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eine notwendige Ergänzung zum Verständnis, wer Pfarrer Rothe ist sowie unter Abschnitt Trivia die Buchpräsentation erwähnt.
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Parallel dazu bemühten sich die Schwestern um die Rückgabe einer Kontovollmacht bei einer Privatbank. Auf dem Konto sollen 95.000 Euro liegen, insgesamt geht es laut Unterstützerinnen um rund 400.000 Euro an Ersparnissen, deren Verbleib unklar sei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/aufstaendische-nonnen-salzburg-euro-ersparnissen-186956116 sn.at] 3. November 2025: Aufständische Nonnen in Salzburg ringen um 495.000 Euro an Ersparnissen </ref>
 
Parallel dazu bemühten sich die Schwestern um die Rückgabe einer Kontovollmacht bei einer Privatbank. Auf dem Konto sollen 95.000 Euro liegen, insgesamt geht es laut Unterstützerinnen um rund 400.000 Euro an Ersparnissen, deren Verbleib unklar sei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/aufstaendische-nonnen-salzburg-euro-ersparnissen-186956116 sn.at] 3. November 2025: Aufständische Nonnen in Salzburg ringen um 495.000 Euro an Ersparnissen </ref>
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Für Aufmerksamkeit sorgte ein Schreiben der Erzdiözese Salzburg, in dem dem Münchner Theologen Wolfgang F. Rothe untersagt wurde, in der Schlosskapelle Goldenstein eine Messe zu feiern. Hintergrund war eine geplante Feier am [[8. Dezember]], zu der die Schwestern ehemalige Schülerinnen eingeladen hatten. Die Erzdiözese begründete die Absage mit der ungeklärten Situation im Kloster. Rothe hatte zuvor sowohl die Schwestern als auch die Journalistin Edith Meinhart in kirchenrechtlichen Fragen beraten. Im Gegensatz zum mittlerweile pensionierten Pfarrer [[Johann Ebster]] (90), der die Messen für die Schwestern und Gläubigen üblicherweise unkompliziert übernimmt, legte Rothe Wert darauf, die offizielle Zustimmung der Eigentümer – sprich der Kirche – einzuholen.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1257459122855115&set=a.168626818405023 facebook.com], 21. November 2025 [[InfoMediaWorx]]</ref>  
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Für Aufmerksamkeit sorgte ein Schreiben der Erzdiözese Salzburg, in dem dem Münchner Theologen Wolfgang F. Rothe (58)<ref>Rothe wurde in Österreich ausgebildet und zum 1996 zum Priester geweiht. Er war bis Sommer 2024 Pfarrer in München-Perlach, dann als Springer im Dekanat München-Nordwest eingesetzt. Bekannt wurde Rothe in Österreich nach 2000 als Sekretär des damaligen Bischofs von St. Pölten, Kurt Krenn, und Vizerektor des dortigen Priesterseminars. Als der Skandal um Missbrauchsdarstellungen von Kindern in der Ausbildungsstätte für Pfarrer bekannt wurde, trat Rothe zurück. 2022 veröffentlichte er sein Buch "Missbrauchte Kinder", in dem er den inzwischen emeritierten Bischof Hans Küng mit diversen Vorwürfen beschuldigte. Eine Klage Küngs gegen den Verlag Droemer aufgrund der Veröffentlichung des Werkes in Österreich scheiterte. Die Gerichte werteten das Recht auf Meinungsfreiheit höher als die Persönlichkeitsrechte. In: SN vom 19. Dezember 2025</ref> untersagt wurde, in der Schlosskapelle Goldenstein eine Messe zu feiern. Hintergrund war eine geplante Feier am [[8. Dezember]], zu der die Schwestern ehemalige Schülerinnen eingeladen hatten. Die Erzdiözese begründete die Absage mit der ungeklärten Situation im Kloster. Rothe hatte zuvor sowohl die Schwestern als auch die Journalistin Edith Meinhart in kirchenrechtlichen Fragen beraten. Im Gegensatz zum mittlerweile pensionierten Pfarrer [[Johann Ebster]] (90), der die Messen für die Schwestern und Gläubigen üblicherweise unkompliziert übernimmt, legte Rothe Wert darauf, die offizielle Zustimmung der Eigentümer – sprich der Kirche – einzuholen.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1257459122855115&set=a.168626818405023 facebook.com], 21. November 2025 [[InfoMediaWorx]]</ref>  
    
Am [[26. November]] legte Propst Grasl den Schwestern über seinen Sprecher Harald Schiffl eine Vereinbarung vor,<ref>In dieser Vereinbarung wäre festgelegt worden,
 
Am [[26. November]] legte Propst Grasl den Schwestern über seinen Sprecher Harald Schiffl eine Vereinbarung vor,<ref>In dieser Vereinbarung wäre festgelegt worden,
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Seit Anfang September 2025 betrieben die Helferinnen den Instagram‑''Account'' nonnen_goldenstein, der von einem 35‑jährigen Mann mit Fotos und Videos aktualisiert wurde. Die Zahl der ''Followers'' stieg zunächst kontinuierlich auf 10 000, später auf 20 000 und weiter an. Bis zum [[28. November]] 2025 erreichte sie 78 000. Nach einer öffentlichen Kontroverse um den Propst von Reichersberg und Diskussionen über die künftige Führung des ''Accounts'' verdoppelte sich die Zahl der ''Followers'' innerhalb weniger Tage auf 222 000.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1265038208763873&set=a.168626818405023 facebook.com], 2. Dezember 2025, InfoMediaWorx</ref>
 
Seit Anfang September 2025 betrieben die Helferinnen den Instagram‑''Account'' nonnen_goldenstein, der von einem 35‑jährigen Mann mit Fotos und Videos aktualisiert wurde. Die Zahl der ''Followers'' stieg zunächst kontinuierlich auf 10 000, später auf 20 000 und weiter an. Bis zum [[28. November]] 2025 erreichte sie 78 000. Nach einer öffentlichen Kontroverse um den Propst von Reichersberg und Diskussionen über die künftige Führung des ''Accounts'' verdoppelte sich die Zahl der ''Followers'' innerhalb weniger Tage auf 222 000.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1265038208763873&set=a.168626818405023 facebook.com], 2. Dezember 2025, InfoMediaWorx</ref>
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Am [[17. Dezember]] gaben die Nonnen die "vorläufige Einstellung" ihrer Aktivitäten in den sozialen Medien bekannt. Bereits einen Tag später waren die nun von ihnen selbst betreuten ''Accounts'' auf Instagram (real‑nonnengoldenstein) und Facebook wieder ''online''. Sie waren ursprünglich von einer ehemaligen Schülerin der Klosterschule eingerichtet worden. Zu den Hintergründen dieser Initiative liegen unterschiedliche, von Außenstehenden nicht überprüfbare Angaben vor, die daher hier nicht weiter ausgeführt werden.<ref>{{Quelle SN|19. Dezember 2025, [[Lokalteil der Salzburger Nachrichten|Lokalteil]] Seiten 6 und 7}}</ref>
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Am [[17. Dezember]] gaben die Nonnen die "vorläufige Einstellung" ihrer Aktivitäten in den sozialen Medien bekannt. Bereits einen Tag später waren die nun von ihnen selbst betreuten ''Accounts'' auf Instagram (real‑nonnengoldenstein) und Facebook wieder ''online''. Sie waren ursprünglich von einer ehemaligen Schülerin der Klosterschule eingerichtet worden. Zu den Hintergründen dieser Initiative liegen unterschiedliche, von Außenstehenden nicht überprüfbare Angaben vor, die daher hier nicht weiter ausgeführt werden. Am selben Abend wurde im [[Jazzit]]/[[Volksheim]] der [[KPÖ]] das Buch "Nicht mit uns! die unglaubliche Geschichte der Nonnen von Goldenstein." vorgestellt. Das Buch ist in der Edition Lauter erschienen und von Edith Meinhart geschrieben.<ref>{{Quelle SN|19. Dezember 2025, [[Lokalteil der Salzburger Nachrichten|Lokalteil]] Seiten 6 und 7}}</ref>
    
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