[Bernhard Gwiggner]] zeichnete ein Schnellportrait von [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]]. Das Schnellportrait und eine Scheibe, die das Bild von [[Georg Rinnerthaler]] 1938 bei seiner Verhaftung in [[Neumarkt]] zeigt, wurden dann über die eingeworfene Scheibe geklebt.]] |
| − | [[Datei:Kunstprojekt Einwurf Eröffnung.jpg|thumb|Gedenkort in [[Neumarkt am Wallersee]] mit Kunstaktion Einwurf eröffnet; im Bild Mag. [[Robert Obermair]], [[LAbg]]. [[Josef Schöchl]], Dr. [[Albert Lichtblau]], 2. [[Landtagspräsident]] Dr. [[Sebastian Huber]], [[Ingrid Weese-Weydemann]] MAS, Dr.in phil. [[Hildegard Fraueneder]], [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] DI [[Adolf Rieger|Adi Rieger]] und [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]];]] | + | [[Datei:Kunstprojekt Einwurf Eröffnung.jpg|thumb|Gedenkort in [[Neumarkt am Wallersee]] mit Kunstaktion Einwurf eröffnet; im Bild Mag. [[Robert Obermair]], [[LAbg.]] [[Josef Schöchl]], Dr. [[Albert Lichtblau]], 2. [[Landtagspräsident]] Dr. [[Sebastian Huber]], [[Ingrid Weese-Weydemann]] MAS, Dr.in phil. [[Hildegard Fraueneder]], [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] DI [[Adolf Rieger|Adi Rieger]] und [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]];]] |
| | Das '''Kunstprojekt Einwurf''' war [[2022]] ein Projekt im Rahmen des Projekts [[Orte des Gedenkens und der Erinnerung]] ''Widerstand gegen den [[Nationalsozialismus]] im Land Salzburg'' in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]]. | | Das '''Kunstprojekt Einwurf''' war [[2022]] ein Projekt im Rahmen des Projekts [[Orte des Gedenkens und der Erinnerung]] ''Widerstand gegen den [[Nationalsozialismus]] im Land Salzburg'' in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]]. |
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| | Dr. Fraueneder führte in ihrer Rede zu Beginn aus, dass die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur in Österreich erst in den [[1980er]]-Jahren in Gang kam. Auch danach blieb es schwierig, besonders auf lokaler Ebene, offene Diskussionen zu führen. Denn Täter und Opfer waren häufig Nachbarn, Verwandte, engere Familienmitglieder. "Das Projekt Orte des Gedenkens bietet eine Mischung aus historischer Forschung, schulischer Vermittlung und künstlerischer Gestaltung. So wird der Kampf gegen den Nationalsozialismus nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch eine dauerhafte und nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht", betonte und [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[Heinrich Schellhorn]]. | | Dr. Fraueneder führte in ihrer Rede zu Beginn aus, dass die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur in Österreich erst in den [[1980er]]-Jahren in Gang kam. Auch danach blieb es schwierig, besonders auf lokaler Ebene, offene Diskussionen zu führen. Denn Täter und Opfer waren häufig Nachbarn, Verwandte, engere Familienmitglieder. "Das Projekt Orte des Gedenkens bietet eine Mischung aus historischer Forschung, schulischer Vermittlung und künstlerischer Gestaltung. So wird der Kampf gegen den Nationalsozialismus nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch eine dauerhafte und nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht", betonte und [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[Heinrich Schellhorn]]. |
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| − | 2. [[Landtagspräsident]] Dr. [[Sebastian Huber (Arzt)|Sebastian Huber]] ([[NEOS]]) schilderte, wie auf seinen Antrag hin [[2015]] die [[Salzburger Landesregierung]] entschieden hatte, das Projekt "Orte des Gedenkens und der Erinnerung" zu starten. Ingrid Weese-Weydemann vom [[Museum Fronfeste]] informierte über das Zustandekommen dieses ersten Kunstprojekts in Neumarkt. Weitere Redner waren [[LAbg]]. [[Hofrat]] Dr. [[Josef Schöchl]] und Bürgermeister Rieger. | + | 2. [[Landtagspräsident]] Dr. [[Sebastian Huber (Arzt)|Sebastian Huber]] ([[NEOS]]) schilderte, wie auf seinen Antrag hin [[2015]] die [[Salzburger Landesregierung]] entschieden hatte, das Projekt "Orte des Gedenkens und der Erinnerung" zu starten. Ingrid Weese-Weydemann vom [[Museum Fronfeste]] informierte über das Zustandekommen dieses ersten Kunstprojekts in Neumarkt. Weitere Redner waren [[LAbg.]] [[Hofrat]] Dr. [[Josef Schöchl]] und Bürgermeister Rieger. |
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| | Zwischen den Reden gab es musikalische Einlagen mit Bezug auf das Projekt und den Nationalsozialismus. Genau zu jenem Zeitpunkt, als die eigentliche Wurfaktion begann, regnete es besonders stark. Daher wurde die Aktion mit einem Zelt überdacht. Nach dem ersten Einwurf skizzierte Bernhard Gwiggner ein Schnellportrait von [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]] am 7. Mai 2022 bei der Eröffnung des Kunstprojekts. Das Schnellportrait und eine Scheibe, die das Bild von [[Georg Rinnerthaler]] 1938 bei seiner Verhaftung in [[Neumarkt]] zeigt, wurden dann zusammen mit der eingeworfenen Scheibe in den Rahmen montiert, der das Kunst- und Erinnerungsdenkmal darstellen soll. | | Zwischen den Reden gab es musikalische Einlagen mit Bezug auf das Projekt und den Nationalsozialismus. Genau zu jenem Zeitpunkt, als die eigentliche Wurfaktion begann, regnete es besonders stark. Daher wurde die Aktion mit einem Zelt überdacht. Nach dem ersten Einwurf skizzierte Bernhard Gwiggner ein Schnellportrait von [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] Dr. [[Heinrich Schellhorn]] am 7. Mai 2022 bei der Eröffnung des Kunstprojekts. Das Schnellportrait und eine Scheibe, die das Bild von [[Georg Rinnerthaler]] 1938 bei seiner Verhaftung in [[Neumarkt]] zeigt, wurden dann zusammen mit der eingeworfenen Scheibe in den Rahmen montiert, der das Kunst- und Erinnerungsdenkmal darstellen soll. |