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== Probleme während der Planungsphase ==
 
== Probleme während der Planungsphase ==
 
===  Seltene Tierarten gestalten die Findung eines Standorts des Abraums schwierig ===
 
===  Seltene Tierarten gestalten die Findung eines Standorts des Abraums schwierig ===
Ein Knackpunkt war von Beginn an die Lagerung von zwei Millionen Kubikmeter Ausbruch. Ursprünglich war der Steinbachgraben im Gemeindegebiet von [[Lochen am See]] ([[Bezirk Braunau am Inn]], [[OÖ]].) vorgesehen gesehen. Dort leben vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie der geschützte [[Schwarzer Grubenlaufkäfer|Grubenlaufkäfer]], und so musste dieser Deponiestandort fallengelassen werden. Außerdem wollten die ÖBB das Ausbruchmaterial über eine [[Materialseilbahn]] über den [[Tannberg]] transportieren, was ebenfalls auf Widerstand stieß. Dann zwang der Nachweis einer geschützten [[Steinkrebs]]art zur Umplanung des Lagerungsorts im Flachgau.
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Ein Knackpunkt war von Beginn an die Lagerung von zwei Millionen Kubikmeter Ausbruch. Ursprünglich war der Steinbachgraben im Gemeindegebiet von [[Lochen am See]] ([[Bezirk Braunau am Inn]], [[OÖ]]) vorgesehen gesehen. Dort leben vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie der geschützte [[Schwarzer Grubenlaufkäfer|Grubenlaufkäfer]], und so musste dieser Deponiestandort fallengelassen werden. Außerdem wollten die ÖBB das Ausbruchmaterial über eine [[Materialseilbahn]] über den [[Tannberg]] transportieren, was ebenfalls auf Widerstand stieß. Dann zwang der Nachweis einer geschützten [[Steinkrebs]]art zur Umplanung des Lagerungsorts im Flachgau.
    
Seit Februar [[2020]] prüften die ÖBB mehrere Möglichkeiten, darunter zwei Deponiestandorte. Eine Variante am Tannberg war schon als Alternative eingereicht worden. Zudem erwogen die Planer, bei der als Zwischenlager vorgesehenen Fläche in [[Karlsreith]] im Grenzgebiet von Köstendorf und Seekirchen das Material abzulagern. Neben den Deponien standen vier Standorte für eine Bahnverladeanlage auf dem Prüfstand, von der aus das Ausbruchmaterial auf Waggons abtransportiert werden soll. Nachteil: Für eine solche Variante müsste ein neuer, weiter entfernter Deponiestandort gefunden werden.
 
Seit Februar [[2020]] prüften die ÖBB mehrere Möglichkeiten, darunter zwei Deponiestandorte. Eine Variante am Tannberg war schon als Alternative eingereicht worden. Zudem erwogen die Planer, bei der als Zwischenlager vorgesehenen Fläche in [[Karlsreith]] im Grenzgebiet von Köstendorf und Seekirchen das Material abzulagern. Neben den Deponien standen vier Standorte für eine Bahnverladeanlage auf dem Prüfstand, von der aus das Ausbruchmaterial auf Waggons abtransportiert werden soll. Nachteil: Für eine solche Variante müsste ein neuer, weiter entfernter Deponiestandort gefunden werden.