| Zeile 35: |
Zeile 35: |
| | Bruder und dessen Frau Risa zu verbringen. | | Bruder und dessen Frau Risa zu verbringen. |
| | | | |
| − | == Albert als Politiker == | + | == Emma Schumacher als „Mutter der Stadt“ (1888-1890) == |
| | | | |
| | Am 17. August 1888 | | Am 17. August 1888 |
| Zeile 43: |
Zeile 43: |
| | Bevölkerung gut an. Aufgrund Schumachers kurzer Amtsperiode konnten einige seiner | | Bevölkerung gut an. Aufgrund Schumachers kurzer Amtsperiode konnten einige seiner |
| | Projekte nicht abgeschlossen werden. Die Dankbarkeit, die Schumacher dafür erwartete, blieb | | Projekte nicht abgeschlossen werden. Die Dankbarkeit, die Schumacher dafür erwartete, blieb |
| − | aus, was ihn nachhaltig enttäuschte.<ref> SCHUMACHER, Chronik, 178. Noch 1909, anlässlich einer stattfindenden Veranstaltung zur Verleihung von | + | aus, was ihn nachhaltig enttäuschte.<ref> Rittinger, Wohltäterinnen, 75, SCHUMACHER, Chronik, 178. Noch 1909, anlässlich einer stattfindenden Veranstaltung zur Verleihung von |
| | Auszeichnungen durch die Stadt Salzburg, äußerte er: „Schumacher war auch diesmal nicht unter den | | Auszeichnungen durch die Stadt Salzburg, äußerte er: „Schumacher war auch diesmal nicht unter den |
| | Glücklichen“.</ref> | | Glücklichen“.</ref> |
| | | | |
| − | | + | Für Emma Schumacher war, wie ihr Mann in seiner Chronik betonte, die Zeit zwischen 1888 |
| | + | und 1890 die glücklichste in ihrem Leben. Einerseits war ihr Mann in der Kommunalpolitik |
| | + | noch nicht den Belastungen ausgesetzt wie später in der Landespolitik, andererseits bereiteten |
| | + | ihr die Organisations- und Repräsentationstätigkeiten als Frau des Bürgermeisters große |
| | + | Freude. Albert Schumacher vermerkte, dass seine Frau beim oberösterreichisch-salzburgischen |
| | + | Sängerbundesfest am 8. Juli 1889 ihre erste öffentliche Ansprache hielt, die sie mit Bravour |
| | + | meisterte.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 77, SCHUMACHER, Chronik,201.</ref> |
| | | | |
| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |