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| | Nannerl lebte mit ihrem Ehemann in [[St. Gilgen]] in dem Geburtshaus ihrer Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]]. Ihr Mann brachte fünf Kinder aus zwei Ehen ein, und sie gebar ihm drei Kinder: | | Nannerl lebte mit ihrem Ehemann in [[St. Gilgen]] in dem Geburtshaus ihrer Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]]. Ihr Mann brachte fünf Kinder aus zwei Ehen ein, und sie gebar ihm drei Kinder: |
| − | * am [[25. Juli]] [[1785]] Leopold Alois Pantaleon, † [[15. Juni]] [[1840]] in Innsbruck,
| + | == Kinder == |
| − | * am [[22. März]] [[1789]] Johanna Maria Anna Elisabeth, genannt Jeanette, die 16-jährig, am [[1. September]] [[1805]] in Salzburg starb,
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| − | * am [[22. November]] [[1790]] Maria Barbara in [[St. Gilgen]], sie starb bereits nach wenigen Monaten, Bestattung am [[26. April]] [[1791]]).
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| | + | <table border=1 style=„border-collapse: collapse;“> |
| | + | <tr bgcolor=cccccc><th>Name<th>Geburtsdatum<th>Todesdatum<th> |
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| | + | <tr><td>Leopold Alois Pantaleon<td> [[25. Juli]] [[1785]]<td> [[15. Juni]] [[1840]] |
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| | + | <tr><td>Johanna Maria Anna Elisabeth "Jeanette"<td> [[22. März]] [[1789]]<td> [[1. September]] [[1805]] |
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| | + | <tr><td>Maria Barbara<td> [[22. November]] [[1790]]<td> vor dem [[26. April]] [[1791]] |
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| | + | </td></tr></table> |
| | Die Ehe war nicht glücklich, auch der abgelegene Wohnort widersprach Nannerls Neigungen. Aber ihr Bruder Wolfgang sprach ihr noch am Tage der Hochzeit Mut zu: ''Drum, wenn dein Mann dir finstre Mienen, die du nicht glaubest zu verdienen, in seiner üblen Laune macht: So denke, das ist Männergrille, und sag: Herr es gescheh dein wille beytag - und meiner bey der Nacht''<ref name="Kuhdorf">[[Salzburger Nachrichten]], ''Nannerl im Kuhdorf'', 8. Juli 2010</ref>. | | Die Ehe war nicht glücklich, auch der abgelegene Wohnort widersprach Nannerls Neigungen. Aber ihr Bruder Wolfgang sprach ihr noch am Tage der Hochzeit Mut zu: ''Drum, wenn dein Mann dir finstre Mienen, die du nicht glaubest zu verdienen, in seiner üblen Laune macht: So denke, das ist Männergrille, und sag: Herr es gescheh dein wille beytag - und meiner bey der Nacht''<ref name="Kuhdorf">[[Salzburger Nachrichten]], ''Nannerl im Kuhdorf'', 8. Juli 2010</ref>. |
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| | Nannerl, die mehrere Sprachen beherrschte, unterhielt einen regen Schriftverkehr. Diesem kann man entnehmen, dass ihr Vater aus Salzburg Orangen, Zitronen, Schokolade und Notenpapier schickte und sie vom [[Wolfgangsee]] Fische, Krebse und Hühner nach Salzburg sandte<ref name="Kuhdorf">Kuhdorf</ref>. | | Nannerl, die mehrere Sprachen beherrschte, unterhielt einen regen Schriftverkehr. Diesem kann man entnehmen, dass ihr Vater aus Salzburg Orangen, Zitronen, Schokolade und Notenpapier schickte und sie vom [[Wolfgangsee]] Fische, Krebse und Hühner nach Salzburg sandte<ref name="Kuhdorf">Kuhdorf</ref>. |
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| − | Nach dem Tod ihres Gatten 1801 kehrte sie nach Salzburg zurück und unterrichtete Klavier. Ihre letzten fünf Lebensjahre war sie blind. Sie ist am [[Petersfriedhof]] in der Kommunengruft (Aufgang [[Katakomben]] begraben. | + | Nach dem Tod ihres Gatten 1801 kehrte sie nach Salzburg zurück und unterrichtete Klavier. Ihre letzten fünf Lebensjahre war sie blind. Sie ist am [[Petersfriedhof]] in der Kommunengruft (Aufgang [[Katakomben]]) begraben. |
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| − | Heute kann man im [[Mozarthaus]] in Sankt Gilgen, dem ehemaligen Bezirksgerichtsgebäude den Lebensweg Nannerls in einer Ausstellung erleben. | + | Heute kann man im [[Mozarthaus]] in Sankt Gilgen, dem ehemaligen Bezirksgerichtsgebäude den Lebensweg Nannerls in einer Ausstellung erleben. |
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| | == Gedenktafel == | | == Gedenktafel == |