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==Variabilität==
 
==Variabilität==
Die Salzburger Tiere gehören, so wie vermutlich die meisten alpinen Populationen, zur ssp. brittingeri Rebel & Rogenhofer, 1892. Die ████ sind durchschnittlich noch größer als die ███ und von der Flügelbasis aus deutlich stärker dunkel überstäubt. Die Form der Flecken, sowohl der schwarzen, wie der roten Augen, ist recht variabel. Die roten Flecken können in der Färbung von tief karminrot über orange bis fast gelblich variieren, ihr weißer Kern kann auch fehlen.
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Die Salzburger Tiere gehören, so wie vermutlich die meisten alpinen Populationen, zur ssp. brittingeri Rebel & Rogenhofer, 1892. Die sind durchschnittlich noch größer als die und von der Flügelbasis aus deutlich stärker dunkel überstäubt. Die Form der Flecken, sowohl der schwarzen, wie der roten Augen, ist recht variabel. Die roten Flecken können in der Färbung von tief karminrot über orange bis fast gelblich variieren, ihr weißer Kern kann auch fehlen.
 
   
 
   
 
==Diagnose==
 
==Diagnose==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
Nach Embacher et al. (2024) wurde ''P. apollo'' in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] in den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]]), III ([[Schieferalpen]]), IV ([[Zentralalpen]]) und V ([[Lungau]]) gefunden. Die Populationen sind aber eng begrenzt und beschränken sich oft auf Berggipfel und die nähere Umgebung, sofern Karbonatgesteine dominieren. Aus letzterem Grund fehlt die Art im [[Alpenvorland]] und der [[Flyschzone]], dem Großteil der Schieferalpen und in den westlichen Tauerntälern. Die Höhenverbreitung der Art ist von 500 bis 2200 m dokumentiert, wobei die Art hauptsächlich in der montanen Zone von rund 700 bis 1800 m Höhe vorkommt. Lebensraum von ''P. apollo'' sind felsdurchsetzte alpine Magerwiesen und Halbtrockenrasen, Magerweiden, Felsabbrüche, Felsköpfe und ausnahmsweise auch angrenzende Hochstaudenfluren. Gehölznahe Bereiche vermeidet die Art völlig (Kurz & Kurz 2025). Der Apollofalter fliegt in einer langgezogenen Generation von Ende Mai bis September. Ausnahmsweise können einzelne Individuen auch noch Anfang Oktober angetroffen werden. Die Raupen überwintern im Ei und schlüpfen erst im Frühjahr. Sie entwickeln sich im Laufe des Frühjahrs und Frühsommers (Kurz & Kurz 2025).
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Nach Embacher et al. (2024) wurde ''P. apollo'' in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] in den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]]), III ([[Schieferalpen]]), IV ([[Zentralalpen]]) und V ([[Lungau]]) gefunden. Die Populationen sind aber eng begrenzt und beschränken sich oft auf Berggipfel und die nähere Umgebung, sofern Karbonatgesteine dominieren. Aus letzterem Grund fehlt die Art im [[Alpenvorland]] und der [[Flyschzone]], dem Großteil der Schieferalpen und in den westlichen Tauerntälern. Die Höhenverbreitung der Art ist von 400 bis 2300 m dokumentiert, wobei die Art hauptsächlich in der montanen Zone von rund 700 bis 1800 m Höhe vorkommt. Lebensraum von ''P. apollo'' sind felsdurchsetzte alpine Magerwiesen und Halbtrockenrasen, Magerweiden, Felsabbrüche, Felsköpfe und ausnahmsweise auch angrenzende Hochstaudenfluren. Gehölznahe Bereiche vermeidet die Art völlig (Kurz & Kurz 2025). Der Apollofalter fliegt in einer langgezogenen Generation von Ende Mai bis September. Ausnahmsweise können einzelne Individuen auch noch Anfang Oktober angetroffen werden. Die Raupen überwintern im Ei und schlüpfen erst im Frühjahr. Sie entwickeln sich im Laufe des Frühjahrs und Frühsommers (Kurz & Kurz 2025).
 
   
 
   
 
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==

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